Seite 3 von 3 Erste 123
  1. #31
    Registriert seit
    Nov 2019
    Beiträge
    424
    ich glaube du verstehst nicht was ich aussagen will Terrorist
    das Metrum ist der takt und die sich mir unterbreitende Stimmung innerhalb eines textes

    Worte die du mir als lyrisch verkaufen willst bewirken in mir kaum einen Ton oder Nachhall den ich verinnerlichen möchte, weil sie mMn keinerlei Emotion übertragen, deine Worte sind tot für mein empfinden und dienen ausschliesslich und grundlegend der reinen Provokation
    ganz gleich welche Form, nicht mal formlose Form für mein empfinden
    so verhält sich auch dein Faden der inneren Form und deine Zielführung des Gesprächs darin
    du tönst damit dass diese innere Form dir wichtiger ist als alles andere, bist aber kaum in der Lage Form, egal welcher Art, zu wahren
    das beginnt schon bei deinen formlosen Äußerungen

    ich brauche kein Metrum um dich zu lesen

    Grenzen verschieben oder auflösen? Und welche Grenzen sollen das sein? Die des Verstehens oder des Ignorierens?
    ich sehe nur eine Person hier, die genau das selbst tut, was du in frage stellst
    auch die äußere Form ist eine grenzgebung und deine Ignoranz schadet dir maximal selbst
    was du innerhalb dieser grenzen tust ist dir selbst überlassen und das behandelt eigentlich dein erstellter Faden
    aber wofür wurde er dann eigentlich erstellt? ein Metrum ist etwas das oftmals aus dem eigenen Taktgefühl heraus entsteht und was man anhand von formalen Rythmen (Metrik) polieren kann um das Wort zwischen den Zeilen präziser zu übertragen
    ein gezieltes ausbrechen aus dieser Rythmik setzt ein konkretes Grundwissen voraus, um einen arythmischen Klang überhaupt zu rechtfertigen, dabei ist ein wiederkehrendes Muster der Arythmie immer ratsam, weil auch dort so etwas wie Routine das Gehör leitet und beeinflusst
    du liest nicht nur was du schreibst, du hörst es auch gleichzeitig, selbst wenn du es still liest und worte sind nie neutral sobald sie einen Zusammenhang erstellen sollen. schlussendlich ist genau das ziel eines Gedichtes, etwas transportieren, etwas auslösen, Nachhall erzeugen

    ein Gedicht ist ein inneres Kettenglied der Gesellschaft, das dazu in der Lage sein sollte seinen Inhalt zu übertragen und den Betrachter zu Bewegen
    Inhalt und Form = Aussage und Wirkung
    je umfangreicher das Medium = desto empfängnisbereiter der Empfänger

    Wir Dichter sind allesamt manipulative Arschgeigen in oftmals perverser Perfektion

    mfg
    Mein eigenes kleines Werkeverzeichnis
    Mythenwelten

    Schöne Werke anderer Dichter auf diesen Seiten
    Meine Leseempfehlungen

  2. #32
    Registriert seit
    Nov 2009
    Ort
    Neu Paris, Exberlin, Virtualondon
    Beiträge
    10.457
    Mich brauchst du nicht Arschgeige zu nennen.
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

  3. #33
    Registriert seit
    Nov 2019
    Beiträge
    424
    es tut mir fast leid, dass du das selber so siehst
    ich bin gerne eine Arschgeige in dem Kontext
    Mein eigenes kleines Werkeverzeichnis
    Mythenwelten

    Schöne Werke anderer Dichter auf diesen Seiten
    Meine Leseempfehlungen

  4. #34
    Registriert seit
    Dec 2008
    Beiträge
    1.101
    Ein kleiner Zwischenruf meinerseits:

    Unfinished Symphony starring Martha Eggerth as Caroline Esterhazy - Hans Jaray as Franz Schubert 1934:

    Franz Schubert erörtert Caroline Musik (bzw Dichtung, Poesie):




    "So!
    In erste Linie möchte ich gnädiges Fräulein mit den Grundelementen der Musik vertraut machen.
    In der Musik ist deutlich eine Dreiteilung erkennbar;
    Rhythmus, Melodei und Harmonie!
    Was ist Rhythmus?
    Rhythmus ist eine nach bestimmten Gesetzen geordnete Einteilung der Zeit,
    ohne Rhythmus ist Musik undenkbar!

