Thema: Begegnung

  1. #1
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    Oft frag ich mich,
    wann es geschah,
    was zog mich hin - zu dir,
    der mir so fremd,
    so weit,
    so unbegreiflich scheint.

    Und ich sag mir,
    damals war's,
    als du mich trafst - ganz nah,
    mit Worten nur,
    beinah'
    als hättest du mich lieb.

    Beinah'.

    Claire*

  2. #2
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    ich muss zugeben, obwohl dein gedicht recht schlicht ist, verstehe ich es nicht.

  3. #3
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    recht schlicht ist es, da muß ich h-nhotel zustimmen.

    da die erste strophe als einleitung dahintröpfelt, hatte ich
    den lautlosen verdacht, daß keine besserung in sicht wäre.

    doch traf mich deine wiederholung des "beinah'". in der
    verbindung mit den umstehenden zeilen gewinnt der text
    eine unschuld, wobei die naivität hier nicht den ton angibt,
    sondern eine reizvolle erotik. hach, erotik ist zu viel und
    auch nicht wirklich treffend - vielleicht eher, ja, ich
    bleibe bei der unschuld.

    grüße.
    AB
    Mehr von mir? Arno Boldt, seit Jahren mit Blog auch auf Wordpress: arnoboldt.wordpress.com

    --------------------------------
    Das letzte Angebot von mir auf dot-com:
    The Lyrical Battleground von Schorschen und mir (+ diverse Gäste im Prolog des Worttanzes).

  4. #4
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    Sep 2003
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    108
    Danke für eure Kommentare.

    Mit einer an Naivität grenzenden Unschuld bin ich einverstanden. Ich hab den Text auch bewusst schlicht gehalten, damit dieser Wechsel von Sehnsucht erwachsener Frau zu dem Schmerz eines kleinen Mädchens rüberkommt. Nicht trotzig, sondern eher ... ich weiß nicht ... wehmütig?

    Und was mach ich nun mir dir, stundenhotel?

    Gruß,
    Claire*




  5. #5
    Registriert seit
    Apr 2003
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    128
    Gefällt.
    Unser Wille ist nur der Wind,
    der uns drängt und dreht.
    Weil wir selber die Sehnsucht sind,
    die in Blüten steht.

    ( Rilke )

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