Zu spät habe ich erkannt,
dass Dinge anders sind, wie sie scheinen,
bin direkt in Deine Arme gerannt,
um mich an Deiner Schulter auszuweinen.

Zu spät habe ich gemerkt,
dass ich zu hastig nach vorne lief,
viel zu sehr darin bestärkt,
bewußt innerlich nach Dir rief.

Zu spät mich abgewandt,
und dann auch noch zurückgesehen,
keine reichende Hand,
die mich hinderte zu gehen.

Zu spät habe ich gefühlt,
und dabei es niemals fühlen wollen,
mit einem Schlag gespürt,
was ich eigentlich hätte wissen sollen.

Zu spät,
und dennoch gerade noch rechtzeitig...