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Thema: Verlassen...

  1. #1
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    Exclamation

    Sah im Regen
    Allein eine blass rote Rose
    Jemand hatte sie weggeschmissen
    Einfach irgendwo abgerissen
    In so unnatürlicher Pose
    Dagelegen

    Und es sah aus
    Wie eine Lache Blut im Regen
    Abgelegt um allein zu sterben
    Einsam endend in ihr Verderben
    Regentropfen die sie umhegen
    Im Sturmgebraus




    [Geändert durch fairy19 am 11-07-2004 um 11:37]
    Die neusten: Zerträumte Illusionen - Fremdes Selberfinden

    Meine persöhnlichen Lieblinge: Verlassen... - Einhorn - Muse - Rose aus Papier
    Meine ersten Haiku-Gehversuche: Kirschblüten - Blühender Jasmin
    Die ersten vertonten Gedichte: Stillstand - Auf wiedersehn, Geliebter

  2. #2
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    ganz schön krasses gedicht.

    ist dir das eben auf dem nachhauseweg passiert ?

  3. #3
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    morgen rudi
    nein es ist mehr ein gedicht mit verdsteckten metaphern aber das soll jeder mal schön selber hinterkommen und sich gedanken zu machen *gg*
    wie fandest du es denn bin mir nicht sicher ob krass *lach* jetzt eher gut oder schlecht ist
    für die metrik könnt ich jemanden knutschen wenn mir da jamand hilft
    liebe grüße alexa

  4. #4
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    ein schönes gedicht.
    in s1 sollte sich wohl pose auf rose reimen, da müsstest du noch was drehen in z2.
    ansonsten tolle form, und ein starkes bild.
    gruass lepi
    .
    .
    "Vielleicht fing ich an zu dichten, weil ich arm war und einer Nebenbeschäftigung bedurfte, damit ich mich reicher fühlte." ROBERT WALSER

  5. #5
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    morgen leperllo
    *upss* ja das ist mir wirklich ein kopierfehler passiert das liegen ist noch aus der ertsen version
    habs umgeändert wie gefällts dir denn jetzt??
    schön das es dir gefällt
    liebe grüße alexa

  6. #6
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    tip top!
    möchte hier nicht mal die fehlenden satztzeichen bemängeln, (hört hört!!!) da man es so schön ruhig lesen kann.
    g.l.
    .
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  7. #7
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    *gg* leporello
    die hab ich mit absicht weggelassen da sie meienr ansicht nach nur stören und eine nicht gewollte aufgezwängte ordnung reinbringen würden
    so jetzt muss ich nur noch auf ne metrikanalyse hoffen*gg*
    noch mehr kommentare würden mich freuen und auch wenn sich jemand an die interpretation trauen würde
    die interssiert mcih nämlcih sehr wie andere das gedicht empfinden
    liebe grüße alexa

  8. #8
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    nun, inhaltlich ist es ja nichts verworrenes. warum die rose daliegt kann sich jeder selber ausdenken.
    sicher was gaaaaaaaaaanz trauriges.
    metrisch wäre ich nicht raufgekommen, das gedicht aufzudröseln, denn entweder sind für mich die zeilen klar alle gleich, oder nicht. und wenn nicht, wie hier, dann kommt es für mich auf silben und dergleichen nicht an.
    ob z.b. die zeile:Allein eine blass rote Rose
    vielleicht jambisch geschliffen werden könnte?:
    Alleine eine blasse rote Rose
    aber das hättest du dir sicher auch überlegt.
    gruass lepi


    .
    .
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  9. #9
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    Hallo Alexa

    Ich finde Dein Gedicht sehr stimmungsvoll und gut aufgebaut.
    Und traurig...
    Vieleicht kommt mein nächstes gut an?
    (Ich weiss als Neuer noch nicht, ob man in diesem Forum mehrere Gedichte täglich einstellen kann, aber ich werd es mal versuchen - wenn es jemand stört, bitte einfach schreiben, Danke )

    Noch was:
    Deine Bemerkung über Interpunktion schlägt genau in die Kerbe, welche ich in Leporellos Faden geschlagen habe...

    Nie kann ich mehr sein als das Bild im Spiegel Deiner liebenden Augen.

