Thema: Angst

  1. #1
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    (überarbeitete Version )


    ANGST

    Angst vor den Pfeilen
    Die mein Herz durchbohrn
    Angst vor der Treue
    Die ich dir geschworn

    Angst vor der Tiefe
    in dir unterzugehn
    Angst vor dem Wind
    Er könnt dich von mir wehn

    Angst vor der Liebe
    Das sie dich erdrückt
    Angst sie zu geben
    Macht mich noch verrückt

    Angst vor Gefühlen
    In mich Einblick gewährn
    Angst mich zu öffnen
    Mich zu bewährn

    Angst vor Entscheidung
    Was zu riskiern
    Angst vor der Feigheit
    Und dich zu verliern

    Angst vor den Worten
    Die nicht berührn
    Angst dir zu begegnen
    Dich niemals zu spürn
    Shaky

  2. #2
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    hey
    super gedicht, echt!!.....
    die angst zu geben kenn ich nur zu gut! doch zeig deine gefŸhle, klar du wirst mehr verletzt aber wenn du sie nicht zeigst dann verpasst du was! die liebe hat ihren lauf mach dir keine gedanken liebe gebe und du wirst bekommen, habe keine angst auch wenn du mal verlierst wirst du wieder finden!
    never try to change love, love will change you!
    liebe grŸsse
    dein moonlightgirl
    auch der schwerste weg beginnt mit
    einem schritt

  3. #3
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    lieber shaky...
    ich habe dein gedicht nur bereits viermal gelesen ... und ich bin fasziniert ....
    manches, wirklich manches .... besonders auch die zeile mit der treue .... ist ein teil von mir ... von meiner vergangenheit .... meiner ersten ehe ... vielleicht lebt sie heute immer noch - in abgewandelter form zwar - aber doch immer noch in mir ... in meiner zweiten, jetzigen ehe .... ich habe zwar meine philosophie entwickelt .... dass ich niemals wieder für immer sagen werde ... weil dieses für immer eher einer vergewaltigung meines eigenen lebens gleichkommt als wahrer liebe .... aber trotzdem ... hoffe ich, dass ich niemals wieder in die situation komme, dass ich mit dem einen mann zusammelebe ... und einen anderen so anziehend finde, dass ich nur mit höllenqualen widerstehen kann ... und dann trotzdem höllenqualen lebe, weil ich meine liebe, mein gefühl nicht mir erlaubt habe zu leben .... oder aber ... es doch zu leben und erst recht innerlich in höllenfeuern zu verbrennen, weil man ja doch den anderen menschen nach wie vor lieb hat, schätzt .... und keinesfalls verletzen oder hintergehen möchte ... und doch nicht anders kann.....
    also, ich könnte bücher füllen .... glaube mir ... das ist ein heikler punkt in meinem leben ....
    und nicht nur der ....
    so manche andere zeile regt mich an zu denken und zu schreiben ... ich finde du hast die widersprüchlichkeit des lebens an sich - doch ganz besonders der liebe zwischen zwei menschen perfekt auf den punkt gebracht .... die nähe suchend - aber doch angst genau vor dieser nähe ...
    liebe geben wollen ... und doch ............
    na ja, ich denke ... ich brauche nicht weiterzuschreiben ... du hast längst geschnallt, was ich sagen möchte ....
    alles liebe .... und liebe grüße nach linz,
    alles liebe,
    schatzkammer

  4. #4
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    Hallo Schatzkammer!!

    Du hast das Gedicht genau erkannt
    Ich hab es genau aus diesem Gefühl, einst geschrieben.
    Tolles Gespür

    lg shaky
    Shaky

  5. #5
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    302
    Deine Worte sprechen aus MEINER Seele, ja auch ich will die Liebe annehmen, so wie Liebe sein sollte, sich anfühlen sollte, gegeben und genommen werden sollte, jedoch es ist sooooviel Angst dabei und diese Angst nimmt oft überhand und die Liebe an sich, kann ich dann nicht mehr wirklich wahrnehmen. Danke dass du diese Widersprüchlichkeit dieses grossen Gefühls in Worte und Zeilen niederschreiben konntest. Damit hilfst du mir selbst nämlich, diese Widersprüchlichkeit zu akzeptieren.

    Alles Liebe
    Luna
    Die eigentlichen Geschenke des Lebens werden zumeist in der Stille überreicht.
    Freundschaft und Liebe,
    Geburt und Tod,
    Freude und Schmerz,
    Blumen und Sonnenaufgänge.
    Und das Schweigen;
    als eine tiefe Dimension
    des Verstehens!

  6. #6
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    sprachlos

    hallo!

    das gedicht ist einfach wundervoll. und du sprichst mir damit aus der seele. ich denke, dieses gefühl, daß du beschreibst hat jeder schon einmal empfunden - und wird wieder empfinden bei einer neuen liebe, oder bei einer alten liebe, deren zerbrechen nicht überwunden wurde.

    danke für dieses tolle gedicht! =80)

    lg sternentraum
    Stir of time, the sequence
    returning upon itself, branching a new way. To suffer pain, hope.
    The attention
    lives in it as a poem lives or a song
    going under the skin of memory.

    "Heavy" by Denise Levertov

  7. #7
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    lieber shaky .... freu mich, dass ich dich gefühlt habe ...
    tausend grüße und alles liebe, schatzkammer

    ps: wie alt bist du eigentlich ????
    alles liebe,
    schatzkammer

  8. #8
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    @ Sternentraum, danke mal für das Lob
    gruß nach wien

    @ schatzkammer, hab auch die 30 schon überschritten
    lg shaky
    Shaky

  9. #9
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    grüß dich, shaky!
    na bitte, dann sitzen wir ja im gleichen boot....
    ich wünsch dir alles gute, lg, schatzkammer
    alles liebe,
    schatzkammer

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