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Thema: Mein Henker

  1. #1
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    Mein Henker


    Mir ist das süße Blut in meinen Venen,
    die sich im Druck des Angestauten weiten,
    wie Sirup zäh, wie Natterngift bei Zeiten.
    die Säule meines innern Thermometers steigt
    und nach Gewalt, nach Folter drängt mein Sehnen.
    Es schreit so lang bis (nach begangner Tat) es schweigt.

    Du bettest selig dich auf Blumenresten,
    den welken Zeugen deiner welken Siege,
    verschwendest die Gedanken nicht an Kriege
    und nährst im Wahn versunken dich von Gallensaft.
    Nicht niedrigstes Getier ließ' so sich mästen.
    Vorbei die Zeit - nun fürchte meine Henkerskraft!

    Die müde Faulheit will ich aus dir prügeln.
    Du Hund! Du Ratte! Spüre meine Schläge!
    Du warst zu lange glücklich, du wirst träge
    und Trägheit find' ich ekelhaft und widerlich.
    Ich komme, Schlemmerer, um dich zu zügeln.
    Ich bin dein Henker - du mein sorgenfreies Ich.


    © LeVampyre | XVII, Okt. 2004

    Dieser Text kann als mp3 auf meiner Homepage angehört werden.
    Bitte beachtet auch die besonderen Lizenzbestimmungen an meinen kreativen Werken!
    Eine Liste meiner bei Gedichte.com veröffentlichten Texte gibt es u.a. in meinem Sammelfaden.
    Geändert von levampyre (19.03.2006 um 23:20 Uhr)

  2. #2
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    Hallo levampyre,

    ...toll! Ist "Spühre" mit "h" Absicht?

    (zum Inhalt spaeter mehr)

    RP


  3. #3
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    Mein Henker
    Kein besonders ausgefallener Titel. Er gibt dem Leser schon eine recht klare Bahn dessen vor, was im Gedicht enthalten sein wird.

    Mir ist das süße Blut in meinen Venen,
    Die sich im Druck des Angestauten weiten,
    Wie Sirup zäh, wie Natterngift bei Zeiten.

    Sprachlich stört mich leicht, daß Du bei diesen langen Zeilen die in Z1 angesprochene Eigenschaft erst in Z3 spezifizierst - ist aber subjektiv. Dein Hang zu komplexen Schachtelsäzten wird wieder deutlich und entsprechend zäh folgt das Verständnis der Aussage. Die detaillierten Bilder malst Du mit umfangreichen starken, aber auch schon schmalzig dickflüssigen Worten (siehe Tobys Kritik), jedoch verzichtest Du dabei bisher auf mehrdimensionale Metaphern.

    Die Säule meines innern Thermometers steigt
    Und nach Gewalt, nach Folter drängt mein Sehnen.
    Es schreit so lang bis (nach begang'ner Tat) es schweigt.

    Endlich eine wirkliche Metapher in Z4.
    Aber: Hier wird die Reimkonstruktion etwas brüchig, da "Venen" und "sehnen" durch die langen Zeilen sehr weit voneinander getrennt werden, und wirkt auch durch die deutliche Asymetrie disharmonisch, da inhaltlich die Zeilen der S1 in zwei Dreierstrophen genausogut funktionieren würden (daher meine Zweiteilung dieser Strophe für die Kritik). Dadurch verlieren die Reime ihre Beziehungen und das asymetrische Schema wirkt schnell etwas verunglückt. Zudem wirkt sich die Elision bei "inner´n" um ein weiteres nachteilig auf meinen Leseschwung und -Genuß aus. Hier paßt sie nicht ins gehobene Sprachbild und ich unterstelle eine metrische Hilfskonstruktion.
    Als Ästhet läßt mich das alles iritiert aufblicken und die Autorenschaft überprüfen.

    Dicke trifft mich dann jedoch Z6. Wenn man sich mal die (bereinigte) Grundaussage auf der Zunge zergehen läßt, kann man nur lauthals losprusten:
    Es schreit (so lang) bis ... es schweigt.
    Mit Verlaub: Das ist hahnebüchener Quatsch! Völliger Tobak.
    Levampyre, ich bin schwer enttäuscht, denn solcherart Formulierung enthält nun wirklich keinen Funken geistigen Gehalts. Was soll dies bitte denn aussagen? Klar, Du wolltest ausdrücken, daß erst "die Tat" dem lyr Ich Erlösung aus seinem Wahn beschert. Aber das muß doch wirklich nicht durch sprach-logisches Kindergartenniveau geschehen?
    Dafür könnte ich Dich...!


    Du bettest selig dich auf Blumenresten,
    Den welken Zeugen deiner welken Siege,
    Verschwendest die Gedanken nicht an Kriege
    Und nährst im Wahn versunken dich von Gallensaft.
    Nicht niedrigstes Getier ließ' so sich mästen.
    Vorbei die Zeit - nun fürchte meine Henkerskraft!

