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  1. #31
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    Trennung ist immer so willkürlich
    na ja, ob das immer so willkürlich ist, bezweifle ich
    Gegensätze bedingen einander
    Klar, ohne innerer Form gäbe es keine äußere Form, einfacher, ohne up gäbe es kein down! ohne heiß kein kalt, ohne Licht kein Dunkel
    aber die Redundanz schafft ja erst den Overkill.
    redundantia die Überfülle schafft den Overkill, ja! ach, die redunanz, hihihihi, ja ja - ich Schelm, als Poetiker ist man den Bildungssprachlichen Ausdrücken doch immer fern, fern fern..ja, aber manchmal hilft es auch
    Wenn mir einer sagt
    ok
    weder zuzustimmen noch abzulehnen
    also, er sagt aber was, mmh
    eine Optionserweiterung die sinnvoll ist.
    achso ja, die Option weder zuzustimen noch abzulehnen
    Weil das Thema meist einfacher zu verstehen ist
    das Thema innere und äußere Form von Gedichten! Deswegen schreiben wir hier, oder?
    als die Person welche sich ihm widmet.
    also die Personen sind komplizierter wie das Thema? Bzw die Personen sind zu kompliziert für das Thema, o o
    Und dadurch das wir Supercomputer
    ja kenne ich, habe leider keinen Super..., aber egal, ich kann folgen
    und jahrtausendealte Regeln miteinander kopieren
    wir kopieren Rechner mit Regeln? kombinieren?
    erschaffen wir den Kosmos der Unendlichkeit
    Wow, aber wir erfänden diesen nicht neu..
    aus dem heraus immer Resultate treten
    Natürlich, d'accord
    aber nicht zum Wohl aller
    wohl wahr. Der Teufel lauert nicht nur im Detail.
    die sich nur noch mit dem Kosmos befassen
    wer sollte das sein? Kosmologen? Makroskopen? Le, du, ich, Merkel, Festival, der Papst?
    anstatt seine einzelnen Anomalien logisch zu differenzieren.
    also seine Unregelmäßigkeiten logisch zu erfassen?
    Quantenunabhängig,
    nee, unabhängig von Quanten?? Das müsstest du mir bitte erläutern. Bin ich ein Quantenabhängiger oder ein Quantenunabhängiger? Nee, besser du, abhängig oder unabhängig?
    da die wiederum ihre eigenen Probleme da mitreinmischen
    ja das nervt echt gewaltig, o man, echt, die Leute sind ja derartig Problembeladen, wie Gekrochene, die kriechen, rein in den Papierkorb, raus aus dem Papierkorb, ach, könnte man nur ihre holden Gedanken einsammeln, was wäre es fein auf der Welt, aber.., aber was tun? Da sind wir nicht wirklich weiter, äußere und innere Form halt, oder?
    wo sie für die Lösung gehalten werden,
    also wirklich Terroi, das ist nun wirklich syntaktisch schwer aufnehmbar.. häähh?? Sie selbst werden für die Lösung gehalten? Wer? Bitte, etwas deutlicher wenn es möglich ist, thanxx.
    weil keiner mehr so tun kann als wäre es ein Scherz.
    verstehe ich nicht aus den ganzen Zusammenhängen heraus, ein Scherz, so tun als wäre es ein Scherz? Beim bestem(n) Willen, das check ich nicht..., also ich checke nicht was du sagen wolltest.

    lg
    .

    .

