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  1. #16
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    Hi, Lanzen, die konnten je nach militärischer Verwendung einige Meter lang sein, da mag ich die Schatten dieser bis zu 8 Meter langen Waffen gerne mitnehmen.

    "itzt" also veraltet für "jetzt" / "jetzo".
    itzt ~ jetzt
    anitzt ~ seit jetzt oder von jetzt an
    itzund ~ jetzt und weiterhin
    itzo ~ jetzo ~ itzt ~ jetzt (Varianten)

    Interessant die Einträge bei Jacob Grimm und Wilhelm Grimm.

    ferdi...die "Detail-Affinität" zählt aber auch zur Grundidee des (epischen) Erzählens im Hexameter; das Ausbreiten der Wirklichkeit vor dem Leser gehört einfach dazu?!

    "...das Ausbreiten der Wirklichkeit"
    ist ein scheinbar einfaches Unterfangen, es beschränkt sich auf das unmittelbar Sichtbare. Die Kunst ist wohl, erzählen zu können, was sichtbar ist.
    Habt ihr auch Biene Maya Stimmung? Wie hieß er noch, Flip der Grashüpfer mit dem knittrigen Zylinderhut...
    Zwickmaul, König Zwickmaul
    ..

    lg fietje

  2. #17
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    Hallo Butenlänner!

    Grimm ist zuverlässig, was du darüber aus dem Netz kopiert hast, ist ziemlich sicher Unsinn?! "Anjetzt", "anitzt" ist, wenn überhaupt, nur dadurch von "jetzt", "itzt" unterschieden, dass es die Bedeutung verstärkt; "jetzund", "itzund" ist gar nicht zu unterscheiden von "jetzt", "itzt". Das sagt der Online-Grimm ja auch so.

    Und zu den Staunenden sprach der gebirgbewanderte Führer:
    Lilienarmige Töchter Uranias, alpengeborne
    Schwestern, Cynthia, Daphn' und Myris, lieblichen Anschauns!
    Zeiget anitzt den Helvetischen Mut, Unsterblichen würdig!
    Jetzo beginnet die Müh, und der Wandrung kühnere Wendung,
    Jetzo das Steigen hinauf, das unendliche; jetzo der Berggang
    Hoch durch geschmetterte Wälder, auf glitschenden Pfaden, am Abhang
    Schroffer Gebirg', in der Spur des einsamweidenden Älplers,
    Nimmer betreten von Söhnen der Ebn' und städtischen Töchtern.
    Nur ein Spiel war bisher die Wandrung, nur ein Spaziergang;
    Jetzt, Holdselige, gilt es Geduld und beharrliche Kühnheit.
    Wählt! Ich warne noch jetzt; noch leicht von hier ist der Heimweg;
    Oben verwandelt in Sturz sich zu spät beschlossene Rückkehr.


    Baggesen, Parthenäis 6,15–169; klar kann man da das "anitzt" als "von jetzt an" lesen, aber das geht bei den "jetzo" und den "jetzt" ja genauso!

    Oder 3,165f:

    Damals lehnten sich auf die Sterblichen, Feinde der Allmacht;
    Aber anitzt - kaum fragen sie noch nach himmlischer Waltung,


    Da macht die Antithese klar, das nicht "von jetzt an" gemeint ist?! Bei Baggesen habe ich deutlich den Eindruck, er verwendet "anitzt" einfach zur Trochäenvermeidung.

    Macht er ja auch mit anderen Wörtern - 3,186f:

    Und es verschwanden die Götter sogar aus der neueren Dichtung,
    Welche verständig nunmehr und verständlich vom Kopfe zum Kopf geht.


    Aber 9,38:

    Aber nachdem sie das fröhliche Mahl nunmehro vollendet,

    Hm. Um ganz sicher zu sein, müsste man breiter schauen; aber ich denke, du kannst da Grimm vertrauen (kann man für alle unsere Belange ohnehin).

    Noch aus der "Alternationswelt":

    Was jetzund prächtig blüht, soll bald zertreten werden;
    Was jetzt so pocht und trotzt, ist morgen Asch und Bein;


    Gryphius, das berühmte "Es ist alles eitel". Kann man, sollte man da wirklich eine Bedeutungsunterscheidung versuchen?!

