Klopf Klopf



Klopf.
Klopf.

Ich stehe auf.
Und geh zur Tür.

Der Boden knarrt.
Unter meinen besorgten Füßen.

Ich frage.
Wer da?

Stille.
Und Nichts weiter.

Dennoch.
Wieder.

Klopf.
Klopf.

Die Tür ist schwer.
Doch öffne schnell ich sie.

Sehe.
Weiter Nichts.

Als den von Nacht umhüllten.
Nur von des Mondes Glanz erhellten.
Gang.

Ich lasse fallen die Tür.
Zurück in Schloss und Rahmen.

Begebe, noch immer aufgewühlt.
Zum guten Wein und Buche.
In den roten, großen Sessel, mich.

Doch überkommt mich bei der Leserei.
Eine erdrückende Schwindelei.

Als ob ein Engel ohne Absicht.
Hat fallen lassen Weihrauch.
Auf mein schütteres Haupt.

Ja, erfüllt ist der ganze Raum.
Ich kann ihn schmecken, riechen, fühlen.

Langsam finde ich Gedanken wieder.
Und der Spuck verschwindet rasch.

Doch wieder.
Oh welch Graus.

Klopf.
Klopf.

Keine Reaktion.
Das Herz ward schwach geworden.

Die letzten Töne.
Die es vernahm.

Klopf.
Klopf.




Wie ist eure Kritik dazu? Was versteht ihr nicht? Was gefällt euch nicht? Was hättet ihr anders gemacht?

Schreibt es einfach hin.