Seite 3 von 7 Erste 12345 ... Letzte
  1. #31
    Registriert seit
    Feb 2004
    Beiträge
    519
    Auch ich finde die Idee der Neuinterpretation sehr schön,da gerade beim lesen anderer Werke eigene und neue Gedanken diesbezüglich entstehen,die unter normalen Umständen meist nie zu Blatt gebracht werden,da dies in gewisser Weise an "Diebstahl" grenzt. Hier aber fände ich das eine tolle Gelegenheit seine eigenen Impressionen wallen zu lassen.

    Ebenfalls spricht mich die Idee mit dem gedicht über eine berühmte Persönlichkeit an,ob diese nun im historischen zeitalter,oder in der heutigen Zeit lebt,bleibt jedem selbst überlassen.

    Diesbezüglich möchte ich den Vorschlag machen in den gedichten ein ´vergangenes Ereignis aufzufassen. Auch hier spielt das Datum keine Rolle, es sollte den Autor lediglich berühren. Im Gedicht dann Hintergründe,Tatsache,Gefühle, etc. einzubringen, fände ich gut.

    In diesem Sinne grüßt S.
    Es waren zwei Königskinder,
    die hatten einander so lieb.
    Sie konnten zusammen nicht kommen,
    das Wasser war viel zu tief.

    Mord durch Mord zu sühnen ist unmöglich. Rache oder Sühne mögen eine Gier befriedigen,doch den Frieden zu schaffen und die Menschheit auf eine höhere Ebene zu heben,das vermögen sie nicht. (Mahatma Gandhi)

    Meine jüngsten Werke:
    Verzeihe mir; Schizophrenie; Der weiße Elefant; Dir zu Ehren; Es läutet drei Uhr; Todessonate; Appell an die Menschheit; Goldene Flügel

  2. #32
    Registriert seit
    May 2004
    Ort
    Erde
    Beiträge
    415

    Wink

    Al so ingesamt gefällt mir die Idee, sich von einem vorgegebenen Gedicht inspirieren zu lassen, am besten. Das Vorbild sollte dann aber doch einigermaßen universell sein, dass auch möglichst jeder den Zugang hat, ein eigenes Nachbild über dieses Negativ zu projizieren.
    Nach meinen Erfahrungen (wenig, in der Tat...) machen sich diese ganz kurzen, im ersten Augenblick völlig uninterpretierbar scheinenden, kleinen Meisterwerke moderner Lyriker am besten, z.B. Günter Kunert. Da hat man erstmal eine Woche Zeit, sich mit dem (nicht allzu langen Werk) in Ruhe hinzusetzen, 2. Woche Niederschrift und dran feilen, 3. Woche einreichen.

    Was shaki's Vorschlag mit den persönlichen Erfahrungen betrifft - seehr problematisch, da nicht wirklich ein Thema vorgegeben ist. Außerdem könnten die Juroren in Versuchung kommen, subjektiv als "ausgelutscht" angesehene Themen (Herzschmerz ist für erfahrene Dichter wohl nicht mehr so interessant) gegenüber "brandaktuellen", wie Ferienlager in Bagdad, zu benachteiligen. Wenn man das vermeiden will, muss das Thema von vornherein eng begrenzt sein, also z.B. "Erfahrungen mit Ausländern", "Eindrücke vom Massenmedium", ok, miese Beispiele, aber du weißt, worauf ich hinaus will.?

    Bin sehr für den Wettbewerb, egal, wie er sich dann aufbaut, würde an sich auch Juror machen wollen, wird mir aber zu teuer, sorry, satchmo..
    fatcat's Zahmlose
    Es ist etwas an meinem Wort
    dran, das sticht.

    Tippsen: \_anamolie_/\_Flamme_/\_Anti Chris._/ ~ Bewegungsschule(fit for fun) ~

  3. #33
    Registriert seit
    Feb 2004
    Beiträge
    519
    Es scheint,als habe ich mich missverständlich ausgedrückt. Also,neuer Versuch . Ich meinte nicht,dass man über ein persönliches Ereignis mit großer Herz-Schmerz Tragik schreiben sollte,sondern über ein politisches Ereignis wie z.B. 11. September, das Geiseldrama von Beslan, oder auch geschichtliche Ereignisse wie z.B. Hannibals Einmarsch in Rom, der 30-jährige Krieg,etc. Sich in solch eine Situation hineiversetzen, Empfindungen, Begebenheiten einbringen,das wäre mein Vorschlag gewesen.

