Thema: Fremde

  1. #1
    Registriert seit
    Jan 2002
    Beiträge
    69
    FREMDE

    Fremder Mann in weiter Ferne
    Nur ein paar Schritte und doch so weit
    Zarte Lippen formen ein Lächeln
    Sind Spiegel deiner Fröhlichkeit

    Fremde Frau in meiner Nähe
    So viele Schritte und doch so nah
    Von so viel Traurigkeit umgeben
    Ein Wunder, dass ich dich sah!

    Fremder Mann in weiter Ferne
    Meine Augen sehen nur noch dich
    Und dieses Lächeln so sagenhaft sanft
    Ich bilde mir ein, es wäre für mich

    Fremde Frau in meiner Nähe
    Ach, lächle doch bitte zurück
    Mein Herz droht zu zerspringen
    Hab ich bei dir nicht Glück

    Fremder Mann in weiter Ferne
    Die Zeit drängt ich muss gehen
    Mein Herz ist schwerer als je zuvor
    Ach, hätt ich dich niemals gesehen!

    Fremde Frau in weiter Ferne
    Wo bist du? Ich seh dich nicht mehr
    Eben war ich noch voller Freude
    Doch jetzt bin ich trostlos und leer

    Lieber Fremder in meinem Herzen
    Du bist so unendlich weit
    Doch werd ich dein Bild im Herzen tragen
    Bis in alle Ewigkeit
    "In der Tube ist immer noch ein Rest Zahnpasta. Denken Sie darüber nach." - Bill Bryson



  2. #2
    Registriert seit
    Jan 2002
    Beiträge
    324
    wie furchtbar ... aber so ist das leben manchmal... verpaßte gelegenheiten...brrrrr

    aber liebevoll umgesetzt

    Nicodemus

    "Möget ihr in interessanten Zeiten leben!"(Fluch)

    "UGH!"(universelle erklärung)
    ___________________________________
    - Grußgedicht
    - Cultes des Goules
    - neugotisch
    - Herbstgesichter
    - traum vom wahn

  3. #3
    Registriert seit
    Oct 2001
    Beiträge
    1.201
    wunderbar geschrieben, wirklich....und sehr gut umgesetzt, da kann ich nicodemus nur zustimmen....ich denke, jeder von uns hat schon einmal eine gelegenheit verpasst....nur weil man zu sehr in gedanken war, oder nicht den mut hatte.....oder es erst im nachhinein realisiert (das ist mir schon mal passiert)

    Stir of time, the sequence
    returning upon itself, branching a new way. To suffer pain, hope.
    The attention
    lives in it as a poem lives or a song
    going under the skin of memory.

    "Heavy" by Denise Levertov

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