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    7. Kapitel

    Aufbruch nach Westen

    Speedy und ich hatten schwere Rucksaecke gepackt und zusaetzlich zum Futter einige weitere nuetzliche Kleinigkeiten mitgenommen. Deshalb kamen wir nur langsam voran und mussten des oefteren Pausen machen. Doch wir hatten ja auch Zeit genug. Nichts draengte uns. Wir liessen es also locker angehen.

    Unser Fernziel war der Wald, den man schon vom Bach aus als dunkle Linie wahrnehmen konnte. Doch der Ausblick taeuschte sehr ueber die wirklich zu laufende Entfernung. Tatsaechlich war der Wald fuer uns Maeuse einige Tagesmaersche entfernt. Also liefen wir erst einmal munter drauflos und erfreuten uns an der Sonne und der Schoenheit der Natur. Unterwegs erzaehlten wir uns Geschichten und das Laufen machte uns Spass.

    Gegen Abend verliessen wir endgueltig die uns bekannte Gegend und schlugen an einem kleinen See unser Nachtlager auf. Auf dem See tummelten sich einige Enten und manchmal machten sie einen Hoellenlaerm. Aber an uns kleinen Maeusen waren sie nicht sonderlich interessiert. Sie schauten einmal kurz zu uns herueber und tuschelten untereinander, doch keine kam zu uns herueber. Stattdessen schwammen sie in die Mitte des Sees, wo wir sie nicht mehr hoeren konnten.

    Am naechsten Morgen brachen wir frueh auf und folgten einem grossen Weg, der in unsere Richtung fuehrte. Es war offensichtlich ein Weg der Menschen und deshalb gingen wir vorsichtiger als am Tag davor. Doch wir wollten auch nicht woanders langgehen, denn hier war das Laufen einfach und angenehm.

    Die Tage waren jetzt schon viel waermer als noch eine Woche zuvor. Allmaehlich begann es heiss und stickig zu werden. Deshalb machten wir ab jetzt ausgedehnte Mittagspausen und legten uns irgendwo in den Schatten. Trotzdem kamen wir langsam, aber sicher voran. Ich schaetzte damals, dass wir noch ungefaehr eineinhalb Wochen bis zum Waldrand zu gehen haetten. Und was dann? Darueber hatten wir uns noch keine Gedanken gemacht.

    Nachdem fast eine Woche seit unserem Aufbruch verstrichen war, entdeckten wir ploetzlich im Osten ein grosses Menschenhaus. Es war viel groesser, als die Haeuser, die ich bisher gesehen hatte. Das machte mich neugierig.

    Oh, das moechte ich mir mal aus der Naehe ansehen!"

    Oscar, muessen wir da hin gehen? Ich habe Angst vor den Menschen."

    Ach, du wirst sehen, dass es nicht gefaehrlich ist, wenn wir aufpassen. Wir brauchen ja auch nicht zu nah an das Haus heranzugehen."

    Wir aenderten also unsere Richtung etwas und liefen auf das Haus zu. In Wirklichkeit war es nicht ein Haus, sondern eine Ansammlung langgestreckter Haeuser, die alle auf einen grossen Hof ausgerichtet waren. Rundherum lagen Wiesen und Felder. Auf einigen Wiesen standen grosse Kuehe und schlugen sich die Baeuche voll. Andere lagen faul in der Sonne und die Fliegen surrten um sie herum. Auf einer Weide standen auch zwei Pferde unter einem Baum im Schatten. Wir sahen zu, dass wir den grossen Tieren nicht zu nahe kamen. Wie leicht konnten wir unter ihre Hufe geraten. Sie wuerden es wahrscheinlich noch nicht einmal merken.

    Ihr habt es sicher schon erraten. Es war ein grosser Bauernhof, dem wir uns naeherten. Wir hatten uns bisher nicht um Abenteuer gerissen. Doch diesmal liefen wir genau auf eines zu.

    Wir schlichen uns an den Hof bis auf wenige Meter heran. Dort sahen wir uns erst einmal die naehere Umgebung an. Direkt gegenueber von uns befand sich ein grosses Menschenhaus mit vielen Fenstern und einer riesigen halbrunden Tuer in der Mitte. Zu unserer Rechten und Linken sahen wir jeweils ein langestrecktes rotes Gebaeude ohne Fenster. Alle diese Haeuser liefen zentral auf den Hof in der Mitte zu, der einen Boden aus Stein hatte. Auf diesem Hof standen einige uns unbekannte Gegenstaende herum mit denen wir erst einmal ueberhaupt nichts anfangen konnten. Wir wandten uns zuerst nach links und nahmen uns das erste Haus vor. Am Anfang liefen wir an der Aussenwand entlang und folgten ihr dann in Richtung auf den Hof. An der Stirnseite fanden wir dann ein kleines Loch in der Wand. Wir schluepten hinein und fanden uns im Dunkeln wieder. Ein ekelhafter Gestank kam uns entgegen. Wir waren in einem Schweinestall gelandet. Hier wohnten bestimmt ueber hundert Schweine auf engstem Raum. ueberall hoerten wir Grunzlaute und das Schmatzen von grossen Maeulern.