    Gruß,

    Ferdi
    Geändert von Ferdi (07.10.2020 um 12:53 Uhr)

  3. #18
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    anitzt vs itztund ~ ich bin duch die Silbenvorstellung und Nachstellung auch bei "ab jetzt" und "jetzt und", bzw. einfach nach gewünschten Silbenklang. Anitzt/anjetzt/~abjetzt. Aber wollen wir kein Politikum (Unsinn) daraus machen. Anfangs steckte ich fest, "anitzt", dafür fehlte mir Fantasie und Wissen. Nun gehts wieder. lg fietje

  4. #19
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    Hallo,

    ich habe mir mal willkürlich aus jedem Werk ein paar Verse geschnappt und mir die Wortfüsse angesehen. Möglicherweise vertue ich mich dabei auch, aber nicht desto trotz zeigt sich, zumindest bei den ausgesuchten Versen, dass die Verse aus der ÄIK vielseitiger und dynamischer gestaltet sind.

    Mäusefroschkrieg

    Grüner, breiter Mangold umhüllt sie, als schützender Panzer,

    Xx Xx Xx xXx xXxx Xx

    Zu den Schilden formten sie schön die Blätter des Kohles

    Xx Xx Xxx XxxX xXx

    Aber die lange Meerbinse passte für jeden, als Lanze,

    Xx xXx XxXx Xx xXx xXx

    Helme aus dünnen Schneckengehäusen umdeckten die Häupter.

    Xx xXx XxxXx xXx xXx

    165 Also standen sie Glied für Glied am hohen Gestade,

    Xx Xxx XxX xXx xXx

    Schwingend die Lanzen. Es pochte die Brust der Krieger voll Mutes.

    Xx xXx xXx xX xXx xX



    ÄIK

    Denn unersättliche Rachebegier und flammender Jachzorn

    X xxXxx XxxX xXxx Xx

    35 Wohnt in der Bienlein krieg'rischer Brust. Wer wär' so vermessen,

    X xxXx XxxX xX xxXx

    Ihnen zu reden von Friedensvertrag, wenn sie schreiten zur Feldschlacht?

    Xx xXx xXxxX xxXx xXx

    Aber damit du ersiehst, dass aus triftigem Grund ich mich sträube;

    Xx xXxxX xxXxxX xxXx

    LG,
    Mi

    Edit: "Jachzorn"? So hieß doch der Vertraute des gemeuchelten Prinzen? Es hat hier aber auch eine Bedeutung, die mir nicht geläufig ist. Jach = Jagd?

  5. #20
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    Hallo!

    Der Götterrat ist vollständig da: FMK 179–197, ÄIK 3,39–136. Das Ende ist dasselbe, der Weg dahin aber diesmal deutlich verschieden?!

    Butenlänner, ich finde schon, Klarheit über die Bedeutung von Wörtern zu gewinnen, gehört zum Dichterdasein dazu? "Itzund / Jetzund" hat nichts mit dem Wort "und" zu tun! Ansonsten sind das aber natürlich historische Fragen, die nicht wirklich Bedeutung für unser heutiges Schreiben haben.

    Miserabella, eine Übersetzung mit einem eigenen Werk zu vergleichen, ist immer etwas undankbar ... Ich muss aber sagen, dass ich von der Güte der Bässlerschen Hexameter angenehm überrascht worden bin; einmal, als ich angefangen habe zu lesen, und dann noch einmal, als ich erfahren habe, dass er sie mit 18 oder 19 geschrieben hat!

    Süßliebs Gefährte heißt "Jachschwung"; "Jachzorn" ist dasselbe wie "Jähzorn".

    Gruß,

    Ferdi

  6. #21
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    Hallo!