    Mhhh, schwierig: Die Wiederholung in Z2 wirkt gelungen als Kontrast und Karrikatur des lyr Du (und wieder: s. Tobys Kritik, Du neigst schon zu Überzeichnungen). Der Reim "Siege-Kriege" ist, obwohl er inhaltlich gut paßt, vergleichbar mit dem leidigen Herz-Schmerz-Klischee, da er einfach zaunpfahlschwingend auf der assoziativen Hand herumturnt. Z5 als einzelner Satz wirkt lose eingeschoben und findet nicht recht den inhaltlichen Anschluß zur Strophe. Ließe man Z5 weg, so änderte dies im Grunde überhaupt nichts.
    Der kraftvolle Ausbruch in Z6 gefällt mir dagegen gut.

    Btw: "vom Gallensaft" wäre m.E. eine akzentuiertere Formulierung für Z4.


    Die müde Faulheit will ich aus dir prügeln.
    Du Hund! Du Ratte! Spühre meine Schläge!
    Du warst zu lange glücklich, du wirst träge
    Und Trägheit find' ich ekelhaft und widerlich.
    Ich komme, Schlemmerer, um dich zu zügeln.
    Ich bin dein Henker - du mein sorgenfreies Ich.

    Der Ausbruch geht massiv weiter. Gelungene Überleitung aus S2 - gute, drastische Steigerungskurve. Allerdings fällt die Kurve in Z5 arg wieder in sich zusammen, da vorher sehr aggressive Formulierungen gebraucht werden, hier nun aber plötzlich wirkt "zügeln" mit seiner maßvollen, nur teileinschränkenden Konnotationen verhalten und fast höflich. Einem Henker vollkommen unangemessen.

    Die Pointe in Z6 setzt einen markanten und recht witzigen Schlußpunkt, ist aber nicht gerade der originellen Weisheit letzter Schluß.



    Fazit:
    Schwierig, hier ein durchgehendes Urteil zu fällen.
    Mitunter bombastischer Sprache und Bildgewalt stehen teils grobe Schnitzer und ein m.E. zu disharmonisches Reimschema gegenüber. Grundsätzlich gefällt mir der Inhalt und die Sprache sehr gut, jedoch finden sich im gleichen Maße schwerwiegende Fehltritte wieder. Daher bin ich angesichts bestimmter ehler doch etwas von Dir enttäuscht, levampyre.
    (Und gleichzeitig dennoch: Es war eigentlich schön zu lesen - nur zuviel nachdenken sollte man nicht drüber)

  4. #4
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    ...wie versprochen zum Inhalt:

    Die rhetorische Wucht ist sehr ueberzeugend. Der leicht pathetische Ton, Toby, ist hier genau richtig, denn es soll ja der Leser in die Irre geleitet werden. Um so ueberraschender und ironischer ist dann der Effekt, wenn der Leser erst ganz zum Schluss erkennt, dass dies nicht Abu Musab al-Zarqawi ist, der hier eine Hasstirade vorliest, sondern der Poet selber, das "lyrische Ich", das sich "verbal verpruegelt". Ich dachte, eine gewisse Komik war hier durchaus beabsichtigt. Aber sie ist hervorragend hinausgezoegert.

    RP

  5. #5
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    Die Pointe ist ein sehr altbekanntes Schema, Rolf-Peter Wille.
    Unterschwellig schwingt bei mir eine entsprechende Erwartung von Anfang an mit.

  6. #6
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    @Toby:
    Du weißt ja, daß ich in meinem Stil generell eher zum Pathos neige. Aus den Fugen geraten sollte es jedoch nie. Ich hoffe immer, den äußerst schmalen Grad zwischen Pathos und Kitsch/schleim nicht zu überschreiten. Nun, wäre der Text unter deiner Feder entstanden, wäre er vermutlich um einige Adjektive ärmer. Ich hingegen ärgere mich manchmal, daß ich mich für Pentameter entschieden habe, wo so wenig PLatz ist, das Ganze noch etwas umfangreicher auszubereiten.
    Aber um nicht gänzlich im triefenden Sprachschleim zu versinken, bitte ich dich, mich doch immer darauf hinzuweisen, wenn du Stellen entdeckst, an denen es unerträglich wird. Sei mein Henker!


    @Danse:
    Wow, maestro Danse, ich bin beeindruckt. Jetzt überhäufst du mich aber mit Aufmerksamkeit. Womit habe ich das nur verdient?