    . . .
    fietje

    Nachtrag: du wolltest also sagen, vielmehr du hast geschrieben: weil keiner mehr so tun kann als wäre es ein Scherz.
    Ich glaube ich verstehe, du meinst die Form an sich ist der Umgang miteinander und die daraus entstehenden Möglichkeiten sind kein Scherz. Bzw Form, ob außen oder innen, ist kein Scherz, insbesondere nicht für Lyriker. mmh. Die Quanten aber, die musst du mir erklären.
    Quanten und Form. Also, dann gäbe es nur eine Form? Nein, also bitte, was meintest du?
    Geändert von Butenlänner (01.06.2020 um 05:58 Uhr)

  2. #32
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    Verbissenheit und und alles auf kleinste zerpflücken ist doch der Scherz der uns Quantenrechner gebracht hat. Und die wiederum sind Bestätigung, dass es nicht umsonst war alles miteinander zu kombinieren. Das soll Fortschritt sein, ist aber nur äusseres Gehäuse unserer inneren Befindlichkeiten deren Form es beim besten Willen nicht mehr schafft sich einzupassen in den Freiraum wo man noch etwas anderes atmen könnte als Tränengas. Oder Viren. Die ja aus dem Inneren entsprungen sind. Aber äusserlich bekämpft werden ohne die Form des menschlichen Miteinanders zu beachten. Bequemlichkeit und brav sein als Kriminalität erkannt. Als sprachprobates Mittel jenseits der metrischen Wiedererkennung Phänomene zu erzeugen die ohne Grammatik funktionieren wie ein Nichtverständnis als verbindendes Glied der Protestbewegung die vom künstlerischen Standpunkt aus die Realität angreift indem sie ihre Versfüsse brachialisiert und anzündet.

    MFG!

    MFG!°
    Der Roman: "Verballistik"
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  3. #33
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    Hi terroi, aber es ist doch wie bei den Quantencomputern, die Existenz verschränkter Zustände ist ihnen gegeben (Quantenkorrelationen), dann wären die Menschen doch nicht frei davon, oder? Die Form an sich ist doch, ob innen oder außen, mit verschränkten Zuständen konfrontiert. Es betrifft letztendlich jede Form. Also, was auf die Quantentechnolgie zutrifft, trifft auch auf uns zu, oder? Auch wenn dieses quasi in der herkömmlichen Physik nicht recht erklärbar ist, Quantenkorrelationen, also gleichzeitige Zustände einer Formgebung sind gegeben Warum sollten sich abgeleitete Gedanken dieses "Phänomens" nicht auf Verse übertragen lassen können? Verschränkte Zustände, also Verse die verschiedenes gleichzeitig präsentieren und entsprechend strahlen. Die quantenphysikalisch verschränkten Zustände eines Systems besetzen ja mehrere ihrer möglichen Zustände, wobei jeder Form wiederum andere Formen zugeordnet sind. Es wird also Mehrdimensional, lt Dudi: auf der Ausdehnung, Entfaltung in mehrere Dimensionen beruhend; von, nach, in mehreren Dimensionen.(Zitatende) Aber, die Form bleibt! Es bleibet innen und außen, wobei beide sich bedingen. - jetzto muss ich schauen, sind wir im äußeren oder inneren Faden, ok: die innere Form von Gedichten.
    Die innere Form.
    Soll ich jetzt alles aufschreiben was mir dazu einfiele? Ansprache, Thema, Bewegung, Takt fallen mir spontan ein, also Elemente, was wäre bei derartigen Elementen anders als bei Quanten? Ich kann diesen Elementen doch keine seperate, feste Eigenschaft in einem System zuschreiben wollen, sie sind natürlich mehrdimensional verschränkt, oder?
    Sprich, präsentiert die Poesie nicht ganz bewusst, oder eben auch völlig unbewusst, diese Mehrdimensionalität verschränkter Zustände?

    für nicht kommerzielle Zwecke frei


    Diese Bloch sphere (nach Felix Bloch benannt) ist eine geometrische Repräsentation eines qubits, ich meine frau/man sollte dieses Kunstwerk ungebunden betrachten, alles andere macht keinen Sinn, jedenfalls bei mir nicht.

    zum Vergleich ein:


    O

    Es muss als Poetiker immer noch einfacher gesinnt werden, oder Terroi? Ich bin ja eher der Makroskopist und du eher der Mikroskopist, und mir scheint der Makroskopist ist hinsichtlich vorteilhafter Naivität besser gestellt. Ich versuche ja die große ganze Form darzustellen, sie vlt neben einem Dreieck oder einem (einem o. einen? egal) Quadrat zu stellen, also Sesamstrassenniveau, up and down, groß und klein...nah und fern... . Vlt findest du noch ein paar Denkwege zur Bloch sphere Skizze, ich begnüge mich mit dem "O" Vergleich.

    innere Form.

    o du selige


    ich bitte um Begriffe, die die innere Form dieses Verses umfassen, bzw seine Elemente umfassen. Thanxx

    lg
    .

