Er liebte das Gefühl, morgens mit den Fingern auf seinen Schläfen zu trommeln, bis der alte Herr unter
ihm protestierend mit seinem Repetiergewehr an die
Decke klopfte. Nach dem Aufstehen öffnete er weit das
Fenster und betrachtete das Geschehen, also die
Weiterentwicklung der Risse in der Seitenwand des
Nachbarhauses und pfiff dabei eine florentinische
Melodei. Mit dem Südwestwind kam manchmal von
jenseits der Stadt das Gewühl eines Maulwurfs
herübergeweht, während der Transporterverkehr die
kleine Durchgangstraße des Dorfes schon fröhlich belebte.

Dann stürmte Yaniks Mutter mit einem mal ins Zimmer
und rief mithin: „Yanik! Deine Semmel! Deine Milch!“
„Aber ich bin Nicolas!“ rief Nicolas zurück, „und ich
trinke keine Milch! Die Semmel jedoch...“ „Aber ist dies
nicht Beauchatel de Reaudoncourt?“ „Nein, gute Frau.
Pixel! Dies ist Pixel, Kreis –„ „O Gott, o mein Gott!“ Und die arme Frau wurde über und über mit Tränen
begossen, die, aus dem Fenster hinaus auf die
Durchgangstraße fließend, einen reißenden Strom
bildeten, der Yanik in seinem Bettchen aus Beauchatel
de Reaudoncourt herleitete. Das war ein glückliches
Wiedersehen!

Die kleine Durchgangstraße war außerdem nach
beiden Ufern hin derart fruchtbar geworden, dass die
drei glücklichen Personen dieser Geschichte nach
dem Frühstück direkt mit der Rekulturierung der Welt
beginnen konnten.

Am Himmel tanzte eine einzelne Wolke.


[Geändert durch clamor am 23-11-2001 um 17:58]