1. #1
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    Wenn das Leben Dich zerreist,
    der Hass Dich innerlich zerfleicht,
    Du spürst,daß Du verloren hast
    und keinen Ausweg aus dieser Hölle schaffst.

    Wenn Du beginnst den Tod zu lieben,
    anfängst ihn, noch vergebens, zu suchen
    und hoffst auf einen ewigen Frieden,
    wenn er hört, Dein stummes Rufen.

    Dann muß ich Dir sagen,
    daß es mir geht seit Tagen
    genauso elendich wie Dir,
    nicht weiß, was ich mache soll mit mir.

    Ein Freund hat mich gefragt,ob ich nicht ein Gedicht für ihn schreiben würde. Dieses soll sehr traurig und lang sein und sich reimen. Da ich aber keine Gedicht auf Befehl schreiben kann, suche ich Hilfe. Vielleicht kann mir ja irgendjemand weiterhelfen.


  2. #2
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    und keinen Ausweg aus dieser Hölle schaffst: würde ich ändern in: keinen Ausweg aus der Hölle schaffst...hört sich melodischer an, oder?^^

    elendich= elendig

    mache soll = da haste wohl ein "n" vergessen^^

    ansonsten find ichs wirklich gut, leider reinmt es sich net wirklich, oder?
    Traurigkeit kann viele Gründe haben, hat dein Freund gesagt, in welche Richtung ers gern hätte?


    „Und was ist, wenn du einen Unfall baust, und dadurch einen vierköpfigen Familienvater umbringst?“ - Arabella Kiesbauer

  3. #3
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    Na ja,er hat gesagt,wenn man es vorträgt sollen den Zuhörern Tränen kommen. Oder mindestens sollen sie kurz davor sein.

    Aber auf jeden Fall danke für Deine Tipps,ich werde es ändern.
    Ein Leben lang gestorben...

  4. #4
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    So dann will cih auch noch meinen Senf dazu geben. Ich finde das Gedicht sehr gut so wie es ist, aber konnte mich auch nicht davon abringen lassen, noch ein paar Zeilen zu schreiben weil es mich sehr gereitzt hat.

    Wenn das Leben Dich zerreist,
    der Hass Dich innerlich zerfleischt,
    Du spürst ,dass Du verloren hast
    und keinen Ausweg aus dieser Hölle schaffst.

    Wenn es kein zurück mehr für dich gibt,
    und der Griff zu Klinge zu nahe scheint,
    weil du fühlst, das dich keiner mehr liebt,
    und dein Herz durchgehend weint.

    Wenn du denkst, du bist allein,
    nicht mehr auf hörn kannst zu schreien,
    weil der Schmerz dich so zerfrisst,
    das du selber nicht mehr weißt, wer du bist.

    Wenn Du beginnst den Tod zu lieben,
    anfängst ihn, noch vergebens, zu suchen
    und hoffst auf einen ewigen Frieden,
    wenn er hört, Dein stummes Rufen.

    Dann muss ich Dir sagen,
    dass es mir geht seit Tagen
    genauso elendich wie Dir,
    nicht weiß, was ich mache soll mit mir.

    Keine Hoffnung die einen am Leben hält,
    kein Glück das einem zur Hoffnung verleitet,
    nur ein tiefes, dunkles Loch in das man fällt,
    und unendlicher Schmerz der einen begleitet
    Der Sinn des Lebens, ist es dem Leben einen Sinn zu geben.
    Jeder sucht den Sinn des Lebens, oft vergeben, denn jeder will Leben.

  5. #5
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    @mqw: Soll ich dir nen Teddy holen?^^

    Hmm...das find ich schon ganz gut, nur an der Metrik muss noch ein bisschen gearbeitet werden, ich hab da ja zum Teil schon was zu geschrieben, und bitte ändert es in "elendig", das tut mir auf der Seele weh, ganz ehrlich...

    Wenn es kein zurück mehr für dich gibt: lass das "dich" weg
    und in der nächsten Zeile das "und"

    weil du fühlst, das dich keiner mehr liebt: du fühlst, das niemand dich mehr liebt

    das du selber nicht mehr weißt, wer du bist: selbst nicht weißt, wer du nun bist

    In der nächsten Strophe ändert sich plötzlich das Reimschema, das muss man komplett umschreiben, damit es passt...

    So, das waren nur einige Vorschläge...Ich wage mal zu Behaupten, das es unmöglich ist, fremde Leute per Gedicht zum Heulen zu bringen, vor allem, wenn man sie nicht kennt, aber versuchen kann mans ja immer *g*

    MfG Tsuki
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  6. #6
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    Hi Fee,

    ich habe mir erlaubt, auch noch mal ein bisschen dran rumzuschrauben:

    Wenn das Leben Dich zerreist,
    der Hass Dich innerlich zerfleischt,
    Du spürst, dass Du verloren hast
    die Flucht nicht aus der Hölle schaffst.

    Wenn’s kein zurück mehr für dich gibt,
    der Klinge Griff zu nahe scheint,
    und wissend, dass dich niemand liebt,
    dein Herz und deine Seele weint.

    Wenn Hoffnungen nicht mehr gedeihen,
    du nicht mehr aufhör’n kannst zu schreien,
    wenn dich dein inn’rer Schmerz zerfrisst,
    dich nicht mehr wissen lässt, was ist

    Wenn Du beginnst den Tod zu lieben,
    und zögernd anfängst ihn zu suchen
    hoffend auf den stillen Frieden,
    lauscht er deinen stummes Rufen.

    Und an dieser Stelle würde ich dann auch aufhören.

    Das wechselnde Reimschema finde ich nicht ganz so glücklich, ansonsten kommt es jetzt schon ziemlich finster rüber. Wo sowas hinführt, kannst du u.a. hier nachlesen


    Einen schönen Gruß

    Der Olli

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