    S1T1:
    Gerade auf diese wunderschöne Schachtelkonstruktion im ersten Triplett bin ich besonders stolz. Ich wollte sowas Tolles in S2 eingentlich auch hinbekommen, bin aber kläglich gescheitert. (Vielleicht war's besser so.)
    Und so muß im Gedicht nicht immer alles Metapher sein. Es gibt ja auch noch andere Stilmittel - hier das Bild. Wird hübsch, wenn man bedenkt, daß die Handlungen und Emotionen in S1 und S2 eigentlich parallel ablaufen und einunddieselbe Person betreffen.
    "Innern" ist unter uns Berlinern das Üblichste überhaupt. Daß dies gestelzt wirken könnte, ist mir nicht in den Sinn gekommen. Ich werde das bedenken.

    S1T2:
    Gerade diese weite Entfernung der Auflösung des a-Reims war für mich reizvoll. Doch so extrem finde ich das hier gar nicht. (Auf die Spitze getrieben damit habe ich es in "Dichtung + Wahrheit".) Ich steh auf solche Spielereien, es wäre schade, wenn es wirklich über mehrmaliges Lesen hinaus störend wirken würde.
    V6 ist kein Tobak, wenn du den Fortlauf des Textes und die Auflösung in der Identität der Subjekte bedenkst. Natürlich ist der Inhalt relativ klar, aber das heißt nicht, daß er überflüssig wäre.

    S2:
    Bei deinem Siege-Kriege Vergleich magst du nicht daneben liegen. Allerdings habe ich mehrere Varianten dieser Strophe durchprobiert und die Siege-Kriege Variante war nicht nur die Treffendste, sondern auch die phonetisch ausgeglichenste. Daß du Z5 für überflüssig hältst, finde ich jedoch befremdlich (hätte ich bei Z4 viel eher vermutet). Diese Zeile beschreibt ja, wie das Ich sein Du empfindet und was letztlich Anlaß dafür gibt, sich selbst so massiv zu bedrängen.
    "Vom Gallensaft" finde ich unschön, weil dies eine Kontraktion aus von-dem darstellt und diese Bestimmung mir an dieser Stelle zu spezifisch ist.

    S3:
    Der Ausbruch ist, das siehst du schon richtig, auf die ersten vier Verse beschränkt. Von da an fällt der Spannungsbogen massiv. Aber wenn du bedenkst, was in S1V6 steht, weißt du auch, warum das logischerweise so sein muß. Ohne würde sich der Zirkel nicht schließen.

    Und letztlich, daß die Pointe die ganze Zeit über so unterschwellig mitschwingt, das könnte vielleicht an dem nicht besonders ausgefallenen Titel liegen.

    Es freut mich aber, egal nach welcher Seite dein letzliches Urteil nun auspendeln wird, daß dich dieser Text zu einem so ausführlichen Kommentar hingerissen hat. (Vermutlich war es wohl eher Occassio, der dich gerissen hat - aber bitte, laß mir die Illusion!) Und so kann ich nur sagen - mehr davon!


    @Rolf-Peter:
    Es freut mich, dich hier begrüßen zu dürfen. Wer hätte das gedacht? Wäre schön, wenn dich das Schnuppern etwas länger bei uns hielte.
    Außerdem freut es mich, daß mein Text eine solche Wirkung bei dir erzielen konnte. Ich kaue seit über einem halben Jahr an dieser Thematik rum und sie wird mich darüber hinaus sicher noch eine Weile beschäftigen.
    Auf solche Sachen wie "Spühren" sollte man mich immer ohne Umschweife hinweisen. Da muß man streng mit mir sein, sonst lern ich's einfach nicht.


    LG
    vamp
    --LeV

    Man sollte keine Dummheit zweimal begehen, schließlich ist die Auswahl groß genug. ~ J.P. Sartre

  7. #7
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    Hi vamp

    Hm... wie drücke ich mich verständlich aus? Ich lese Deine Gedichte immer sehr gerne. Sie sind so perfekt und durchdacht. Und genau das ist es, was mich zuweilen stört. Sie sind fast zu steril. Dieses hier mag mich nicht zu packen.

    Das Thema der ‚zwei Seelen in der Brust’ ist zwar gut umgesetzt, doch kommt keine Stimmung auf. Weshalb soll das sorgenfreie Ich gezügelt werden? ‚Sorgenfrei’ hat für mich einen positiven Aspekt. ‚Glücklich sein’ auch ..... Da stellt sich mir die Frage, kann das lyr. Ich bloss zufrieden sein, wenn es leidet und muss es „künstlich“ am Boden gehalten werden?

    Schwierig, meine Gedanken in Worte zu fassen. Vielleicht helfen sie Dir ja doch ein Stück weiter. Nichtsdestotroz wieder ein schönes Werk aus Deiner Feder.

