In sternenklarer Nacht
wandere ich durch die Straßen
der Mond ist mein einziger Begleiter
der voll und rund vom Himmel lacht
Unruhe in mir zwang mich
zu rastlosem wandern duch die Dunkelheit
nur durchbrochen vom schwachen Licht der Laternen
verlorener Kampf gegen die Einsamkeit

in Gedanken versunken lasse ich mich treiben
achte nicht auf meinen Weg oder sein Ziel
egal wo ich auch ankommen werde
im hier und jetzt will ich nicht bleiben
zu leer und feindlich wirkt heut meine Welt
was als angenehmer Tag begann
wurde allzu schnell von Kritik und Mißgunst entstellt

zu anstrengend wurde er, wollte mich nicht wehren
warum sollte ich mich für das entschuldigen
was ich bin, wie ich mich verhalte
bin es leid, ständig die Verleumdungen der anderen zu hören
meist ist es mir herzlich egal
was andere denken, doch an manchen tagen
trifft sie mich doppelt, diese Qual

doch dann kommst du, verbringst mit mir Zeit
lachst mit mir und hörst mir zu
akzeptierst mich so wie ich bin
in deiner Gesellschaft sind alle Wunden geheilt
kann Kraft schöpfen und abschütteln den Lebensfrust
und dazu brauche ich nur dich, deine Nähe
ganz egal was du auch tust

schon der Gedanke an dich richtet mich wieder auf
und so findet auch mein Weg sein Ziel
gestärkt kehren meine Gedanken wieder zurück
lassen den Rest der Nacht noch ihren Lauf
morgen kann ich alles von mir abprallen lassen
habe meine Ruhe wieder gefunden, Batterien aufgeladen
kann durch dich wieder Lebensmut fassen

danke dass es dich in meinem leben gibt, cherie,
ich hab dich immer noch sehr lieb!

(sternentraum, 01.2002)

hab den gedankengang eines echt miesen tages zusammen gefasst und der person gewidmet, die mich wieder aufgerichtet hat, als mir alles schief gelaufen ist und ich nichts recht machen konnte, weder mir noch anderen.