    Jetzt wird es ernst: FMK 198–207 und ÄIK 4,1–40 schildern den Beginn des eigentlichen Krieges. Da fällt mir dann wieder auf, was mich schon seit Beginn umtreibt; ein leichte Verschiebung in der Darstellung – der Froschmäusekrieg hat viel stärker des Individuum im Blick, der Ämsen-Immen-Krieg eher die Gesellschaft?! So auch hier: Während es im FMK sofort in die (blutigen) Kämpfe der einzelnen "Helden" gegeneinander geht, schildert der ÄIK erst einmal die gemeinschaftlichen Anstrengungen der beiden Heere. Die Einzelkämpfe werden in Kürze folgen, darauf kann keine Homer-Parodie verzichten; aber sie sind eben eingeordnet in einen Zusammenhang.

    Gruß,

    Ferdi

  7. #22
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    Hallo Ferdi,

    interessant. Jetzt wo du es sagst, sehe ich es auch.
    Mir war anfangs aufgefallen, dass Bässler zwei Tierarten genommen hatte, die Staaten bilden. Ich hatte das aber wieder zurückgestellt, weil Mäuse und Frösche ja ebenso die menschliche Gesellschaft und Einzelschicksale abbilden können. Bienen und besonders Ameisen wirken in einer kriegerischen Auseinandersetzung realistischer als Frösche und Mäuse.

    LG,
    Mi
    Geändert von Miserabella (11.10.2020 um 21:57 Uhr)

  8. #23
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    Hallo!

    Es geht ein Stück weiter: FMK 208–220, ÄIK 4,41–89. Es sind die angekündigten Einzelkämpfe, die aber eher etwas langweilig wirken, jedenfalls auf mich; mir fehlt jede Verbindung zu den Kämpfenden, und das bisschen komische Wirkung, das sich aus Spannung zwischen den putzigen Namen und der grausamen Handlung ergibt, hält mich nicht bei der Sache ...

    Bässler macht es im Vergleich geschickter; er schickt gleich Goldimme in die Schlacht, und man weiß als Leser, dass das der erste Schritt auf dem Weg zur Lösung des eigentlichen Konflikts ist: Was wird aus Goldimme, Zwickmaul und Schwarzharnisch?!

    Sprachlich ist Bässler wieder eng an Homer/Voss; ÄIK 4,52 – "Dumpf hinkracht' er im Fall, und es rasselten um ihn die Waffen" – findet sich in der Ilias einige Male, zum Beispiel ziemlich am Anfang des siebzehnten Gesangs. Die eigentliche Kampfhandlung:

    Jener sprach's und rannt auf den Schild von geründeter Wölbung,
    Doch nicht brach er das Erz; denn rückwärts bog sich die Spitze
    Auf dem gediegenen Schild. Nun erhob auch jener die Lanze,
    Atreus' Sohn Menelaos, und betete laut zu Kronion;
    Dann dem Zurückgezognen gerad in die Wurzel des Schlundes
    Stieß er und drängete nach, der nervigen Rechte vertrauend,
    Dass ihm hindurch aus dem zarten Genick die Spitze hervordrang;
    50 Dumpf hinkracht' er im Fall, und es rasselten um ihn die Waffen.


    "Jener" ist Euphorbos. Zu der Szene gehört aber auch noch ein Gepräch davor und ein längeres Gleichnis danach – insgesamt 50 Verse!

    Gruß,

    Ferdi
    Geändert von Ferdi (13.10.2020 um 11:51 Uhr)

  9. #24
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    O ja, die Kampfszenen sind ziemlich langatmig.

  10. #25
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    Hallo!

    Nichts neues im FMK 221–243: A trifft auf B, A oder B stirbt. Spannender geht zu in ÄIK 4,90-151, wo es geradewegs auf den Entscheidungskampf zwischen Goldimme und Schwarzharnisch zusteuert; nach dessen Schilderung nimmt der Kampf dann noch eine unerwartete Wendung, und ich habe Bässler in Verdacht, da seiner Freude an Insekten freien Lauf zu lassen?!

    "Homerismus" dieses Abschnitts – 4,136: "Jener sprach's, und erregte zu Mut und Stärke die Männer." Dieser Hexameter steht in Voss' Ilias-Übersetzung auch häufiger, zum Beispiel als 15,500.

    ("Risch", im Text zweimal in "Risch auf!", vermutlich auch im Namen "Rischlauf", ist eine Nebenform von "rasch".)

