1. #1
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    Hallo.
    Ich hätte mal eine Frage , und zwar , muß sich ein Gedicht immer Reimen ?
    oder kann man auch ohne Reime schreiben ?`

    Mfg
    Eisy...
    liebe grüße Eisy...

  2. #2
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    Natürlich kann man auch ohne Reime schreiben!
    Das Wesentliche bei einem Gedicht ist nicht der Reim, sondern der Rhythmus und selbst der kann bewusst gebrochen werden.
    Gedichte sind vor allem Wortspiele, bei denen zwar häufig auf Reim Rhythmik geachtet wird aber nicht zwingend geachtet werden muss.

    Liebe Grüße! G.T.

  3. #3
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    Nein, es muss sich nicht reimen. Schau zum Beispiel mal hier
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  4. #4
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    Ich sehne mich nach Liebe

    Dann ist das kein Gedicht ?

    Ich sehne mich nach Liebe, habe sehnsucht und warte darauf, das nur du mir diese Liebe gibst.
    Ich träume von dir, möchte bei dir sein, in deinen Armen liegen, das Gefühl zu haben aufgefangen
    zu werden wenn ich falle.
    Ich würde dir gerne sagen was ich für dich empfinde, aber du hast bestimmt andere Träume.
    Das Wort Liebe kann schön sein, wundervoll aber auch hart und verletzend.
    Nur derjenige, der einst richtige Liebe erfahren hat möchte sie nie mehr missen, sondern jeden
    Tag neu erleben.
    Ich würde dir gerne sagen wie sehr ich dich Liebe, aber je näher ich mich dir zu wende, habe
    ich das Gefühl das der Abstand zwischen uns immer größer wird.
    Endlich hab ich es geschafft hinter dir zu stehen, aber du merkst es nicht.
    Du siehst nicht mal meinen Schatten der sich vor dir aufbaut.
    Ich möchte doch nur einmal deine Liebe erfahren, möchte mit dir am Strand liegen und der
    geheimnisvollen Musik des Meeres lauschen.
    Mein Herz möchte dir gerne sagen, wie sehr ich dich Liebe.
    Doch immer wenn mein Herz dir diese Signale sendet, sieht du sie nicht, oder willst sie nicht sehn.
    Ich wünsche mir nichts sehnlicheres, das du eines Tages die gleichen Gefühle für mich empfindest
    die ich schon seit langem für dich habe.
    Ich liebe dich...
    liebe grüße Eisy...

  5. #5
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    Ganz wichtig ist die Verdichtung der Sprache, der künstlerische Sprachgebrauch
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  6. #6
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    Hhmmm...
    Das ist doch einfach nur ein kurzer Text, oder?

    So, hab mal bei --- geguckt und da kommt folgendes heraus:

    Seit dem 18. Jahrhundert Bezeichnung für poetische Texte der Lyrik (von Griechisch lyra = Leier), einer der drei Hauptgattungen der Dichtung (neben Epik und Dramatik). Die Bezeichnung wurde abgeleitet vom Verb "dichten" bzw. vom Nomen "Dichtung".

    Die zentralen Merkmale eines Gedichts sind das Versmaß, der Reim und die Strophe:

    Versmaß: Als Versmaß (Metrum als Merkmal der gebundenen Rede) kommen u.a. in Frage: Blankverse, Jamben, Trochäen, Knittelverse oder freie Verse).
    Reim: Der Reim (lautliche Angleichung am Beginn oder Ende von Versen) tritt meist als Stabreim (Alliteration), Paarreim, Kreuzreim, Kehrreim oder Schüttelreim in Erscheinung.
    Strophe: Die Strophe ist ein zentrales Gliederungselement des Gedichts. Sie wird bei gesungenen Gedichten (Liedern) zur musikalischen Einheit.
    Neben diesen formalen Kriterien ist Lyrik wie keine andere Gattung durch die Verwendung sprachlicher Stilmittel gekennzeichnet, die die Bedeutung der Normalsprache erweitern, überlagern oder auch "verdichten": Hier sind vor allem die Sprachbilder Metapher, Allegorie, Symbol und Emblem zu nennen.

    ...
    Ich denke, wenigstens einer dieser Punkte muss zutreffen.

    Liebe Grüße! G.T.

    [Geändert durch satchmo am 02-01-2005 um 13:58]

  7. #7
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    GT, ich habe den Link aus deinem Beitrag entfernt, da externe Links gegen die Forengrundregeln verstossen
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  8. #8
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    @satchmo: Mist, tut mir leid! Das hatte ich echt übersehen!

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