1. #1
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    Bleiben Sie,
    lebe Leserin,
    mir gewogen,
    wie meine
    männlichen
    Lesefans
    es auch sind.

    Ich weiß ja,
    dass manches Lob
    anecken kann
    bei all denen,
    die selber dichten,
    reimen, suchen –
    und finden.

    Manches Schwert
    wird da gezückt,
    wo Tadel nicht nötig wäre,
    weil wir alle doch
    Freunde der Sprache sind,
    immer schon mehr,
    als deren Klangsumme.

    Weltweit
    suchen Leseratten
    nach unseren Werken,
    die abseits der
    Egozentrien
    einer besseren Welt
    die Tore öffnen.


    ©Hans Hartmut Karg
    2020

    *

  2. #2
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    Ups, hier bin ich falsch. Ich bin keine lebe Leserin und auch kein männlicher Lesefan.
    Dichten und dichten lassen

  3. #3
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    Lb. Hans Hartmut,

    Lob oder Anerkennung sollte nicht anecken. Der Gelobte freut sich und es ist ihm meist ein Ansporn.
    Tadel ist unproduktiv. Dagegen kann Kritik hilfreich sein und sollte akzeptiert werden.

    LG Hans
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  4. #4
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    Lieber Hans Plonka,
    das kann ich gern unterschreiben.
    LG H. H. Karg

  5. #5
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    Vielen Dank für diesen Reim,
    ich hab's gelesen,
    so soll es sein!
    "Auf Sturm und Trank!"
    Goethe! (Spielfilm des Regisseurs Philipp Stölzl aus dem Jahr 2010)

  6. #6
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    Beiträge
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    Hallo Dr. Karg!

    Was will uns der Autor hiermit sagen? Ich verstehe wirklich nicht, worauf der Text hinaus will.

    Für mich klingt es wie:

    Strophe 1:
    Ja, ich habe Fans...

    Strophe 2:
    Andere Dichter sind bloß neidisch...

    Strophe 3:

    Kritik ist unerwünscht...
    &
    Warum können wir nicht alle Freunde sein...?

    Strophe 4:
    Gutmenschlicher Größenwahn "abseits der Egozentrien"...


    Aber ich bin nicht wirklich gut darin, Texte zu deuten. Und von Metrik habe ich noch weniger Ahnung als du.

    LG
    k

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