    Benehmen ist Glueckssache", fluesterte mir Speedy ins Ohr.

    Das kann man wohl sagen!", pflichtete ich ihr bei.

    Die Schweine hatten uns noch nicht bemerkt und wir sahen uns erst einmal in Ruhe in dem Stall um.

    Der Stall war in ein Halbdunkel getaucht und die vielen Schweineruecken bildeten eine in sich geschlossene Flaeche. Hin und wieder quiekte ein kleines Schwein, wenn es von einem der fetten grossen Tiere eingeklemmt oder getreten wurde. Es war eine ueberaus unbehagliche Atmosphaere. Wir waren erst einmal etwas verstoert, denn so etwas hatten wir noch nie gesehen. Wir wussten nicht, dass es so etwas geben kann.

    Was machen die wohl alle hier?", fragte Speedy.

    Ich habe keine Ahnung, Speedy. Die Menschen werden sie fuer irgend etwas brauchen. Aber keine Ahnung wofuer."

    Wir liefen jetzt erst einmal an der Wand lang und sahen uns die Sache etwas genauer an. Nach einigen Metern kamen wir an ein grosses Gestell. In dem Gestell stand gerade ein riesengrosses Schwein und frass so schnell es konnte das Futter vor sich aus einem Trog. Von oben kam dann immer wieder neues Futter ein grosses Rohr hinuntergesaust, wenn der Trog leer wurde. Am hinteren Ende des Gestells waren zwei grosse Tueren, die jetzt geschlossen waren und davor standen mehrere andere Schweine, die sich gegenseitig draengelten und zankten, wer denn nun der naechste sein wuerde. Ploetzlich oeffneten sich die Tueren und vorne am Gestell zwei weitere Tueren, die wir vorher nicht sehen konnten. Mit einen Schlag begann der Kampf um den Futtertrog. Alle versuchten als erste an den Trog zu gelangen und drueckten den Vordermann aus dem Gestell. Kaum hatte es ein Schwein geschafft sich durch die oeffnung zu draengeln schlossen sich die Tueren sofort hinter ihm und das Futter begann wieder zu stroemen.

    Komische Sache ist das hier. Die haben ja ueberhaupt keine Zeit zum Fressen. Die muessen sich doch die Baeuche verderben bei der Hetze mit der die das Futter in sich hineinstopfen."

    Wir riefen in die Menge, doch unsere Schreie gingen in dem Laerm voellig unter. Also drehten wir uns wieder um und verliessen diesen seltsamen Ort wieder auf dem Weg auf dem wir gekommen waren. Die armen Schweine konnten einem Leid tun. Sie waren zu gross fuer unser Loch und in diesem Stall gefangen. Ob sie jemals aus dem Stall herauskamen? Wir haben es nicht erfahren.

    Nach diesem weniger positiven Erlebnis nahmen wir uns jetzt die andere Seite des Hofes vor. Wir hoppelten queer ueber den Hof und hofften nicht entdeckt zu werden. So schnell wir konnten schluepften wir dann in den Schatten des anderen Stalls. Wir schauten uns um. Alles blieb ruhig. Bei diesem Haus war es leichter ins Innere zu kommen. Vorne war eine grosse Tuer und die stand offen. Vorsichtig schlichen wir hinein.

    Dieser Stall war voellig anders. In der Mitte befand sich ein langer Gang und zu beiden Seiten standen Kuehe. Am hinteren Ende ging es dann wieder durch eine Tuer in grosse Vorratsraeume mit Stroh und Heu und anderen Dingen. Und hier war es auch, dass wir die Hofmaeuse zum ersten Mal trafen. Ploetzlich standen einige von ihnen vor uns und wir blieben wie angewurzelt stehen. So viele Maeuse hatten wir hier nicht erwartet. Aber sie uns offensichtlich auch nicht, denn sie tuschelten und staunten uns an, aber keine kam naeher. Schliesslich trat eine vor und sagte:

    Wer seid ihr und was wollt ihr hier?"

    Wir sind Oscar und Speedy und wir kommen von den Feldmaeusen im Norden. Habt ihr vielleicht einen Platz fuer die Nacht fuer uns?"

    So, so. Fahrendes Volk also. Was macht ihr denn so weit hier unten, Feldmaeuse?"