    Gruss
    Margot

  8. #8
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    Hi Margot,

    die Fragen, die du dir beim Lesen meines Textes stellst, sind Fragen, die mich als Dichter und Mensch ebenfalls bewegten. Es ist nicht bloß die Feststellung der berühmten zwei Seelen, es ist vielmehr die Reflektion, die Auseinandersetzung mit ihren Wünschen und Bedürfnissen und deren Akzeptanz. Natürlich sind Aspekte wie "Sorglosigkeit" und "Glück" augenscheinlich positiv. Aber bleiben sie es auch bei näherer Betrachtung. Das lyr. Ich hat eine Feststellung gemacht, nämlich jene, das das Gefühl von Sorglosikeit und Glück das lyr. Du träge machen, daß sie die fortwährende Selbstreflektion hemmen, so daß sich das Du auf seinem Glück (sein in einem vorangegangenen Krieg mit dem lyr. Ich errungenen Sieg) ausruht.
    Diese Entwicklung will das lyr. Ich frei nach dem Motto "expect poison from standing water" (Blake) aufhalten. Es will nicht, daß der Begriff von Glück für das Du zu einer bloßen Farce wird, die aus Tradition und Gewohnheit passiert. Dies ist die eigentliche Thematik dieses Textes und es ist also völlig legitim, ja, gewollt, daß du dir diese Fragen stellst und sie für dich und deine zwei Seelen klärst.

    "Steril" na ja, das klingt nicht gut. Ich muß mir immerwieder ernsthaft überlegen, ob das wirklich an meinem Perfektionismus liegt. Toby ist auch Perfektionist, aber seine Texte klingen nicht steril. Es wird also wohl eher mein Stil sein, der dieses Gefühl vermittelt. Ich denke darüber nach.


    LG
    vamp
    --LeV

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  9. #9
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    Hallo liebe Leser und Kritiker,

    ich muß euch erzählen, was mir gerade passiert ist. In einem anderen Forum stellte ich zur Begrüßung diesen Text ein und wie ich das selbstverliebt immer so gerne tue, las ich ihn mir noch einmal vor. Zunächst floß es förmlich dahin, doch da plötzlich fiel es mir auf - der Grund, warum Margot der Text zu steril wirkt, um sie zu ergreifen und der Grund, warum Danse das Ende als zu schwach empfindet. Recht hattet ihr - und jetzt weiß ich auch, warum es so ist.
    S1 bildet eine wunderbare Einleitung mit einer kleinen Klimax in sich. Da wird die Situation bis zum Schreien dramatisiert, dann folgt das Schweigen und die Strophe setzt dies performativ um, indem sie zu Ende ist und auch inhaltlich einen vorläufigen Schlußpunkt setzt. S1 beginnt faktisch noch einmal von vorne, in dem sie das lyr. Du vorstellt. Auch hier baut sich die innere Dramatik bis zum vorletzten Vers auf. Dann aber habe ich (es liegt mir nun deutlich vor Augen) einen Mißgriff gemacht, indem ich die Spannung, die sich in S3 mit den Beschimpfungen des lyr. Ich fortsetzt durch (S2)V6 unterbreche. Dieser Wechsel im Affekt ist zu kurz und zu rasch um wirken zu können. Als Leser würde man erwarten, daß das Bild mit dem Gallensaft trinkenden lyr. Du noch weitergeführt wird, aber es wird abrupt abgebrochen durch den Einschub "Vorbei die Zeit - nun fürchte". Aber auch dieser Einschub wird nicht ausgearbeitet, sondern verfolgt von einer sofortigen Wiederaufnahme des vorhergehenden Affektes.
    Einen ähnlichen Bruch, den Danse schon beschrieben hatte, bilden auch die Schlußverse (S3)V5-6. Hier gibt es wieder einen Bruch, der dadurch zustande kommt, daß das lyr. Ich sich nach seinem Ausbruch zu unvermittelt besinnt. Er ist es emotional ungezügelt und dann plötzlich ganz rational "Ich komme, Schlemmerer, [...]". Das ist nicht günstig.
    Diese Bruche sind enttäuschend für die Leser und sie reißen mir ein dickes Loch in die Perfektion des dramatischen Aufbaus. Ich werde dies mit großer Wahrscheinlichkeit noch einmal überarbeiten, um meine ursprüngliche Idee noch besser umzusetzen.
    Ich danke allen Kritikern.