    Gruß,

    Ferdi
    Geändert von Ferdi (15.10.2020 um 12:46 Uhr)

  11. #26
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    Hallo!

    In beiden Texten kommen die eigentlichen Kampfhandlungen zum Ende: FMK 244–260, ÄIK 4,152–194. Damit bleibt nur noch das Ende des Krieges zu erzählen, herbeigeführt durch das Eingreifen von Zeus beziehungsweise Jupiter!

    (In den vorgestellten Versen schwingt sich Bässler zu bisher unerreichten Höhen der Namensgebung auf: "Tauschlürferchen"?!)

    Gruß,

    Ferdi

  12. #27
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    Hallo!

    Die Kriege finden ihr Ende: FMK 261-294, wo das allerdings mehr einem Abräumen der Bühne gleicht – alles ist gezeigt, die Spielzeugsoldaten kommen zurück in die Kiste –, und ÄIK 5,1–112. Das ist ein ganzer Gesang, weil Bässler an die Stelle der auch etwas ungewöhnlichen langen Aufzählung der Krabben-Eigenschaften einen Monolog des Spatzen setzt, der Jupiter über Gott und die Welt erzählt – und da zeigt sich, dass "Schwätzinger" in dem Fall wahrhaftig ein "redender Name" ist ...

    Homerismen: Wieder reichlich. "Dieser Gedank' erschien dem Zweifelnden endlich der beste" steht gelegentlich bei Homer/Voss, zum Beispiel gleich am Beginn des zweiten Gesangs:

    Alle nunmehr, die Götter und gaulgerüsteten Männer,
    Schliefen die ganze Nacht, nur Zeus nicht labte der Schlummer;
    Sondern er sann im Geiste voll Unruh, wie er Achilleus
    Ehren möcht und verderben der Danaer viel an den Schiffen.
    5 Dieser Gedank' erschien dem Zweifelnden endlich der beste:


    Vergleicht man das mit dem Beginn des fünften Gesangs bei Bässler ...

    Alle die anderen Götter und krieggerüsteten Männer
    Schliefen die ganze Nacht; nur Jupiter wälzte sich ruhlos
    Hin und her auf dem Lager und harrte vergebens des Schlummers.
    Denn es bekümmert' ihn schwer im Gemüt, wie er wehrte den Bienen,
    5 Ganz vom Runde der Erde die Höhlenbewohner zu tilgen.
    Denn so geschah es, wofern sie noch einmal siegten im Kampfe.
    Dieser Gedank' erschien dem Zweifelnden endlich der beste:


    ... wird klar, dass die Verweise nicht nur ein gelegentlich übernommener Vers sind, sondern ganze Ilias–Passagen inhaltlich an Stellen auftauchen, an denen der FMK oft nur einen Vers aufwendet. Ähnlich:

    Eilig erhub sich der König der Götter vom schwellenden Lager,
    Wo ihm zur Seite noch ruhte die lilienarmige Juno.
    Festen Tritts – und das Nachtgeschirr erdröhnete kläglich –
    Wandelt er aus dem Gemach'; und schirrt' erzhufige Rosse
    Selber ins Joch; von der strahlenden Wand drauf nahm er die Geißel,
    15 Schön aus Golde gewirkt, und trat in den Sessel des Wagens.
    Treibend schwang er die Geißel, und rasch hinflogen die Rosse
    Zwischen der Erd' einher und dem Sternengewölbe des Himmels.


    Was mir als erstes dazu einfiel, war Ilias 13,17-28:

    Plötzlich stieg er herab von dem zackigen Felsengebirge,
    Wandelnd mit hurtigem Gang; und es bebten die Höhn und die Wälder
    Weit den unsterblichen Füßen des wandelnden Poseidaon.
    20 Dreimal erhob er den Schritt, und das viertemal stand er am Ziele,
    Ägä, dort, wo ein stolzer Palast in den Tiefen des Sundes
    Golden und schimmerreich ihm erbaut ward, stets unvergänglich.
    Dorthin gelangt nun, schirrt' er ins Joch erzhufige Rosse,
    Stürmenden Flugs, umwallt von goldener Mähne die Schultern;
    25 Selbst dann hüllt' er in Gold sich den Leib und fasste die Geißel,
    Schön aus Golde gewirkt, und trat in den Sessel des Wagens,
    Lenkte dann über die Flut. Die Ungeheuer des Abgrunds
    Hüpften umher aus den Klüften, den mächtigen Herrscher erkennend;


    Und das – das erdröhnende Nachtgeschirr hier, die bebenden Höhn und Wälder dort – ist dann wirklich unmittelbare Parodie?!