    .

    . . .
    fietje
    Geändert von Butenlänner (08.06.2020 um 01:11 Uhr)

  4. #34
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    Wir sind nicht unser eigenes Experimentierobjekt und deswegen sind die poetischen Quanten weder innen noch aussen sondern einfach Medium der durch sie transportierten Ansichten von unserer Ansicht die generelle Ansicht betreffend. Deren Facetten durch unsere uns Spiegelung die Optik nicht psychologischer als den Gedanke daran machen. Und der wiederum bricht mehr Licht als ein dir sich selber was dafür vorstellendes.

    MFG!
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  5. #35
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    ok, kommen wir dann wieder zurück zur inneren Form, die gibt es ja. Da würde ich mehr Licht reininterpretieren wollen, dir zu Liebe. Dafür bräuchten wir eben ein Licht unserer Vorstellung, bzw meiner/deiner.
    Was hälst du von mehrdimensionalen Elementen der inneren Form? Nun, ich hatte mich ja von Schönberg und dir inspirieren lassen, immerhin ein Versuch die bestehenden Muster der inneren Formen umzuwandeln, aber ganz neu kann man die innere Form nicht erfinden, oder? Hinsichtlich Mehrdimensinalität hätte ich ein sehr gutes Haiku zu empfehlen. Wir könnten es formal betrachten. Den Faden...
    lg
    .
    .
    . . .
    fietje

  6. #36
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    Vertauschung von Quarks und Galaxien um Vertauschung von Deklinationsformen und Beugungsformen und Zeitformen und Satzbauformen und Präfixen und Suffixen hinzubekommen. Die dann retrograd und anterograd wirken? Und unseren Poesieraum erweitern.

    MFG!
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  7. #37
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    .Epiphanie

    . . . . . . . .Geschaut euch doch, dem sich Pfingstochs‘!
    . . . . . . . .Wie entprächtigter ihm es abgeschmückette
    . . . . . . . .Schlachtbanken umbetänzelt!

    Da wird nichts gesagt nur die Worte zur noch freieren Interprätation vorgeschlagen, ohne eben durch Logik einen hinzutrumpfen gemüssend. Ausserdem wird eine Form der debbilsten Betonungsidee sehr verstärkt.

    MFG!
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  8. #38
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    Genial! Du kommst mit deinen gedrückten Versen daher, diese Gedrückten im wahrsten Sinne des Wortes, sind eine herrliche Fortführung um die Beschreibung einer individuellen Leseart auszumachen, denn auch beim Lesen spielt die Fantasie mit, Rückwärts und Vorwärts! Up and down, Nah und . fern, . . wer weiß schon wie der Leser tickt. Aber, damit komme ich wieder auf die innere Form von Gedichten zu sprechen, es sollte dem Dichter von Interesse sein, wie der Leser ticken könnte, um letztendlich seinen inneren Poesieformen Gestaltungsoptionen zu offerieren.
    Nun, da steht es, das Haiku, von Salvelina. Es steht, es kann nicht kippen, der Monumentalität ist nicht beizukommen, da steht es.
    Wie umgehen mit solchen Gewaltausbrüchen? Ich täte Savelina raten wollen, wenn sie derartige Gedichte in einem Band herausbringen wollte, dann sollte ein ausgiebiges Vorwort über die Technik des Haikuschreibens vorweggestellt sein, dann die Haikus, ein Haiku auf 2 Seiten, davon eine leere Seite, vlt Illustrationen auf seperaten Seiten zwischen den Haikus, aber never nie tausende Haikühe zusammengpresst auf 178 Seiten!
    Haikus lesen, das heißt nicht selten alles und jenes zu lesen und zu verknüpfen, ein Haiku pro Jahr kann schon ausreichend Unterhaltung bieten, viele Haikus auf einmal, vlt hunderte dieser Art auf einmal, und du gehst in die Klapse, oder aber du sagst dir, nee nee, nicht mit mir. Ein Haiku die Woche, vlt, ich habe noch einen Job! Tja, Haikus brauchen Zeit, nein, besser: Haikus laden dich ein! Wenn du magst, dann verbringe eine schöne Zeit mit mir. So betrachtet muss ich sagen, ja, ich folgte dieser Einladung mit großer Freude. Auch du, werter Terroi, hast ja Lob verkündet, indem du schriebst:

    Da wird nichts gesagt
    nur die Worte
    zur noch freieren
    Interprätation vorgeschlagen,
    ohne eben durch Logik
    einen hinzutrumpfen
    gemüssend.
    Ausserdem
    wird eine Form
    der debbilsten Betonungsidee
    sehr verstärkt
    .

    .

    .

    . . .
    Fietje

    Fortführung des hiesigen Beitrags möglich

  9. #39
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    Innere Form bist du wie du es hin und her wendest doch ist der Text noch nicht das was du sein willst, weshalb der Leser in seiner Art mehr Vorwörter bedarf als dass er eigentliche Leben hat sich damit zu Haikurieren. Hinter allem wird das ewige Warum stehen.

    MFG!
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  10. #40
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    hi terrori,



    ?muraW
    sad
    ?muraW egiwe
    hmm. .
    ²nibuR
    = ..
    reel tsi sellA
    !nellüF
    mroF
    ¿. .

    gl
    .
    .


    ejteiF. .

    Man hat sich ja über Jahrhunderte, ach, vermutlich über Jahrtausende mit der inneren Form auseinandergesetzt:





    Im digitalen Zeitalter, da wird die innere Form einen Wandel erleben, das ist klar. Haikus stehen da ganz oben, die werden immer beliebter.
    Geändert von Butenlänner (06.06.2020 um 02:35 Uhr)

  11. #41
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    Die Weiterdrexlung des Schnoerkels ist also unaufhaltsam? Abgedurcht demaus invon seines
    ihm gevormt.
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  12. #42
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    natürlich, ja, die Leere mit Liebe füllen, bzw: ein "Ewiges Warum" (Choriambus) als immaginären Rubin² verstehen. Das ewige Warum, die Leere, diese Füllen. Ja, in dem Haiku Epiphanie auch wunderbar umgesetzt, oder?

    lg

    fietje

  13. #43
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    Du verwechselst innere Form mit thematischem Duktus, philosophischen Anklaengen und allerlei Ofenschuessen. Innere Form ist messerscharfes production in die Schichten der sprachvermischung. Schaffen statt füllen einer Leere.

    MFG!
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  14. #44
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    ahh, wie in Herrgottsnamen könnte ich die Thematik mit der inneren Form verwechseln, sie geben sich stets die Hand, sie sind untrennbar, oder? Ich kann sie differenziert denken, ja, aber ich kann sie nicht verwechseln. Ich kann diese zusammen schmecken bei der Betrachtung, mal sind sie sauer, mal bittersüß, mal fruchtig lecker. Nein, von Verwechslung kann ich nicht sprechen wollen, eine innere Form ist ohne Thematik nicht denkbar, weder Rückwärts noch Vorwärts, oder? Ach, ach, was schrieb ich noch, die aristotelesische Form auch Rückwärts denken, ach, dann hättest du arrogottanter Poetiker doch recht, also, was wir zusammen denken können, das können wir auch getrennt denken. Ich komme an meine Grenzen meines Denkenvermögens, aber ich wäre bereit es weiter zu versuchen: >Schaffen statt füllen einer Leere<, schluck, ähm, ich sinne . . . , . . . . . ähmm . . . . . . . . . . . . . . .mmmmh . . . . . . . .also ich, du, er, sie, es, wir sollten/könnten eine Leere schaffen, statt sie zu füllen? . . . . . . . . . . .ähm . . . . . . . .ähm . ., nein! Wer könnte eine Leere schaffen? Wer? Gott? Du? Ich? Wie schafft man eine Leere? Ich kann eine Leere empfinden, ja doch, aber sie wäre doch undenkbar, demnach auch unschaffbar, oder?