    In diesem Sinne grüßt S.
    Es waren zwei Königskinder,
    die hatten einander so lieb.
    Sie konnten zusammen nicht kommen,
    das Wasser war viel zu tief.

    Mord durch Mord zu sühnen ist unmöglich. Rache oder Sühne mögen eine Gier befriedigen,doch den Frieden zu schaffen und die Menschheit auf eine höhere Ebene zu heben,das vermögen sie nicht. (Mahatma Gandhi)

    Meine jüngsten Werke:
    Verzeihe mir; Schizophrenie; Der weiße Elefant; Dir zu Ehren; Es läutet drei Uhr; Todessonate; Appell an die Menschheit; Goldene Flügel

  4. #34
    Registriert seit
    Jan 2003
    Ort
    An der Elbe
    Beiträge
    11.777
    Eine mögliche Idee.
    Ich werde nächstens nach Möglichkeit schauen, wer alles dabei ist - organisatorisch
    Das hier ist meine Signatur und ich bin stolz darauf.

  5. #35
    Registriert seit
    Feb 2004
    Ort
    Berlin, PrenzlBerg
    Beiträge
    1.812
    Hi ho,

    ein witziger Zufall hat mich auf eine neue Idee in Bezug auf die Vorgaben unseres nächsten Wettbewerbs gebracht. In einem anderen Forum, dessen Name hier nicht genannt werden soll, kam es dazu, daß drei Dichter sich nach einer Prosavorlage eines Users in lyrischen Versuchen ergingen. Das Ergebnis war sehr kreativ und hat mich tatsächlich beeindruckt.
    Was haltet ihr also von der Idee nicht ein Bild oder ein Gedicht als Vorlage zu nehmen, sondern einen kurzen Prosatext, der nach freien Maßstäben lyrisch umgesetzt wird.

    Dies wäre besonders für mich ein sehr interessantes Experiment, da es aufzeigen würde, auf welch unterschiedliche Weise eine Prosavorlage lyrisch umgesetzt werden kann. Denn ich gehe beim Dichten selbst ja oft so vor, daß ich mir zunächst eine Prosavorlage schaffe, mit der ich mir über Abläufe, Zusammenhänge und günstige Tropen klar werde, um diese dann in lyrische Form zu bringen.

    Was haltet ihr davon?


    @Shakifee:
    Moment mal, soweit ich weiß sind nur zwei Feldherren in Rom einmarschiert und die waren beide Römer. Hannibal war Punier und ist m.E. nur vormaschiert, nie einmaschiert.

    [Geändert durch levampyre am 08-10-2004 um 19:13]
    --LeV

    Man sollte keine Dummheit zweimal begehen, schließlich ist die Auswahl groß genug. ~ J.P. Sartre

  6. #36
    Registriert seit
    Jan 2003
    Ort
    An der Elbe
    Beiträge
    11.777
    Eine tolle Idee, würde ich sagen
    Das hier ist meine Signatur und ich bin stolz darauf.

  7. #37
    Registriert seit
    Feb 2004
    Beiträge
    519
    @lev: Ich dachte Hannibal wäre mit seinen Kriegselefanten in Rom einmarschiert. Doch sicher bin ich mir nicht. Aber wieso fand dann der Spruch "Hannibal ante portas" so großen Anklang,dass er heute noch bekannt ist? Wie gesagt, genau weiß ich es nicht, aber ich hoffe,dass dennoch verständlich wurde,was ich meinte.

    Es grüßt S.
    Es waren zwei Königskinder,
    die hatten einander so lieb.
    Sie konnten zusammen nicht kommen,
    das Wasser war viel zu tief.

    Mord durch Mord zu sühnen ist unmöglich. Rache oder Sühne mögen eine Gier befriedigen,doch den Frieden zu schaffen und die Menschheit auf eine höhere Ebene zu heben,das vermögen sie nicht. (Mahatma Gandhi)

    Meine jüngsten Werke:
    Verzeihe mir; Schizophrenie; Der weiße Elefant; Dir zu Ehren; Es läutet drei Uhr; Todessonate; Appell an die Menschheit; Goldene Flügel

  8. #38
    Registriert seit
    Jan 2003
    Ort
    An der Elbe
    Beiträge
    11.777
    Die Schlacht fand vor Rom statt, Shakifee.

    ante portas : vor den Toren

    Und vor den Toren ROms fand dann auch die letzte Schlacht statt, soviel ich weiss
    Das hier ist meine Signatur und ich bin stolz darauf.