    Wobei Bässler ja auch munter Bezüge mischt – die letzten beiden Verse der angeführten Stelle hat er aus dem fünften Gesang der Ilias, 767ff:

    Jener sprach's; ihm gehorchte die lilienarmige Here.
    Treibend schwang sie die Geißel, und rasch hinflogen die Rosse,
    Zwischen der Erd' einher und dem sternumleuchteten Himmel.


    Und warum auch nicht – eine Parodie ist ja der Gattung nach nicht eigenständig. Und: Viele Verse sind in der Ilias einfach Bausteine, die verbaut werden, wenn es passt. Da kann man einfach im fünften Gesang bleiben und findet den Vers schon früher – 5,365f:

    Neben sie trat dann Iris und fasst' in den Händen die Zügel;
    Treibend schwang sie die Geißel, und rasch hinflogen die Rosse.


    Warum soll Bässler sie dann nicht auch verwenden? Er bekommt ja Rückbindung dadurch bei seinen homerkundigen Lesern; sogar ich, der ich mich nicht wirklich bei Homer auskenne, habe diese Verse erkannt, und eine Menge anderer Bezüge auch. Aber ich will gar nicht wissen, wie viele mir nicht aufgefallen sind – und Bezüge zu anderen Verfassern, wie das schon angeführte Vergil-Zitat, sind da noch nicht einmal bei ...

    Aber spannend ist es schon, da ein Auge drauf zu haben!

    Gruß,

    Ferdi
    Geändert von Ferdi (19.10.2020 um 03:44 Uhr)

  13. #28
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    Hallo Ferdi,

    klasse! Ich bin gespannt wie es weitergeht. Mir geht es so, dass mich der ÄIK weitaus mehr fesselt, als der FMK.
    Vielen Dank für deine lesenswerten Ausführungen.

    LG,
    Mi

    Edit: Was ist eigentlich mit dem Verserzähler los?

  14. #29
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    Hallo Miserabella!

    O weh – es geht gar nicht weiter ... Jedenfalls nicht mit dem Text. Es ist im FMK halt wirklich ein sehr plötzlicher Schluss, aus heutiger Lesergewohnheit nicht recht nachzuvollziehen; und obwohl Bässler das ganze ein wenig im heutigen Sinn aufhübscht durch den Tod Schwarzharnischs, des eigentlich Schuldigen, durch die Mutter des Ermordeten, samt der Ausdehnung des Schlusses: So richtig ändern kann er da auch nichts dran ...

    Über die Texte ließe sich noch einiges schreiben, aber ob das lohnt? Mir jucken ein wenig die Finger, andere Texte anzugehen.

    Insgesamt bin ich angetan von Bässlers Text; vor dem Lesen hatte ich wenig erwartet, und im Nachhinein erweist sich der ÄIK als durchdachtes Werk, das seiner Vorlage gerecht wird und es doch zu Eigenständigkeit bringt. Wobei die Versifikation auch nicht wirklich etwas zu wünschen übrig lässt!

    "Verserzähler": Der Blogverbund, zu dem der Verserzähler gehört, ist von der Technik her sehr in die Jahre gekommen und wird gerade generalüberholt; ich sag Bescheid, wenn alles wieder online ist.

    Gruß,

    Ferdi
    Geändert von Ferdi (23.10.2020 um 00:35 Uhr)

  15. #30
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    Hi Ferdi,

    beim zweiten Mal lesen ist es mir nun auch aufgefallen.

    Dann bedanke ich mich abschliessend und freue mich, dass der Verserzähler nicht im Datennirwana verschwunden ist.

    LG,
    Mi

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