1. #1
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    Mein Engelchen, mein Sternchen, mein Schätzchen,
    Ach, welch Pein, wie qualvoll sind deine Mätzchen!
    Tränenverkrümmt wein ich mich in den Schlaf
    und zähle Neuseelands Vollbestand an Schaf
    untröstlich bis hinein ins Morgenrot.
    Du einzig Labsal, mein täglich Brot.

    Oh, du Bengel, wie kannst du mir so etwas
    erschütterndes antun? – mich mit einer
    Anderen zu quälen, zu missachten, sodass
    mein Traum mich würgend wie keiner
    im Keim schon erstickt noch ehe ich dich
    endlich erblicken und kennenlernen darf.

    Du Mannsbild, wie hass ich dich und mich!
    Auf das Traumbild war ich zu lange scharf.
    Erzürnt tränt mein Auge als ob in Trance,
    weitaus dramatischer als das von Dance.

    _____________________________

    Nicht viele Bilder von Liebeszenen verdienen aufgehängt zu werden. Manch schmachtender Dichter hingegen sehr. Einsichtige besorgen es selbst. (PG)

    ______________________________

    Scweine sind die Männer - das erkennt frau blind.
    Auch wenn die nur tapsige Hornochsen sind. (PG)

    [Geändert durch Peter Graedel am 28-11-2004 um 02:20]

  2. #2
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    Tränen gelacht, das kann doch gar nicht wahr sein, wunderschön!
    Danke für die Widmung, ich glaube irklich hier plagt´s wen noch schlimmer als mich.

    Gerade die erste Strophe klingt grandios, S2 verliert allerdings ein wenig Schwung, da Du das Reimschema wechselst und deutliche Enjambements verwendest, mit denen ich mich beim Lesen immer etwas schwer tue, da sie das Zeilenende nicht so deutlich hervorheben.


    [Geändert durch Danse_Macabre am 27-11-2004 um 13:31]

  3. #3
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    Ja, Danse, es freut mich, dass es diesmal bei Dir keine Traene des Zorns absetzte, da wir offensichtlich beide gegen Plastik-Narzissmus allergisch sind.

    Durch einen Rhythmuswechsel versuchte ich der ewig weiblichen Dreifaeltigkeit; anhimmeln - noergeln - keifen, die sich letztlich als Einfaeltigkeit erweist, gebuehrend Ehre zu erweisen. Dass es diesmal nicht ganz gelang ist weiterhin nicht schlimm, denn diese Segnungen haben Bestand. Und so die Versuchung eines weiteren Anlaufs.


    [Geändert durch Peter Graedel am 28-11-2004 um 05:56]

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