    LG
    vamp
    --LeV

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  10. #10
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    Hallo levampyre,

    ich habe noch nie so einen guten Sinn in Gedichten gefunden, wie in deinen.
    Sie drücken allesamt ein Bild aus welches mir sehr gut gefällt.
    Dein Schreibstil ist super, aber leider benutzt du meist eine komische Rhytmik,
    die erst so aussieht als würde sich nichts reimen und dann reimt es sich doch...Das ist ein bisschen merkwürdig... aber vielleicht lese ich auch falsch...
    Naja aber deine Gedichte sind einzigartig...weiter so..

    marcel17

  11. #11
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    Na ja, Paarreime am Ende vierhebiger Imaben sind auf Dauer auch unsexy. Irgendwie will man als Dichter ja auch seinen Spaß haben.
    --LeV

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  12. #12
    zuckerschnäuzchen ist offline DroElfteEdeLyrikProstiStuTante
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    hallo
    ich möchte mich mal erneut an einem deiner werke versuchen, für eine überinterpretation gebe ich keine garantie, aber für mich klang alles sehr schlüssig
    vorweg möchte ich sagen,ein klasse werk und ich habe es gerne gelesen und mit spannung bearbeitet


    Mir ist das süße Blut in meinen Venen,
    die sich im Druck des Angestauten weiten, (es klingt nett,aber man hätte es auch weglassen können, da es soweit nicht zur handlung beisteuert, hier wird nur auf die venen eingegangen und fast schon versinnbildlicht, es lenkt vom geschehen ab)
    wie Sirup zäh, wie Natterngift bei Zeiten. (nach punkt grossschreibung,gedankenfehler kann passieren )
    die Säule meines innern Thermometers steigt (innern mag mir nicht gefallen, inn’ren vielleicht?)
    und nach Gewalt, nach Folter drängt mein Sehnen.
    Es schreit so lang bis (nach begangner Tat) es schweigt.

    xXxXxXxXxXx
    xXxXxXxXxXx
    xXxXxXxXxXx
    xXxXxXxXxXxX (?)
    xXxXxXxXxXx
    xXxXxXxXxXxX (!) aha, also steckte doch system dahinter, ich dachte in z4 erst es wäre ein vertipper, doch scheint es mir als wäre hier die kernaussage verborgen und diese wurde somit hervorgehoben und mit s6 verknüpft, kann aber auch sein das es einfach dazu diente das bild etwas interessanter zu gestalten um nicht in einem durchgängigen 5 hebigen jambus mit folglicher senkung zu verfallen
    z4 und z6 sind die einzigen ferse die in einem 6 hebigen jambus gehalten sind, sie klingen dadurch reiner als der rest, fast so als würde man hier reine und ehrliche gefühle oder taten veranschaulichen wollen
    demnach würde ich meinen, z1,z2,z3,z5 sind wünsche und z4,z6 sind umgesetzte taten oder wahre begebenheiten die aus dem moment heraus entstehen


    lyr.ich ist rasend vor wut/verlangen/adrenalin aufgrund der aufgestauten einflüsse von außerhalb, es ist schweres blut, wohl eine verfeindung oder eine fehde oder eine stillung tieferer bedürfnisse, diese könnten sogar erotisierend/bedrohend auf das lyr.ich wirken.
    Lyr.ich ist nahezu fiebrig und das blut kocht, es hat einen wunsch
    lyr.ich ist zwanghaft veranlagt und geistig instabil in dieser situation
    lyr.ich sieht rot



    Du bettest selig dich auf Blumenresten,
    den welken Zeugen deiner welken Siege, (wortwiederholung, allerdings nicht sonderlich störend, im gegenteil, es könnte eine wiederholung innerhalb des geschehens darstellen, eine gewisse routine)
    verschwendest die Gedanken nicht an Kriege
    und nährst im Wahn versunken dich von Gallensaft. (irgendwie passt der gallensaft nicht,es lässt keinen gleichklang entstehen...steigt – schweigt fügte sich vorher auch vom gleichklang gut in die vorangehenden zeilen...)
    Nicht niedrigstes Getier ließ' so sich mästen.
    Vorbei die Zeit - nun fürchte meine Henkerskraft!

    xXxXxXxXxXx
    xXxXxXxXxXx
    xXxXxXxXxXx
    xXxXxXxXxXxX
    xXxXxXxXxXx (die betonung des wortes „Nicht“ finde ich etwas deplatziert,hab mich aber entschieden es nicht zu betonen)
    xXxX-xXxXxXxX („Vorbei“ fand ich von der betonung her ziemlich verwirrend da ich dachte das auf der ersten silbe betont werden würde,eine stammsilbe ist hier für mich nicht klar ersichtlich,es könnte sich durchaus auch um einen spondeus in xx oder auch XX handeln, da die silben „vor“ und „bei“ gleichermaßen betont werden könnten, ich entschied mich aber für den fortführenden jambus)

