1. #1
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    Käme der Geist nicht


    Käme der Geist nicht

    Käme der Geist nicht über die Herzen,
    Wie sollte er jemals Frieden stiften?
    Flammen, Symbol der Friedenskerzen
    Können Grenzen zum Humanum lüften.

    Da stehen über den Häuptern die Flammen,
    Betänzeln die Köpfe mit magischem Licht,
    Führen das Verkünden im Glauben zusammen
    Und geben ihnen frei auf das Kreuz die Sicht.

    Welches Verstehen mag der Sinn erlangen,
    Wenn er von Nächstenliebe erfasst
    In alle Welt, in das Sehnen gegangen,
    Da wir alle hier nur als ganz kleiner Gast?

    Der Pingstgeist, ja, er möchte uns wecken,
    Weltweit anregen die Friedensausbreitung,
    Damit wir nicht unsere Herzen verstecken,
    Sorgen für überragende Lebensausweitung.

    Denn wer lebt, als ob er gleich stürbe,
    Wer Auferstehungstrostworte weitergibt,
    Den machen noch keine Viren mürbe,
    Weil er ins Licht der Hoffnung sieht.


    ©Hans Hartmut Karg
    2020

    *

  2. #2
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    Mir gefällt Ihr Gedicht Vielen Dank!

  3. #3
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    Lb. Hans Hartmut,

    auch an diesem Gedicht gibt es etwas, das gefallen kann, doch kritiklos würde ich es nicht auf das ganze Gedicht beziehen.
    Beispiele:
    Können Grenzen zum Humanum lüften.
    Der Mensch macht sich die Welt zum Untertan und versklavt sie und oft auch seine Artgenossen. Dies ist menschlich (human). Gefällt mir nicht!
    Führen das Verkünden im Glauben zusammen
    Wenn Verkündigungen in einem oder zu einem Glauben zusammengeführt werden, ist dies für mich etwas Schlechtes. Gefällt mir nicht!
    Und geben ihnen frei auf das Kreuz die Sicht.
    Die Sicht auf ein Kruzifix, bei welchem auf einen gequälten Sterbenden geblickt wird, ist für mich nicht gut. Gefällt mir nicht!

    LG Hans
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  4. #4
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    Lieber Hans Plonka,
    natürlich werden in Gedichten immer wieder auch Formulierungen gewählt, die nicht jedem Leser und Mitdichter gefallen können, weil man sie auch missverständlich begreifen kann.
    Vielleicht kann ich so ein wenig weiterhelfen:
    Mein großes Friedensgedicht möchte eben gerade nicht nur auf die Pfingstaufgabe einer Verbreitung von Botschaft hinweisen, sondern auf die Bedingung der Möglichkeit, Botschaft mit dem Geist der Toleranz und Nächstenliebe zu versehen und zu leben.
    Von daher möchte mein Gedicht all jenen zum Mutmachen verhelfen, die nicht mehr oder noch nicht die Möglichkeit sehen, das Religiöse als Kraft- und Handlungsquelle zu begreifen.
    LG H. H. Karg

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