Thema: sie fallen

  1. #1
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    sie fallen

    sie gleichen gefiederten bällen
    die schlägst du mit all deiner kraft

    der start ist rasant
    und im nächsten moment
    bremsen sie radikal ab
    stehn bald still in der luft
    und fallen zu boden wie taub und tot

    worte
    fallen ungehört
    vielleicht morgen ein neues Spiel ...
    "Die Leute die den Reim für das Wichtigste in der Poesie halten, betrachten die Verse wie Ochsen-Käufer von hinten."
    Georg Christoph Lichtenberg


  2. #2
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    Ja so ähnlich wenn man von den verwendeten Metaphern absieht. Die stören etwas, erhöhen aber letztendlich etwas das man gerne Niveau nennt. Wenn die Handlung (und Richtung) der Bälle und ihrer Aussstattung nebensächlich wird, kann man sich fragen was es soll, ohne davon auszugehen da hätte etwas sein können, wozu Anlass gewesen wäre. Die Kraft deutet schon mal weg von physischer Auslegung, denn irgendwann ist etwas zerschmettert ohne dass es fallen braucht. Und da im Schweben der Trümmer wäre Schluss gewesen. Und Anfang.

    MFG!
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

  3. #3
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    Nun aus dieser Perspektive, falls ich sie richtig verstehe, ist das ganze Geschreibsel ohnehin unerheblich, und selbstverständlich ist es das auch.

    Man kann es sein lassen, muss aber nicht.

    Meine aktuelle Einstellung zu dieser Sache steht im ersten Vers oder Kapitel des Taoteking. Und schon dieser Laotse, den es nie gab, hat danach vollig unnötigerweise noch viel zu viele Verse angehängt.

    Gruß Lé.
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    Georg Christoph Lichtenberg


  4. #4
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    Lohnt sich also immer wieder in den aktiven Austausch zu treten. aber ganz besonders bei dir und deinen Zeilen. Auch interessant warum gerade mein Perspektive auf deine Zeilen nicht völlig unerheblich ist, oder meintest du das nicht so?

    MFG!
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    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

  5. #5
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    Ich fand, dass es sich besonders eignet, weil noch niemand etwas geschrieben hat. Gerade das Kommentieren des Ursprungstextes wollte ich lesen.

    Dass es heute zu diesem Austausch kam - nenne es Zufall.

    Gruß Lé.
    Geändert von L'étranger (31.07.2020 um 17:56 Uhr)
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