    Wir sind auf einer kleinen Spritztour und suchen so bloede Maeuse wie euch, die dumme Fragen stellen!", sagte Speedy.

    Na immer mal langsam mit den jungen Pferden! Wenn ihr mit 10 Katzen auf einem Hof lebt, dann seid ihr auch vorsichtig. Schliesslich koenntet ihr ja auch Spione sein, oder?"

    So ein Unsinn. Aber glaubt, was ihr wollt", sagte ich.

    Die anderen Maeuse schauten sich gegenseitig ratlos an. Schliesslich sahen sie wohl ein wie dumm die jetzige Situation war und sie luden uns ein bei ihnen zu uebernachten. Wir willigten ein und die Maeuse stellten sich erst einmal der Reihe nach vor.

    Der Anfuehrer hiess Benjamin und war die hofaelteste Maus. Benjamin entschuldigte sich mehrmals bei uns.

    Aber", sagte er, es sind schlimme Zeiten, da man nicht einmal mehr Maeusen trauen kann. Die Katzen haben schon oefter Verraeter in unseren Reihen gefunden. Viele unschuldige Maeuse mussten ihr Leben lassen durch solchen Verrat."

    Das ist aber traurig" , sagte Speedy.

    Aber lasst uns nicht Truebsal blasen. Ich zeige euch unseren Bauernhof!"

    Benjamin lief voraus und zeigte uns sein Zuhause. Er begann im Heuschober, wo die Hofmaeuse ihren Bau hatten. Ein Eingang befand sich an der hinteren rechten Ecke. Dort war eine Holzplanke nicht mehr ganz buendig mit der restlichen Wand und gab einen Zugang frei in das Innere der Bretterwand. Man lief ungefaehr 2 Meter in diesem hohlen Gang und gelangte schliesslich in eine mittelgrosse Halle. Von hier aus hatten konnte man durch eine kleine Ritze in die schraege Regenrinne klettern und die fuehrte geradewegs in die Erde. Dies war also der eigentliche Eingang der Maeusesiedlung. Hier im Boden hatten die Familien einen sehr grossen zusammenhaengenden Bau gegraben. Er war mit allem ausgestattet, dass das Herz begehrt und bot Platz fuer bestimmt 20 Maeusefamilien. Im hinteren Teil des Baus hatten die Maeuse zusaetzlich zu den Kornspeichern des Bauernhofes aus dem sie sich hauptsaechlich ernaehrten eigene Notverflegungen eingerichtet.

    Manchmal belagern uns die Katzen naemlich und dann kommen wir an die Vorraete im Menschenhaus nicht ran. Deshalb haben wir das hier fuer alle Faelle eingerichtet", erzaehlte Benjamin uns.

    Nicht schlecht eure Bude!", sagte Speedy.

    Nicht schlecht? Traumhaft meinst du wohl! Immer Futter und ein Dach ueber dem Kopf", sagte Benjamin. Das ist besser als so ein bloedes Feld, was?"

    Dafuer sind wir aber oefter an der frischen Luft", erwiderte Speedy.

    Streitet euch doch nicht ueber solche Kleinigkeiten. Jeder Ort hat seine Vor- und Nachteile", sagte ich beschwichtigend. Warum Speedy aber auch immer so ueber die Straenge schlagen musste.

    Am Abend sassen die Maeuse alle in der grossen Halle in der Runde und Benjamin erzaehlte Geschichten, so wie ich das heute auch immer tue. Er schilderte den letzten grossen Angriff der Katzen. Sie hatten alle Ausgaenge abgeriegelt und versucht die Maeusefamilien auszuhungern und so aus dem Bau zu holen. Doch mitten in der Blockade war es einigen Katzen zu bunt geworden und sie hatten nicht mehr mitgemacht. Katzen sind komische Tiere. Sie halten untereinander nicht zusammen, so wie die Maeusefamilien, sondern bekriegen sich andauernd untereinander. Das ist immer das Glueck der Maeuse, denn so koennen sie es nie schaffen die Maeusefamilien vom Bauernhof zu treiben.

    Benjamin erzaehlte auch noch andere Geschichten vom Bauernhof und schliesslich musste ich auch schildern, warum wir unterwegs waren. Nach einigen Stunden war es dann tiefe Nacht geworden und die Maeuse gingen alle schlafen, denn Geschichten erzaehlen macht muede und der naechste Tag wuerde ja auch wieder anstrengend werden.
    Speedy und ich konnten aber noch nicht gleich schlafen und wir schlichen durch die Regenrinne in den Stall und setzten uns in den Eingang bei der Bretterwand und schauten noch ein wenig den Kuehen zu. Aber dann hat es auch uns erwischt und wir sind dort oben eingeschlafen.

