Sie waren der dunkelheit ergeben,
mit schatten,die aus dem ewigen schwarz
ausbrechen wollten.

Wie tiere im käfig,
von den grünen monstern gefangen.
gezwungen die wunden zu küssen
ohne die macht zu haben
sie zu schließen.

Am tag hatten sie keine gesichter
waren anders,
waren dem lebenswert entgangen.

Rannten ohne die füße zu bewegen,
schrien ohne ihre münder zu öffnen.

Wie oft wollten sie packt mit dem tode schließen
—hatten sie doch angst vor dem krieg---
Wie oft starben sie ohne diesen.

Ihre seelen eingepackt-erstickten.
Die leeren hüllen
zu finden in den regalen der mächtigen.

Asche zu asche- staub zu staub.

Wie viele versuchten
in der asche ihrer mütter
die antwort zu finden,
als schwarze schatten zu dämonen wuchsen
und auch sie fangen wollten,
fangen wollten, weil sie anders waren.

Doch asche blieb asche- leere zurück.

Ihre schalen wurden geknackt,
ausgeleert,
auf den staubigen straßen verstreut.

So gingen sie,
um zu tun was man ihnen befohlen hatte,
mit den eigenen
und schreien der anderen im genick.

Legten die leiter zum himmel
und den sternen um,
legten sie um wie diese körper.

Fielen zu boden wie tränen,
wurden von diesen erschlagen,
färbten sich rot.

Leere straßen,
leere versprechungen,
leere herzen.

Sie atmeten hass ein
und die trauer füllte ihre leeren gläser.

Die dummen waren immer laut.
Kluge immer still.
Nahmen doch alle die blicke
von ihnen.
Mussten sie denn sterben um zu leben?

Und sie kamen wieder,
als sie jünger waren,
als die engel vom himmel kamen.
Gott wohnt überall, wo er nicht vergessen wurde.


[Geändert durch formosus am 14-05-2004 um 18:50]