    (vielleicht wäre ja dies für dich in erwägung zu ziehen, ist nur ein vorschlag

    und nährst von Gallensaft, im Wahn schon ganz versunken.
    Nicht niedrigstes Getier ließ' so sich mästen.
    Vorbei die Zeit – die Henkerskraft will furchtbar schwenken.
    xXxXxXxXxXxXx
    xXxXxXxXxXx
    xXxX-xXxXxXxXx

    wäre zwar im ablauf ein 6 hebiger jambus mit kadenz, aber man kann ja in der letzten strophe einen 7 hebigen draus machen und ihn somit wieder rein werden lassen...auf alle fälle käme so die vermeindliche aktion neben den gestellten wünschen besser zur geltung aber bei meinem vorschlag leider auch nur durch den wortlaut glaube ich, denn metrisch würde es sich vom xX am ende abheben durch ein xXx)


    xXxXxXxXxXx
    xXxXxXxXxXx
    xXxXxXxXxXx
    xXxXxXxXxXxX
    xXxXxXxXxXx (die betonung des wortes „Nicht“ finde ich fehlplatziert,hab mich aber entschieden es nicht zu betonen)
    xXxX-xXxXxXxX („Vorbei“ fand ich von der betonung her ziemlich verwirrend da ich dachte das auf der ersten silbe betont werden würde, eine stammsilbe ist hier für mich nicht klar ersichtlich, es könnte sich durchaus auch um einen spondeus in xx oder auch XX handeln, da die silben „vor“ und „bei“ gleichermaßen betont werden könnten, ich entschied mich aber für den jambus)


    aha...es handelt sich also um ein erwischt werden denke ich, lyr.du räkelt sich auf einem bett da man auf diesem rosenblüten ausstreuen kann um einen romantischen abend zu erleben und schläft, oder hält gerade den beischlaf ab
    lyr.ich hat lyr.du auf frischer tat erwischt als es nach hause kam... ein routiniertes vorgehen vom lyr.du meiner meinung nach
    „den welken Zeugen deiner welken Siege“ erschliesst sich mir aus dem kontext nicht ganz, könnte aber darauf hinweisen das etwas nach einem vorangehenden liebespiel geschieht, oder aber das lyr.ich die missglückten versuche des lyr.du sie zum orgasmus zu bringen aufzählt...
    auf jedenfall ist eine nacht oder ein tag vergangen, denn solange brauchen blüten um in welke zu geraten, dazwischen kann man die welke sogar als vergangene unschuld bezeichnen(vielleicht die unschuld einer dritten person oder die unschuld welche lyr.ich damals in diesem bett verlor? Nicht ersichtlich),
    in dem bett wurde so eben ehebruch begangen, es handelt es sich also um einen notorischen fremdgänger im lyr.du
    (ich dachte erst lyr.du wäre eine frau aber auf grund der beschimpfungen die folgen kann ich das ausschliessen, sie sind männlichen personen zuzuordnen)


    Die müde Faulheit will ich aus dir prügeln.
    Du Hund! Du Ratte! Spüre meine Schläge!
    Du warst zu lange glücklich, du wirst träge
    und Trägheit find' ich ekelhaft und widerlich. (
    Ich komme, Schlemmerer, um dich zu zügeln. (ja der schlemmerer, eindeutig jemand der gerne nascht)
    Ich bin dein Henker - du mein sorgenfreies Ich. (klingt fast wie neid der sich im vorwurf versteckt hält, könnte auch eine selbstjustiz andeuten, man beschimpft lyr.du aber gleichermaßen auch sich selbst und macht sich vorwürfe weshalb der schneller war, so etwas in der art)

    xXxXxXxXxXx
    xXxXxXxXxXx
    xXxXxXxXxXx
    xXxXxXxXxXxX ( wie schon erwähnt könnte man hier ja noch steigern um ein xX...
    xXxXxXxXxXx
    xXxXxXxXxXxX (hier auch, ich spiel aber nur rum, wenn’s dir nich gefällt ist es nich wichtig aber es würde eine steigerung innerhalb der zeilen hervorrufen und den wutpegel vielleicht deutlicher darstellen )

    und Trägheit find' ich einfach ekelhaft und widerlich.
    Ich komme, Schlemmerer, um dich zu zügeln.
    Ich bin dein Henker – du mein ach so sorgenfreies Ich.

    xXxXxXxXxXxXxX
    xXxXxXxXxXx
    xXxXxXxXxXxXxX


    auf alle fälle macht lyr.ich dem lyr.du einen strich durch die rechnung und zeigt ihm wo es lang geht, es ist wütend und lässt seiner wut freien lauf, immerhin wurde lyr.ich,sie/er betrogen(ich denke in sexuell weltoffenen bahnen denn geschlechter sind nach wie vor außer im lyr.du nicht ersichtlich finde ich gut)
    dem schlemmerer bzw nascher der von fremden früchten speist wird die hölle heiß gemacht
    am ende bin ich mir nicht sicher aber wie schon erwähnt sehe ich hier einen vorwurf gegenüber lyr.du fremdgegangen zu sein und ein leises bedauern es selbst nicht getan zu haben wo man ja schon jahre lang betrogen wurde
    vielleicht deutet das sorgenfreie ich aber auch darauf hin das lyr.ich auch nicht ganz ehrlich zu lyr.du gewesen ist und man vom eigenen fremdgang absieht
    wobei sich mir die frage stellt...wo war lyr.ich das sie/er das lyr.du erwischen konnte?
    hatte lyr.ich etwa jemanden besucht?