    8. Kapitel

    Die Katzen kommen!

    Mitten in der Nacht wachte ich ploetzlich auf, ich weiss noch nicht einmal genau warum. Jedenfalls war das unser Glueck. Denn ein grosser Schatten bewegte sich auf den Eingang des Maeuseanwesens zu und gleich dahinter folgten weitere Schatten. Ich hielt den Atem an. Zuerst war ich nicht in der Lage mich zu bewegen. Ich war vor Schreck wie gelaehmt. Doch dann verwandelte sich meine Angst in Mut und ich stiess Speedy mit einer Hinterpfote an und hielt ihr mit den Vorderpfoten den Mund zu, damit sie nichts sagen konnte. Sie erwachte und ich dachte schon im naechsten Moment wuerde sie mich beissen, denn das mochte sie gar nicht gerne, wenn man sie so ueberraschte. Aber sie musste wohl auch den Schatten gesehen haben und blieb ganz ruhig.

    Wir fingen an langsam und vorsichtig rueckwaerts zu schleichen, doch die Schatten waren schneller und trotzdem mindestens genauso leise. Spannung lag in der Luft und ich ueberlegte fieberhaft, ob wir es wohl noch schaffen wuerden bis zum Teil des Eingangs der so eng wurde, dass nur noch Maeuse dort durchpassten.

    Auf einmal hielten die Schatten in ihrer Bewegung inne und man konnte foermlich sehen, wie die grossen Tiere die Ohren spitzten. Wir konnten gar nicht so schnell anhalten und deshalb hoerten sie uns wohl und mit einmal brach das Inferno los. Ich konnte im Augenwinkel mindestens 5 Katzen sehen, die auf uns zustuerzten und dann waren Speedy und ich auch schon hinter der Wand verschwunden. Draussen hoerten wir das Scharren von grossen Krallen, die auf dem Holz rutschten und ein grosser Arm schluepfte durch das Eingangsloch und tastete den Eingangsbereich ab. Die grossen scharfen Krallen blitzten im schwachen Licht der Scheunenlampe und wir waren froh, dass sie uns nicht mehr erreichen konnten.

    Wir rannten moeglichst schnell zum eigentlichen Maeusebau und erzaehlten dort unser Erlebnis.

    Sofort sandte Benjamin einige Maeuse zu allen Eingaengen aus.

    Geht der Stress also schon wieder los. Die kriegen aber auch nicht genug", sagte er.

    Dann koennen wir ja vielleicht gar nicht weiter, wenn alles blockiert ist!", sagte Speedy.

    Abwarten", sagte ich, vielleicht haben wir ja Glueck und ein Eingang ist noch frei."

    Kurz darauf kamen die Maeuse zurueck und sie ueberbrachten keine guten Nachrichten. Bis auf einen Eingang waren alle besetzt. Und der eine konnte nicht als voellig ungefaehrlich betrachtet werden, denn er war mitten auf dem Hof, also einer grossen weiten Flaeche ohne Schutz. Es konnte durchaus sein, dass irgendwo eine Katze sass und den Eingang beobachtete, ohne das wir das bemerken konnten.

    Nun war guter Rat teuer. Wir ueberlegten lange rum, was nun zu tun sei. Doch ich hatte keine Lust Tage oder vielleicht sogar laenger mich in diesem Loch zu verkriechen. Ich wollte weiter. Deshalb draengte ich Speedy dazu, es mit dem einen Ausgang zu versuchen.

    Wir liefen die lange Roehre entlang, die zu dem Ausgang auf den Hof fuehrte und Benjamin und einige andere Maeuse begleiteten uns auf unserem Weg. Am Ziel angekommen steckten wir erst einmal vorsichtig die Nase aus der oeffnung und schauten uns auf dem Hof um. Alles schien ruhig zu sein. Schon fast zu ruhig...

    Was meinst du, Speedy? Sollen wir es ausprobieren?"

    Oscar, ich weiss nicht. Ist das nicht gefaehrlich?"

    Bestimmt, aber besser als hier zu versauern. Oh, entschuldige Benjamin, aber das ist nicht unsere Welt hier. Nichts fuer ungut."

    Nach langem hin und her waren wir immer noch kein Stueck weiter. Schliesslich packte ich Speedy am Arm und wir kletterten aus dem Loch und liefen so schnell es ging ueber den Hof in Richtung eines dieser langgestreckten Haeuser. Auf dieses Signal hatten die Katzen wohl offensichtlich nur gewartet. Von allen Seiten kamen sie angerannt. Einige stuerzten auf das Loch zu in der Erwartung, dass da wohl noch mehr kommen wuerde und ein paar rannten in unsere Richtung.

