1. #1
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    Vogel-Kalamitäten

    Ein Männlein war auf Parkplatzsuche

    Und parkte unter einer Buche.

    Ein Vogel auf dem Baume saß

    Und glücklich auf das Auto schaß.

    Das Männlein schrie wie noch nie,

    Der Vogel soll von danne ziehn!

    Da guckte der Vogel vom Baume keck

    Und schenkte dem Männlein noch'n Klecks.


    © J.R. Garden 2020
    Geändert von J. R. Garden (25.05.2020 um 11:55 Uhr)

  2. #2
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    Hallo J. R. Garden,

    Also die Bilder, die sich mir da auftaten sind ja genial! Habe gerade breit gegrinst.
    Aber so ganz passt das alles nicht. "Schaß" wüsste ich jetzt nicht, dass es das gäbe und "keck" auf "Klecks" ist auch so na ja... Aber das weißt du sicher selbst. Und nicht, dass ich nicht auch manchmal drauf schaßen würde. Oder es nicht einfach nur nicht besser wüsste. Erwähnt haben wollte ich es trotzdem. Lustig ist es dennoch, dein freches Vogel-Gedicht. An manchen Tagen braucht man genau so was. Enfach mal ein bisschen Schadenfreude. hehe

    Viele Grüße
    VU

  3. #3
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    Ich hätte mir mehr wenn, denn dann Schema gewünscht. So als ob der Vogel Gott gewesen wäre und das geparkte Auto die Welt. Das Männlein ist mir zu situationsbedingt übrigens. Da kann man ja nicht mal sich einen als Feind vorstellen, der das durchleben müsste.

    MFG!
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

  4. #4
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    Also Terrorist,

    ich sag mal so. Jemanden, der rumschreit wie noch nie, nur, weil ihm ein Vogel aufs Auto schaßt, den kann ich mir persönlich schon als Feind vorstellen. Der hat den zweiten Klecks aber sowas von verdient!

  5. #5
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    Moin Versumunikat,
    freut mich, dass es dir gefallen hat Zum schaßen: Ich bin ein riesiger Heinz Erhardt Fan und fand seine berühmten Wortverrenkungen immer super lustig. Was ich sagen will: ich hab's auf's Schaßen angelegt und ja, bei keck und Klecks hmm, ich wollt das Männlein büßen lassen und mir ist auf Klecks kein besseres Wort eingefallen... Ich wollte aber unbedingt Klecks behalten, weil ich das an der Stelle so gut passend fand. Vielleicht fällt dir was besseres ein?

    VG



    Moin Terrorist,
    ich find deine Idee mit Gott und der Welt wirklich genial! Aber dieses Gedicht sollte einfach nur plump ein Vogel sein, der auf ein Auto schaßt. Keine tiefgründige und verschachtelte Kunst mit vielen Hintergedanken, sondern nur ein Flachwitz.

    Aber bitte, bitte, bitte schreib das Gedicht zu Gott als Vogel, der auf Die Welt schaßt. Das wird bestimmt richtig gut.

    VG

  6. #6
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    Hei,

    so spielt das Leben. Ich habe in Holland mal - neben einer Gracht - ein von Reihern zugeschissenes Auto gesehen, das war hart, man konnte durch die Frontscheibe nichts mehr sehen! Ich habe deine Idee aufgegriffen und an deinem Gedicht ein wenig herumgebastelt:


    Ein Männlein war auf Parkplatzsuche

    und parkte unter einer Buche.

    Ein Vogel auf dem Baume saß

    und glücklich auf das Auto schaß.

    Das Männlein hat wie wild geschrien,

    der Vogel sollt von dannen ziehn!

    Das Männlein war drauf höchst perplex,

    der Vogel schaß ihm noch'n Klecks.


    LG Sidgrani
    Dichten und dichten lassen

  7. #7
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    Tooolll
    Perplex! Ich bin ganz perplex, wie du auf diesen Reim gekommen bist! Super

  8. #8
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    Hallo J.R.

    du hast vorhin im anderen Faden nach einem Jambus in deinen Gedichten gesucht.

    Dies hier war im Ansatz jambisch (fünf von acht Zeilen). Die Stolperer waren in den Zeilen 5, 7 und 8.
    Sid hat sie in seinem Zuspiel ausgebügelt. Er ist sehr rythmussicher (ein alter Hase).

    Du kannst solche Vorschläge übrigens auch annehmen und einarbeiten. Wenn du unsicher bist, frag nach. Aber grundsätzlich ist das unser Arbeitsstil hier.

    Gruß Lé.
    Die Leute die den Reim für das Wichtigste in der Poesie halten, betrachten die Verse wie Ochsen-Käufer von hinten.
    Georg Christoph Lichtenberg

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