Moment des Glücks

Du schaust mir in die Augen,
lachst mich an.
Von deinen Armen umschlossen
Genieße ich den Moment.

Wir leben in einer Illusion,
in einer Scheinwelt.
Das wissen wir beide,
doch es macht uns nichts.

Noch sind wir glücklich,
noch reißt uns nichts auseinander.
Bewusst verdrängen wir die Zukunft,
lösen uns vom hier und jetzt.

Der gefürchtete Moment rückt näher,
noch immer wollen wir ihn verdrängen,
doch die Macht der Zeit ist stark.

All das scheint mir jetzt so fern,
du scheinst so fern -
bist mir fern.

Der Moment des Glücks
Ist längst Vergangenheit.
Zwar ist er festgehalten
In unseren Herzen,
doch die Zeit ist gegen uns.

Schon jetzt spüre ich,
wie uns der Moment verloren geht.
Noch zehren wir von ihm,
leben davon.

Der Moment schwindet dahin,
die Zeit schreitet voran.
Die Illusion rückt langsam wieder näher,
die Scheinwelt baut sich vor uns auf.

Nun ist es soweit,
die Zeit scheint für uns,
doch jetzt, wo wir uns nähern,
ist der Moment verschwunden.

Anmerkung: das ist das erste gedicht was ich hier online stelle, bin gespannt wie es so ankommt. Viele fragen sich vielleicht, warum ich keinen Reim und keine Metrum in mein Gedicht einbaue, aber so kann ich einfach meine Gefühle besser äußern. Bis dann, eure Kiara.