Meer aus Tränen längst überschwemmt,
reißt alles mit sich in die Tiefe.
Breitet Leere aus ungehemmt,
wer hörte es, wenn ich riefe?

Im Trümmerfeld eingestürzter Träume
verfaulen Hoffnung und Mut.
Man erkennt - Träume sind Schäume
und es schwindet die letzte Glut.

Sturmfeuer wilder Schreie
lassen die Welt erbeben.
Auf dass auf ihr nichts mehr gedeihe,
der ganze Schmutz bleibt an ihr kleben.

Leere Augen, die nichts mehr verstehn,
starren nur gerade aus.
Sie haben schon zu viel gesehn,
die Seele findet nicht nach Haus.

Blutrote Sonne färbt rosa den Schnee,
einen Decke so friedlich und rein.
Irgendwann tut niemandem mehr etwas weh,
Schmerzen begraben, Friede kehrt heim.