  9. #39
    Registriert seit
    Feb 2004
    Beiträge
    519
    Ja, du hast recht. Ich gebe mich geschlagen .
    Es waren zwei Königskinder,
    die hatten einander so lieb.
    Sie konnten zusammen nicht kommen,
    das Wasser war viel zu tief.

    Mord durch Mord zu sühnen ist unmöglich. Rache oder Sühne mögen eine Gier befriedigen,doch den Frieden zu schaffen und die Menschheit auf eine höhere Ebene zu heben,das vermögen sie nicht. (Mahatma Gandhi)

    Meine jüngsten Werke:
    Verzeihe mir; Schizophrenie; Der weiße Elefant; Dir zu Ehren; Es läutet drei Uhr; Todessonate; Appell an die Menschheit; Goldene Flügel

  10. #40
    Registriert seit
    Nov 2004
    Beiträge
    10
    öööh...ich würd mich gern beteiligen...als Teilnehmende...ferner es im bereich meiner lyrischen Möglichkeiten liegt ( ) und ihr euch entscheidet was ihr zum Wettbewerb machen wollt

    Liebe Grüße Marina
    ~Arbeite, als wenn du das Geld nicht brauchtest. Liebe, als wurdest du nie verletzt. Tanze, als würde dir niemand zusehen. Singe, als würde dir niemand zuhören. Lebe, als wäre das Paradies auf Erden.~

    ~If you can walk, try to run, if you can run, try to fly. When you've learnt to fly, see, if you still can walk.~

    ~Kluge Menschen lernen von anderen, Mittelmäßige werden aus Schaden klug und Dumme lernen nichts mehr, denn sie wissen schon alles.~

  11. #41
    Registriert seit
    May 2004
    Ort
    Erde
    Beiträge
    415
    Ja, so ne entscheidung wär doch mal nicht übel. Okay, Geduld. Organisatorisches. Aber ich bin ganz schön geil auf den Wettbewerb (zitttter), und einfach zufrieden zu stellen, was die Vorgaben angeht. Wenn LeVamp schon Erfahrung mit Prosa- Nachdichtung gemacht hat, und das gut geklappt hat, warum nicht? (Das erspart einem auch die lästige Themen-Qualderwahl) Vielleicht ist das auch noch ein bisschen besser als ein Lyrik-Vorbild, dann läuft man sicher nicht Gefahr, das gleiche nochmal zu schreiben, kann sich entweder auf bestimmte Figuren/Ereignisse des Texts konzentrieren oder versuchen, eine verdichtete Nacherzählung zu gestalten. Aber eigentlich gehuppt wie gesprungen, hauptsache, es kommt was zustande.

    @shakifee et @levampyre:
    antike geschichte sollten wir lieber nicht als thema wählen, wie's aussieht. und bitte nicht latein. in pacem requiescat. Akkussativ oder Abl.abs.? - aaaaargh!
    fatcat's Zahmlose
    Es ist etwas an meinem Wort
    dran, das sticht.

    Tippsen: \_anamolie_/\_Flamme_/\_Anti Chris._/ ~ Bewegungsschule(fit for fun) ~

  12. #42
    Registriert seit
    Apr 2001
    Beiträge
    467
    für einen neuen wettbewerb (im sinne der letzten ausführung) schlage ich vor, daß die jury nicht die möglichkeit erhält, selbst gedichte einzuschicken, da es zu manipulationen kommen kann - auch, wenn der jeweilige nicht sein eigenes bewerten kann. denn folgendes:

    es braucht einfach nur ein jury-mitglied bei jedem anderen gedicht einen punkt weniger zu geben, als er normalerweise vergeben würde. solang der rest der juroren nicht auch so verfährt, ergibt dies für das gedicht des juroren eine - im vergleich zu anderen gedichten gesehen - bessere platzierung. (zur erklärung: der allgemeine durchschnitt eines jeden gedichtes würde gedrückt, nur der des juroren nicht)

    damit möchte ich allerdings keine vermutungen aufkommen lassen, sondern lediglich anmerken, daß man beim nächsten mal die möglichkeit einer manipulation ganz vermeiden sollte.


    grüße.
    AB.

