1. #1
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    das ganze ist als songtext gedacht ... bin noch immer nicht damit zufrieden weil die der person der ich es geschrieben hab was besseres verdient hat ...
    ... aber die musen sind halt nicht lange an einem ort *seufz*

    Feuer der nacht

    zärtliche stunden
    verlebten wir zwei
    die restliche Welt
    ward uns einerlei
    hät` ich nur
    zu fragen gewagt,
    mehr Mut aufgebracht
    wir hätten die nacht
    gemeinsam verbracht.

    doch das Feuer der nacht
    kann vieles dir geben
    das Feuer der nacht
    es kann dich zerstör'n.
    im Feuer der nacht
    kannst liebe du finden
    im Feuer der nacht
    kann der Tod dir gehör`n.

    wir wollten beide
    nichts übereilen
    wir dachten beide
    es blieb uns noch zeit
    so genossen wir
    Augenblicke voll Glück,
    wie konnt` ich auch ahnen
    du kehrst nie zurück.

    denn das Feuer der nacht
    ...

    als der abend sich neigte
    küßten wir uns zur nacht
    ich habe dich noch
    auf dein Zimmer gebracht
    dort stand ich noch,
    verweilte,
    allein.
    bis ich dacht`,
    es wird zeit,
    selbst zu gehen,
    im bette zu sein.
    doch das Feuer der nacht
    hat sich’s anders gedacht

    denn das Feuer der nacht...
    ...

    der nächst morgen,
    war wie keiner zuvor
    es weckten mich Rauch und Flam`
    schreie und licht.
    lang blieb mir nicht
    das wissen verborgen
    daß das Feuer gewann
    und ich dich verlor
    ...
    -dedicated to Angela W., verstorben 1994



    Nicodemus

    "Möget ihr in interessanten Zeiten leben!"(Fluch)

    "UGH!"(universelle erklärung)
    ___________________________________
    - Grußgedicht
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    - traum vom wahn

  2. #2
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    verdammt, dass muss dir das herz gebrochen haben.
    mir tut es weh, wenn ich dein gedicht lese.
    erst gestern hat mir der freund meiner mutter die geschichte
    erzählt, wie seine eltern gstorben sind, als er gerade
    17 war. ich will damit nur sagen, ich glaube ich fürchte
    mich viel mehr, jemanden so zu verlieren, also vor meinem
    eigenen tod.

  3. #3
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    ja es war hart ... vorallem weil ich erst nach der beerdigung zeit hatte die trauer und den schmerz wirklich an mich herran zu lassen... vorher waren da einfach zuviele menschen die ich stützen mußte also konnte ich mir garnicht erlauben zusammenzubrechen...

    ... das hab ich dann am abend unter vier augen an ihrem grab gemacht...

    puhhh... schmerzt immer noch ein wenig auch wenns schon soviele jahre zurückliegt...

    aber wir beide haben unseren frieden gefunden... ich finde es sehr wichtig das man menschen die man liebt auch loslassen kann. statt sie an sich zu ketten. nur vergessen sollte man nicht...

    Nicodemus

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