    Ich kann euch sagen, wir nahmen die Beine in die Hand!

    Eine wilde Jagd ueber den Bauernhof begann. Hals ueber Kopf stuerzten wir an dem langen Gebaeude entlang und schlugen einen Haken nach links. Zurueck ueber den Hof, jetzt kamen uns von dort die anderen Katzen entgegen, rein in die Scheune, aber hier waren auch welche. Durch den Hintereingang hinaus - es wurde langsam eng, denn die Verfolger holten auf - und dann schlugen wir uns in die nahen Buesche. Die Katzen folgten uns und andere liefen an den Bueschen vorbei, um uns an der anderen Seite den Weg abzuschneiden. Wir machten eine scharfe Wendung nach rechts und schluepften in ein Abwasserrohr. Die Katzen folgten uns, so gut sie konnten, doch das Rohr war ziemlich eng fuer sie. Wir folgten dem Rohr und gelangten auf der anderen Seite wieder heraus und landeten in einem Graben. So schnell wir konnten kletterten wir heraus und rannten einen langen Weg entlang. Eine Strasse der Menschen! Die Katzen folgten uns. Mir ging langsam die Puste aus. Wir flitzten den Weg hinunter und waeren fast dem Mensch vor die Fuesse gelaufen, der aus der anderen Richtung den Weg heraufkam. Jetzt ist alles aus, dachte ich bei mir, doch unser Schutzengel hat mich eines besseren belehrt:

    Dem Menschen folgte ein grosser schwarzer Hund und als der die Katzen kommen sah, riss er sich von dem Menschen los und ging auf die Katzen los, die nun ihrerseits in alle Richtungen zerstoben und vor dem grossen Tier reissaus nahmen.

    Wir liessen uns in den Graben fallen und gruben uns dort ein. Wir brauchten einige Minuten, bis wir wieder normal Luft holen konnten. Dann lugte ich vorsichtig aus unserem Versteck. Keine Katze mehr in Sicht! Doch dem Frieden traute ich nicht mehr ueber den Weg. Deshalb suchte ich einen Ausweg. Direkt an den Graben schloss sich ein grosses Feld an. Das Feld war mit ganz kleinen Pflaenzchen bewachsen und doch konnte man schon sehen, dass es irgendwann ueber und ueber mit Roggen bedeckt sein wuerde. Das Feld war vielleicht unsere Chance, denn dahinter konnte ich als duenne Linie einen Wald ausmachen. Wenn wir es dahin schaffen sollten, waeren wir bestimmt in Sicherheit. Doch jetzt konnte die Sonne gnadenlos jeden Winkel des Feldes erreichen und der Boden war - obwohl die Sonne am fruehen Vormittag noch nicht soviel Kraft hatte - schon richtig warm. Das wuerde eine schweisstreibende Angelegenheit werden und wir konnten auch nicht damit rechnen irgendwo Wasser zu finden. Doch das mussten wir in Kauf nehmen. Auf keinen Fall wollte ich auf die Dunkelheit warten. Wer weiss, ob uns bis dahin die Katzen nicht doch noch erwischen wuerden. Nein, wir mussten das Risiko auf uns nehmen und versuchen sofort den Wald zu erreichen. Irgendwie hatte ich die Idee, dass es dort fuer uns vielleicht sicherer sein koennte.

    Wir schauten beide hinueber zum Waldsaum, der durch die flimmernde Luft ein wenig zu schweben schien. Der Wald rueckte in weite Ferne. Die weite Ebene vor uns verfremdete die tatsaechliche Entfernung. Und wenn wir uns umsahen und am Bauernhof vorbeischauten, konnten wir hinten in weiter Ferne einen dunklen Strich sehen. Wir wussten, dass dieser Strich das Feld der Feldmaeuse war. Doch das Feld war einige Tagesreisen entfernt. Deshalb hatte Speedy schon ein wenig Heimweh.

    Was die wohl zu Hause alle so machen im Moment?", sagte sie.

    Wir koennen jetzt nicht zurueck. Lass uns erst einmal versuchen den Wald zu erreichen. Dort verstecken wir uns und dann ueberlegen wir, ob wir nicht auf einem anderen Weg umkehren sollen. Doch bis dahin lass uns die Zaehne zusammenbeissen und dieses Feld ueberqueren.!"

    Doch die Weite der vor uns liegenden Ebene deprimierte uns ganz schoen. Manchmal ist es doch nicht so gut zu wissen, wo es hingeht.

    Der Marsch ueber das Feld war lang und sehr beschwerlich. Und die Sonne brannte gnadenlos auf uns nieder. Schon nach einem Viertel des Weges bekamen wir einen richtig grossen Durst und nirgendwo war Wasser oder Schatten in Sicht. Hier half nur weitergehen.