    [Geändert durch AB0907 am 13-11-2004 um 17:32]
    Mehr von mir? Arno Boldt, seit Jahren mit Blog auch auf Wordpress: arnoboldt.wordpress.com

    --------------------------------
    Das letzte Angebot von mir auf dot-com:
    The Lyrical Battleground von Schorschen und mir (+ diverse Gäste im Prolog des Worttanzes).

  13. #43
    Registriert seit
    Jan 2004
    Beiträge
    105
    Ich bin eigentlich durchaus angetan von levampyres Vorschlag, möchte jedoch betonen, dass die Maßstäbe wirklich so frei zu setzen sind, und der Text so zu wählen ist, dass die "Umsetzung" sich nicht in einer Nacherzählung erschöpfen muss und kann.
    Es müsste also ein Text sein, der keine eindeutige Aussage hat, und der nur dann eine Handlung erzählen sollte, wenn diese als Parabel aufgefasst (und umgesetzt) werden kann.

    [Geändert durch Phylax am 19-11-2004 um 16:28]
    Himmelhoch jauchzend
    zum Tode betrübt
    selig allein
    ist die Seele die liebt

    J.W. Goethe - Egmont, 3.Aufzug, Klärchens Wohnung

    Aktuell von mir (Kommentare immer noch erwünscht):
    Zwei Kinder:Kind in der Nacht, Kind vor der Kälte
    Drei Eulen: Die Eule, Meine Eule,Der Nachtigall Tod (Liebe&Romantik)
    Ferner:Glashaus, Schminkspiegel
    Und Natürlich die französische Danse Macabre-Parodie:
    Danse, cher Danse, la Danse Macabre

  14. #44
    Registriert seit
    Mar 2004
    Ort
    Hamburg
    Beiträge
    528
    Mein Vorschlag:

    Es muss eine gewisse Menge an Alkohol eingenommen werden, danach wird ein Gedicht verfasst.
    Das ist in meinem Fall z.b. sehr praktisch, weil ich ja selbst immer enorme Mengen Alkohol zu mir nehme bevor ich anfange zu schreiben.

    Die Mengenvorgabe sollte in etwa so aussehen:

    - ein Kästen Bier (bis 100 Einträge)
    - zwei Flaschen Vodka (bis 1000 Einträge; mir zu liebe )
    - zwei Flaschen (1,0 l) Jägermeister (ab 1000 Einträge)
    - eine Flasche Lambrusco + vier Liter Sangria (Moderatoren).

    Mit dem Tod durch Alkoholvergiftung scheidet der betreffende Teilnehmer natürlich aus dem Wettbewerb aus.

    Als Themenvorgabe empfehle ich einfache und für die Masse der Forumsuser verständliche Worte.
    Hier eine kleine Liste von Möglichkeiten:

    - Selbstzerstörung
    - Depressionen
    - Bierschiss
    - Selbstgeilheit
    - Geltungszwang
    - Binsenweisheiten
    - Herzschmerz
    etc.

    [Geändert durch Chris1 am 18-12-2004 um 08:39]

  15. #45
    Registriert seit
    Jan 2003
    Ort
    An der Elbe
    Beiträge
    11.777
    Können wir nicht was anderes als Sangria haben? Den mag ich nämlich nicht so...
    Das hier ist meine Signatur und ich bin stolz darauf.

Seite 3 von 7 Erste 12345 ... Letzte

Was dich vielleicht auch interessieren könnte:

  1. Ankündigung: Ein neuer Wettbewerb
    Von LiaWell im Forum Archiv - 3. Wettbewerb
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 31.10.2013, 15:16
  2. Wettbewerbsthema und -ankündigung
    Von WBL im Forum Gedichte-Arena
    Antworten: 22
    Letzter Beitrag: 15.03.2013, 23:08
  3. Ankündigung Wettbewerb Februar/März
    Von WBL im Forum Gedichte-Arena
    Antworten: 5
    Letzter Beitrag: 26.01.2013, 10:34
  4. Ankündigung: Themenchat am Sonntag den 21.03.09
    Von Woitek im Forum Von User für User
    Antworten: 6
    Letzter Beitrag: 11.02.2012, 22:21

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  

Anmelden

Anmelden