  10. #10
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    schön das es euch gefällt
    so jetzt wart ich nur noch auf interpretationen und metrik*gggg*
    trauig ja soll es auch sein...
    liebe grüße alexa

  11. #11
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    ich würd sagen die metrik ist irgendwie so :

    Sáh im Régen
    Alleín eíne blass róte Róse
    Jémand hátte sie wéggeschmíssen
    éinfach írgendwo ábgeríssen
    In so únnatü'rlicher Póse
    Dágelegen

    Und es sah áus
    Wie eine Láche Blút im Régen
    ábgelegt um alleín zu stérben
    éinsam éndend ín ihr Verdérben
    Régentrópfen díe sie umhégen
    Im Stúrmgebraus


    kein durchgängiges reimschema
    aber trotzdem flüssig zu lesen mit rhythmus.

  12. #12
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    ojjeee mit der metrik kann ich nicht soviel anfangen
    brauch da die XXXXXxxxxx aber trotzdem vielen lieben dank
    axoo reinschema ist vorhanden*gg*
    zweiumschließende reime mit einem paarreim*gg*fällt nicht sofort auf ist aber da
    eure alexa

  13. #13
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    Shit, ich war wieder zu langsam. Tobi, du verdamter Blitz! Zäsuren würde ich eher mit Längsstrich "|" angeben.

    Hi fairy,

    paß auf, das metrische Muster sieht folgendermaßen aus:

    XxXx - a
    xXXxxXxXx - b
    XxXxxXxXx - c
    XxXxxXxXx - c
    XxXxXxxXx - b
    XxXx - a

    xXxX - a
    xXxXxXxXx - b
    XxXxxXxXx - c
    XxXxxXxXx - c
    XxXxxXxXx - b
    xXxX - a

    Bei der Betonungsanordnung mußt du darauf achten, daß alle mehrsilbigen deutschen Wörter einen obligatorischen (also unveränderlichen, zwingenden) Akzent auf der Stammsilbe haben, während sich einsilbige möglichst alternierend (im Wechsel von betonten und unbetonten) in den Sprachfluß einordnen. Stehen einsilbige allerdings am Versende (Kadenzstellung) dann haben auch diese eine obligatorische Hebung.
    Anhand der X'se siehst du, daß deine Metrik hier noch etwas wirr ist. Ansonsten gefällt mir aber die Idee der strophsichen Spiegelung gut. Der Reim Regen-[-]legen wirkt gestelzt, da sich kein grammatischer Sinn aus "Ich sah im Regen [...] eine Rose [...] dagelegen" ergibt, das klingt einfach falsch. Ich finds unschön.
    Ich vermute, es geht hier um eine beendete oder zerbrochene Liebesbeziehung, die Verlassenheit danach. Dabei steht das zentrale Symbol der Rose für die "Liebe", das Blut für "Leben", bzw. da es ohne Gefäß auf dem Trottoir liegt für "Tod/Ende des Lebens". Weitere Metaphern scheinen unter diesem Aspekt zu stehen.
    LG
    vamp

    [Geändert durch levampyre am 11-07-2004 um 16:15]
    --LeV

    Man sollte keine Dummheit zweimal begehen, schließlich ist die Auswahl groß genug. ~ J.P. Sartre

  14. #14
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    danke euch beiden*ggg* mit dieser metrik kann ich auch was anfangen
    ich liebe die metrik ja so sehr((
    ich weiß das der reim regen legen nicht besonders shcön ist aber mir viel nichts ein was vergleichbar wär und den sinn erhalten würde
    hast du (oder besser ihr)eine idee??wäre dankbar vorschläge zu hören
    *gg*interpretation gint 100 punkte aber ist gibt noch ne zweite interpretationsmöglichkeit mal sehen ob den auch jemand erkennt so ihr lieben
    werd jetzt gleich endlich schlafen gehen
    alexa

  15. #15
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    Du könntest vielleicht zwei Einzelsätze daraus gestalten:
    Sah im Regen [...] eine Rose [...].
    Sie hat/ward [...] dagelegen.
    Das Wort "dagelegen" ist allerdings nicht hübsch.
    Wenn ein Reim dir nicht gefällt, du aber ein genaues Konzept für dein Gedicht hast, hast du immernoch die Möglichkeit, die Verse/Sätze so umzugestalten, daß sich bessere Reime ergeben. Dabei muß man sich vielleicht mal von der einen oder anderen Formulierung trennen, aber die kann man ja für später aufheben.
    vamp
    --LeV

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