    Um diesen traurigen Teil abzukuerzen:

    Wir brauchten fast den ganzen Nachmittag fuer das Feld und uns war hundeelend als wir endlich den Grasstreifen erreichten, der zwischen dem Feld und dem Wald lag. Endlich waren wir am Ziel. Und doch war uns jetzt nicht mehr so wohl bei der ganzen Sache. Wir schauten auf und betrachteten ehrfuerchtig den Waldsaum. Drohend ragte er vor uns auf. Das Sonnenlicht drang nur noch sehr spaerlich durch das Blaetterdach und das auch nur am Anfang des Waldes. Etwas weiter drinnen erreichte kaum noch Licht den Boden. Es war eher wie eine riesige dunkle Hoehle.

    Wir setzten uns in den kuehlen Schatten der ersten Baeume und starrten in den Wald hinein. Weit konnten wir nicht sehen, denn das Gelaende war nicht eben und einige Huegel versperrten den Blick nach wenigen Metern.

    Ein komischer Ort ist das hier", sagte Speedy.

    Und doch moechte ich gerne wissen, ob es da nicht auch Maeuse gibt", sagte ich.

    Wir schauten zurueck auf das Feld, das in der Mittagssonne gluehte und ploetzlich erschien uns der kuehle Wald schon etwas angenehmer und weniger furchterregend.

    Wir sassen am Waldrand bis es dunkel wurde und legten uns dann schlafen. Es hatte keinen Sinn mehr gehabt weiterzugehen. Und obwohl wir beide sehr viel Durst hatten, zogen wir den Durst dem naechtlichen Wald immer noch vor. Morgen frueh wuerden wir erst einmal Wasser suchen und dann wuerde sich der Rest schon von selbst ergeben.

    Wir kuschelten uns in einem kleinen Erdloch aneinander und schliefen sofort ein. Nur die Sterne und die Baeume schauten uns dabei zu.

    9. Kapitel

    Der Wald

    Die ersten Sonnenstrahlen weckten uns auf. Um uns herum war Leben erwacht und der Morgentau lag auf den Blaettern und Graesern. Begierig tranken wir davon. Jetzt sah die Welt schon wieder anders aus. Auch der Wald hatte viel von seiner Bedrohlichkeit verloren. Am fruehen Morgen glitzerte die Sonne auf den feuchten Blaettern und ein laues Lueftchen erweckte den Wald zum Leben. ueberall raschelte und knackte es und die Voegel sangen ihre Lieder. Wir sahen uns den Waldsaum noch einmal in Ruhe an und dann entschieden wir uns fuer eine Stelle und traten ein in das Neuland.

    Auf dem Boden lagen ueberall kleine aeste und Blaetter herum und kurze Graeser und andere Pflanzen bedeckten die Erde. Die Erde selbst war locker und man konnte darin graben bis zu einer gewissen Tiefe. Ab dann wurde der Boden sehr hart und die Wurzeln der Baeume mischten sich mit der Erde als wollten sie den Boden nicht mehr hergeben. Die Baeume wiederrum bildeten mit ihren Wipfeln das Dach dieser unvorstellbaren Halle. Der Bauernhof war schon ganz schoen gross gewesen. Doch der Wald war majestaetisch dagegen.

    Wir kreuzten eine Ameisenstrasse und versuchten den grossen roten Insekten moeglichst aus dem Weg zu gehen. Die koennen naemlich manchmal ganz schoen unangenehm werden. Vor allen Dingen die Soldaten.

    Wir hatten kein Ziel und keine bestimmte Richtung. Wir versuchten nur erst einmal den Wald und seine Bewohner kennenzulernen, um nicht in unnoetige Gefahren zu stolpern. Wir schlugen uns durch das Unterholz und das Laub, das in Massen immer noch seit dem letzten Herbst auf dem Waldboden herumlag. Ploetzlich raschelte es neben uns und ein lustiger Zeitgenosse kam zum Vorschein. Es war eine Maus! Aber was fuer eine Maus...

    Hallo ihr Huebschen. Ich bin Arnold und wer seid ihr?"

    Arnold war kleiner als die normale Feldmaus und hatte ein rundes Gesicht mit grossen dunklen Augen. Sein Fell war ueberaus gut fuer den Wald geeignet, denn man konnte ihn schon auf einem kurzen Stueck nicht mehr von der Umgebung unterscheiden. Er sollte es sogar einmal schaffen sich an uns heranzuschleichen und uns zu erschrecken. Dabei sind wir Maeuse normalerweise so einfach nicht zu ueberrumpeln.
    Hui, du bist aber direkt", sagte ich erst einmal verdattert.