    Wir nehmen hier irgendeine beliebige Melodie . .
    Melodie und Worte sind im Augenblick vollständig unwichtig,
    Bitte lesen sie einmal die erste Zeile:

    „Leise flehen meine Lieder“

    mtja:
    ö Sie sprechen diesen Text ä im gewöhnlichen Leben vollständig ungebunden;
    in der Musik verändert sich seine Betonung nach bestimmten Rhythmus
    Bitte lesen sie jetzt einmal diesen Satz im Rhythmus dieses Taktes……………….

    Die LP liegt in der Wohnstube; also folgender Weg:
    Startseite Dotcom
    unten: Sonstiges
    Wohnstube
    I'm currently listening to... 2
    Lineup 104 und 105, Text ist dort einhörbar….
    ,

    was wollte ich? Ach ja, die Worte von Franz Schubert:

    Ohne Rhythmus ist Musik undenkbar!




    lg
    .

    .
    . . .
    fietje


    .


    .


    .

    Also, wenn ihr den Rhythmus verlasst, dann .... Musik aus!
    Geändert von Butenlänner (29.05.2020 um 14:15 Uhr)

  5. #35
    Registriert seit
    Nov 2009
    Ort
    Neu Paris, Exberlin, Virtualondon
    Beiträge
    10.457
    Der hatte ja immer Recht! Aber dann kam Zwölfton und brachte uns in experimentelle Klanglandschaften.
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

  6. #36
    Registriert seit
    Dec 2008
    Beiträge
    1.101
    Ach Arnold, Arnold,- was hast du geträumt
    in der verklärten Musik deiner Nacht ?
    Rhythmen verdreht, das Klavier drückt zart und
    räumte den Streichern den Weg mit Macht zur
    Musica sinfonie: Gott ist anders !
    ein Gott ist hinreißender Anapäst
    Ach Arnold, Arnold,- was hast du geträumt
    Schöneberger, du träumtest nicht anders,
    du hast es nur besser gehört verdammt
    in der verklärten Musik deiner Nacht,
    wie oft Gott andachtsvoll dir zusprach ach Gott
    . . . . . . . . . . . Schönberg!!
    Ach Arnold, Arnold,- was hast du geträumt


    . .Fietje Butenlänner
    .. arrogottgant:Quarta tribus diebus xXXx Hebi quattuor, sex mollis -mutatio

    .

    .

    Hi terroi,

    ja genau, es änderte quasi die Innerlichkeit. Aber Gedicht blieb Gedicht, Auto ist Auto. Kunst bleibt Kunst. Die Form muss erkennbar sein!
    Ohne äußere Form ist ein Auto nicht erkennbar-, (m)(d)eine Kunst schwer/bzw nicht erkennbar!
    Nicht einfacher wird es, wenn "solche" Kunst den Eindruck erweckt, auf einen ihr nicht zustehenden Platze, über den Dingen zu stehen, also außerhalb der Form und nicht in der Form zu stehen. Es wirkt arrogottgant, zerreißend, verwirrend, wie: ich fick dein Gehirn! Also ein mit Wahrheit behaftetest Oxymoron, aber als Kunst im mindesten schwer bis nicht erkennbar.


    lg
    .

    . .
    Fietje

    .

    .

    .

    Entsprechende Platten in der Stube
    Startseite Dotcom
    unten: Sonstiges
    Wohnstube
    I'm currently listening to... 2
    Lineup 109
    Geändert von Butenlänner (30.05.2020 um 04:35 Uhr)

Seite 3 von 3 Erste 123

Was dich vielleicht auch interessieren könnte:

  1. Wesen im Netz (Äußere Kreuzschleife)
    Von Hans Plonka im Forum Nachdenkliches und Philosophisches
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 19.11.2018, 06:00
  2. Abrechnung (Äußere Kreuzschleife)
    Von Hans Plonka im Forum Gesellschaft
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 03.07.2018, 19:45
  3. Antworten: 21
    Letzter Beitrag: 07.10.2014, 13:02
  4. Blitzbeginn (Äußere Kreuzschleife mit Mittelreim)
    Von Hans Plonka im Forum Nachdenkliches und Philosophisches
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 25.06.2013, 17:40
  5. Schattenfrüchte (Äußere Kreuzschleife)
    Von Hans Plonka im Forum Nachdenkliches und Philosophisches
    Antworten: 8
    Letzter Beitrag: 19.06.2012, 16:50

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  

Anmelden

Anmelden