    Die deutsche Sprache ist sicherlich einer der schönsten Sprachen, gewiß, aber sie ist auch messerscharf, wie Mecki Messer, sie schneidet in Scheiben, sie schlitzt, sie spitzt, sie sticht Stück für Stück: schlitz schlatz, schnickenschnaps scheiß treulose Gesellen, Verräter, Krieg, Krieg. Totaler Krieg, diese, diese, diiiese spitzhack Rassen, doooooorrrrr, Krickel Krackel Krupp!!! Was ich meine, die deutsche Sprache kann sehr analytisch und zerschneidend wirken, aber im holden Ton, lässt sie die Welt zerschmelzen! Ich kann doch nicht alles zerschneiden und analyßieren, ich, du, er, sie, es, wir wollen doch singen..

    Schaffen
    statt
    füllen
    einer
    Leere

    lg

    .

    . . .
    fietje

    Moment: wenn du. s a l v e l i n a s .Haikuh zu besudeln gedachtest, dann doch bitte an richtiger Ort und Stelle: E p i p h a n i e
    Bedenke, Zitat:
    In der Lust an der mimêsis sieht Aristoteles eine anthropologische, allen Menschen gemeinsame Grundgegebenheit. Denn die Freude an ihr sowie an ihren Produkten ist den Menschen angeboren, da sie gerne lernen (Poet. 4, 1448b5-15). Im Gegensatz zu den anderen mimetischen Künsten ist für die Dichtung die Verwendung von Sprache spezifisch. Alle Dichtung ist zudem Darstellung von Handlungen; allerdings nicht von tatsächlich Geschehenem, sondern von dem, „was geschehen könnte, das heißt das nach den Regeln der Wahrscheinlichkeit oder Notwendigkeit Mögliche“ (Poet. 9, 1451a37 f.). Dargestellt werden Handlungen, die etwas über den Menschen im Allgemeinen aussagen, nicht über zufällige und beliebige Verhältnisse. Ziel ist nicht die Nachahmung von Menschen; nicht auf Figuren oder Charaktere, sondern auf Handlungen kommt es an; Erstere sind nur Mittel (Poet. 6, 1450a26–23). Zitatende (Quelle: Poetik Theorie der Dichtung Mimêsis, Aristoteles, Wikipedia)
    Geändert von Butenlänner (07.06.2020 um 03:23 Uhr)

  15. #45
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    Du verwendest Sprache was ja innere Form deluxe darstellt ohne das das Wenden verdingst werden soll. Wie durch Besudelung doch wieder so äusserlich dieses aristotelische Verdrehung des dichterischen Schaffens als Mimetik ja wieder die Galaxien und Quarks ineinanderverdreht nach Rezept der Diskussionsmaterialdurcharbeitung. Deren Bauanleitung durch Wörter neu zu verstreben Allgemeinheit zufällig und beliebig abschaffen könnte. Hast du nie dieses plötzliche Einrasten auf dem Parkplatz wo du kurz mal musstest und wiederkommst ohne zu wissen ob dein Auto noch dieselbe Farbe hat und es A7 anstatt A5 ist? Und in innerem Frankfurt kein bisschen äusseres Hamburg sein kann. Weil wir sonst den Anwendungsbereich dessen was wir schreiben komplett ignorieren. Ohne es zu wollen.

    MFG!
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