    Ach was, wir sind doch hier im Wald, da geht das vielleicht ein bisschen lockerer zu, als anderswo. Also seid nicht so verklemmt und erzaehlt mal, was ihr hier macht. Denn besonders walderfahren seht ihr nicht gerade aus."

    Ploetzlich raschelte es vor uns im Gras und ein braunes Tier mit einem sehr langen Schwanz zischte ohne Muehe vor uns den Baum hoch. Man konnte gar nicht so schnell da hinterher gucken, wie das fremdartige Tier in schwindelerregende Hoehe kletterte und sich dort auf einen Ast setzte.

    Das war Freddy das Eichhoernchen. Toll was?", sagte Arnold.

    Wie macht er denn das mit dem Klettern? Das ist ja aufregend!", sagte Speedy."

    Er hat lange Krallen und so eine bestimmte Technik. Ich werde nie muede Freddy zuzuschauen. Er sieht so elegant aus", erwiderte Arnold.

    Wir wanderten weiter in Richtung Osten und Arnold plauderte weiter munter drauflos.

    Also, was macht ihr hier?"

    Wir sind ein bisschen durch Zufall hier gelandet", erzaehlte ich. Eigentlich sind wir schon mit Absicht unterwegs, aber dass wir gerade hier bei dir im Wald landen wuerden, war nicht von vorneherein klar. Wir kommen von den Feldern im Norden und suchen das Abenteuer."

    Das mit den Feldern im Norden sagt mir nichts, aber Abenteuer koennt ihr haben wenn ihr wollt. Nichts leichter als das."

    Er grinste etwas und schaute uns forschend an. Dann lud er uns ein bei sich zu Abend zu essen. Wir nahmen natuerlich dankend an. Maeuse haben immer Hunger.

    Wir folgten Arnold. Er erklaerte uns auf dem Weg einige Pflanzen, denen wir begegneten. Schliesslich gelangten wir zu Arnolds Bau. Er hatte unter einer Baumwurzel seinen Eingang gegraben und von da aus ging es geradewegs in die Erde. Nach einigen Schwenks und Kreuzungen waren wir schliesslich da. Willkommen in meiner bescheidenen Huette!"

    Das ist ja gar nicht uebel fuer so eine kleine Maus wie du es bist", sagte Speedy.

    Ich bin zwar klein, aber dafuer bin ich nicht bloed, na ja, jedenfalls manchmal nicht."

    Und Arnold hatte Recht. Ich hatte noch nie zuvor so einen prachtvollen Maeusebau gesehen. Alles was das Herz begehrte war vorhanden.

    Wohnst du ganz alleine hier?", fragte ich.

    Zur Zeit bin ich Junggeselle, aber das sollte sich eigentlich aendern. Fuer einen alleine ist der Schuppen hier ein bisschen zu gross."

    Wir raubten dann erst einmal die Speisekammer aus (wohlgefuellt wohlgemerkt!) und erfreuten uns an dem ueppigen Mahl. Die Runde wurde schliesslich richtig heiter, denn Arnold holte aus den Weiten seiner Speisekammer ein Gebraeu von besonderer Art. Es dauerte nicht lange und wir waren alle ziemlich benebelt.

    Lass uns, hick, noch einen kleinen Abstecher zum See machen!", sagte Arnold und fiel vom Stuhl.

    Wir rappelten uns auf so gut es ging und wankten zum Ausgang. Dann hielt Arnold eine Pfote in die Luft und pruefte den Wind.

    Da lang!", sagte er und wies nach Osten.

    Wie hast du denn das gemacht, kannst du das am Wind abschaetzen?", fragte ich verbluefft.

    I wo, war nur ein Scherz am Rande. Auf zum See!"

    Wir trappelten los und gelangten einige Zeit spaeter und einige Beulen mehr an einen stillen Waldsee. Dort haengten wir unsere Pfoten ins Wasser und legten uns ins Ufergras.

    Schaut mal da oben die Sterne! Ob die wohl alle auch schlafen jetzt?"

    Ach was, ich habe mal gehoert, dass die gerade nachts besonders viel zu tun haben. Hat mir jedenfalls meine Oma immer erzaehlt", sagte Speedy.

    Am naechsten Morgen hatte wir alle einen dicken Brummschaedel und wussten auch nicht mehr so genau, wie wir in den Bau zurueckgekommen waren. Wir machten Fruestueck und Arnold erklaerte uns den Weg zu einem Feld im Westen des Waldes.

    Ich glaube, das ist genau so etwas wie ihr sucht. Ich habe mal gehoert, dass da sogar ein Bach in der Naehe ist", sagte er.