    zudem bin ich mir nicht sicher aber es wäre vermutlich schöner wenn jede zeile mit dem gleichen reimwort auch die gleiche länge hätte, es würde das werk in sich geschlossener werden lassen, sie haben die gleiche länge,allerdings sieht man keinen unterschied von reim a,a auf b,b...fließen tut es so oder so sehr gut und ich fand es sehr interessant

    dein reimschema ist a,b,b,c,a,c ein interessantes schema, das kannte ich nicht bisher da ich mich nur in unausgefeilteren reimmustern oder ganz reimlos bewege
    wie heißt so ein reimschema?
    kann man reimschemen auch selbst erfinden und macht das überhaupt sinn? also für mich jetzt zum beispiel?
    ich hätte mal lust auf ein a,c,b,b,c,a oder sowas
    wie müsste ich es halten, magst du mir per pn helfen? möchte ungerne deinen schönen faden vollspammen
    glg pringles
    Geändert von zuckerschnäuzchen (01.10.2006 um 21:53 Uhr)
    Oh,was das Verzeichnerisches?

    Für angehende Dichter und Kritiker Erste Schritte von Levampyre

  13. #13
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    Hm, also von diesem Text dachte ich ja eigentlich, dass er zu denen, die weniger Denkleistungen vom Leser erfordern. Der Inhalt ist fast klassisch und Danse beschwerte sich ja bereits über die durch den Titel von Anfang an mitschwingende "Pointe". Ich glaube nicht, dass es die richtige Interpretation gibt, aber diesmal schießt du sowas von an dem vorbei, das ich mir dabei dachte. Das kann ich nicht auf mir sitzen lassen. Also von vorne und die wichtigen Stellen angucken.
    [*]Der Titel "Mein Henker": Zwei Dinge werden definiert, ein Henker und eine Beziehung zu einem lyr. Ich durch das Possessivpronomen "mein".[*]Erste Strophe: Ein aggressives lyr. Ich wird vorgestellt, ein Henker[*]Zweite Strophe: Ein ruhendes lyr. Du wird vorgestellt, an dem das lyr. Ich offenbar seine Aggression abzuladen versucht, ein Opfer[*]Letzter Vers: "Ich bin dein Henker" Wessen Henker ist das lyr. Ich und wer hat im Titel gesprochen? "Du [bist] mein sorgenfreies Ich", Wer ruhte sich auf wessen Sorgenfreiheit aus?

    So, und jetzt bitte nochmal gaaanz scharf nachdenken!

    die sich im Druck des Angestauten weiten, (es klingt nett,aber man hätte es auch weglassen können, da es soweit nicht zur handlung beisteuert, hier wird nur auf die venen eingegangen und fast schon versinnbildlicht, es lenkt vom geschehen ab)
    Dir ist sicher schon aufgefallen, dass es in einem lyrischen Text weniger um das Erzählen einer "Handlung" geht, denn vielmehr um das Erzeugen von Affekten (von SVV-Kiddies in stolzer Präsentation eigener Ahnungslosigkeit auch "Gefühle" genannt). Demnach erscheint es problematisch das Überflüssige eines Gedichtes danach zu bewerten, wieviel es zur Handlung beiträgt. Diese Zeile beschreibt den Druck, den Blutstau unter dem das lyr. Ich steht und trägt somit dazu bei, die emotive Situation des Ichs zu verdeutlichen, ergo: ist wichtig, sonst nix Affekt.

    (vielleicht wäre ja dies für dich in erwägung zu ziehen, ist nur ein vorschlag

    und nährst von Gallensaft, im Wahn schon ganz versunken.
    Nicht niedrigstes Getier ließ' so sich mästen.
    Vorbei die Zeit – die Henkerskraft will furchtbar schwenken.
    Überflüssig sind im Gedicht aber Füllworte wie "schon" und "ganz", denn die sind weder vonnöten, um eine logische Satzverknüpfung herzustellen, noch erzielen sie irgendeinen Affekt, wenn nicht den der Langenweile ob des Geschwafels. Auch ist dir bei "versunken-schwenken" wohl der Reim abhanden gekommen. Wobei wir beim letzten Punkt ankommen, auf den ich näher eingehen möchte.

    wie heißt so ein reimschema?
    kann man reimschemen auch selbst erfinden
    Das Reimschema trägt den ultimativen Namen "Reimschema aus levampyres 'Mein Henker'". Ja, klar macht es Sinn Reimschemata selbst zu erfinden, am besten gleich die gesamte Strophenform, wie hier geschehen. Subtile Varianten, von neuer Gestaltqualität zu erfinden. Da wird ja die Metrik erst selbst zu einem kreativen Akt.
    Wie du siehst, folgen alle drei Strophen (und deshalb sind es ja Strophen und nicht etwa bloße Absätze) exakt demselben Schema. Da irgendwo plötzlich in einer Strophe ne Hebung mehr zu bringen, weil man gerne noch ein Füllwort unterbringen will wäre schwachsinnig und vor allem unzweckmäßig. Abweichungen vom Strophenbau sollten, wenn man sich dann schonmal für ein strophisch angelegtes Gedicht entschieden hat, nicht aus der Not heraus, sondern lediglich zugunsten eines höheren künstlerischen Plans gesetzt werden. "Abweichungen" beziehe ich dabei hauptsächlich auf Veränderungen in der Zahl der Hebungen. Und wer sagt eigentlich, dass Verse, die eine Reim-Response geben mit den reimvorgebenden Verse in der Länge identisch sein müssen? Nie den Zauberlehrling gelesen?

    Walle, walle, manche Strecke,
    dass zum Zwecke
    Wasser fließe
    und in reichem, vollem Schwalle
    zu dem Bade sich ergieße.

    XxXxXxXx - a
    XxXx - a
    XxXx - b
    XxXxXxXx - c (keine Waise, reimt mit erster Hebung, erster Vers)
    XxXxXxXx - b

    Und noch etwas: Das Schema a,c,b,b,c,a, das du so gerne mal verwenden möchtest, kann man auch einfacher umschreiben mit a,b,c,c,b,a. Nur Mut!

    Aber danke trotzdem für deinen Versuch. Ist noch kein Interpretations-Meister vom Himmel gefallen und wer nicht wagt der nicht gewinnt, ähem, wer nicht übt, wird's nie hinkriegen.
    --LeV

    Man sollte keine Dummheit zweimal begehen, schließlich ist die Auswahl groß genug. ~ J.P. Sartre

  14. #14
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    Oh, der Zauberlehrling gehört nicht ohne Grund zu den kanonischen Blüten der klassischen Dichtung. Unbedingt lesen, am besten auswendig lernen, aufsaugen! Ansonsten hoffe ich, dass dir meine Antwort nicht "zu schaffen macht", weil ich dazu neige, kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Soetwas ist nie böse oder persönlich gemeint. Ich will dich damit nur auf grundlegende Erkenntnisse im Umgang mit Dichtung stoßen. Wie sagen meine Kritiker immer so schön? Voll oberlehrermäßig...
    --LeV

    Man sollte keine Dummheit zweimal begehen, schließlich ist die Auswahl groß genug. ~ J.P. Sartre

  15. #15
    zuckerschnäuzchen ist offline DroElfteEdeLyrikProstiStuTante
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    Zitat Zitat von levampyre
    Ich glaube nicht, dass es die richtige Interpretation gibt, aber diesmal schießt du sowas von an dem vorbei, das ich mir dabei dachte. Das kann ich nicht auf mir sitzen lassen.
    was mir zu schaffen macht ist diese aussage

    du sagst einerseits das es die richtige interpretation nicht gibt, behandelst aber meine am text aufgezeigte als wäre sie ja sowas von hirnlos und das hattest du sogar geschrieben, dass eine anfrage von mir nach einer worterweiterung schwachsinnig sei
    ich finde das ein wenig verletzend nach der ganzen arbeit die ich mir gemacht habe, ich habe sogar am text und für mich "sinnvoll" versucht es aufzuführen, scheinbar hast du aber recht wenn du sagst das es schwachsinn ist
    ich möchte mich auch gleichermaßen entschuldigen bei dir, da ich denke das ich für die art deiner bilder einfach zu verständnislos bin, denn so wie du es von mir hören möchtest kann ich es dir leider nicht dar bieten weil mir die kenntnis durch ein studium fehlt, ich schreibe und ich kritisiere nach eigenen erkenntnissen und so wie ich es mir gezeigt habe, mehr kann ich nicht
    deine art der bebilderung will mir scheinbar nicht einleuchten
    es tut mir leid, besser wir nehmen meine kritik nicht all zu ernst
    sorry und danke schön
    lg pringles

    ich danke dir für deinen ratschlag den zauberlehrling zu lesen
    Geändert von zuckerschnäuzchen (03.10.2006 um 12:25 Uhr)
    Oh,was das Verzeichnerisches?

    Für angehende Dichter und Kritiker Erste Schritte von Levampyre

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