    Am spaeten Nachmittag bedankten wir uns fuer Arnolds Gastfreundschaft und machten uns auf den Weg. Wir waren die Abenteuer und die Wanderung leid und dachten erst einmal daran auf dem Feld einen Zwischenstopp einzulegen. Wir brauchten fast 9 Stunden um zum Waldsaum zu gelangen und die Wunder dieser Welt schienen nicht abzureissen. Doch so schoen diese Dinge auch alle anzuschaun waren, so verstanden wir doch nicht ihren Sinn oder konnten immer genau sagen was es war, das wir da sahen.

    Schliesslich war es soweit. Wir verliessen das Reich der Baeume und die normale Welt hatte uns wieder.

    Und was war das fuer eine Welt! Die Abendsonne senkte sich gerade glutrot ueber eine grosse weite Ebene und verwandelte das darin liegende Feld in ein farbiges Meer mit Ackerfurchen als Wellen und grossen Inseln in der weiten Ferne, die von Baumgruppen gebildet wurden, die vereinzelt das Feld durchbrachen.

    Mit einem Blick wusste ich: Das war mein Feld und das war unser neues Zuhause. So hatte ich es mir immer vorgestellt!

    Ich nahm Speedy bei der Pfote und sagte: Hier bleiben wir und graben die groesste Maeusesiedlung die die Welt bisher gesehen hat!"

    Speedy nickte nur und sagte: Lass uns erst einmal eine Kuhle zum Schlafen ausheben und dann sehen wir morgen weiter."

    Speedy war schon immer etwas praktischer veranlagt als ich. Wir gruben eine kleine Hoehle und streckten dann die Glieder aus.

    Nacht Oscar."

    Gute Nacht Speedy."

    Wir schliefen sofort ein.

    Oscar nahm einen tiefen Zug aus dem Krug neben sich und dann schaute er in die Runde. Die kleinen und grossen Maeuse waren langsam muede geworden und Oscar setzte sich noch einmal bequem zurecht und brachte die Geschichte zu Ende. Schliesslich war er ja auch nicht mehr der Juengste, oder?

    10. Kapitel

    Abschied

    Am naechsten Morgen schauten wir uns erst einmal genauer um. Das Feld war viel groesser als das Feld der Feldmaeuse. Und die Bedingungen waren so gut, dass wir wirklich beschlossen zu bleiben. Ihr kennt alle das Feld, das ich meine. Es ist unser Feld! Und obwohl es heute nicht mehr nachzuvollziehen ist, waren die ersten Jahre hier sehr schwere Jahre. Doch Speedy und ich und eure Eltern und Grosseltern haben mit der Zeit das halbe Feld besiedelt, wie ihr ja alle heute gut sehen koennt.

    So, jetzt wisst ihr alle wie wir hierherkommen sind und wie diese Siedlung entstanden ist."

    Oscar nahm den Krug vom Tisch und trank einen grossen Schluck. Dann schaute er wieder in die Runde und sagte:

    Das war aber eine lange Geschichte. So viel wollte ich eigentlich gar nicht erzaehlen."

    Die Maeuse bestuermten Oscar mit Fragen. Doch der winkte ab.

    Mehr gibt es aber wirklich nicht zu erzaehlen. Und meine Knochen sind muede. Ich denke es ist Zeit fuer uns alle ins Bett zu gehen."

    Die Maeuse streckten die Glieder und mit viel Getoese leerte sich der Bau. Das war eine Geschichte, die sie erst einmal verdauen mussten. Noch Generationen spaeter wurden die Erzaehlungen Oscars am Kaminfeuer weitergegeben und die Monster wuchsen mit jeder Erzaehlung. Und Arnold wurde immer kleiner und sein Bau immer groesser. Doch die Erinnerung blieb lebendig und das Wissen um die Herkunft der Maeuse blieb so bewahrt. Auch wenn nicht alles der Wahrheit entsprach. Aber das war ja gar nicht so wichtig.

    Doch Oscar interessierte das im Moment ueberhaupt nicht. Er schloss die Aussenloecher und legte sich zur Ruhe. Der naechste Tag wuerde anstrengend werden. Seit Speedy tot war fuehlte er sich alt und einsam. Und ihm war als haette ihn letzte Nacht eine kleine freche Stimme in seinem Traum gerufen:

    "Oscar, alter Knabe, es ist Zeit weiterzuziehen. Ich warte schon so lange auf dich. Los, es ist Zeit abzutreten und die Jungen ran zu lassen. Gib dir einen Ruck!"

    Er hatte seine Marschverpflegung schon gepackt. Am fruehen Morgen, wenn alle anderen Maeuse noch schliefen, wuerde er aufstehen, vorsichtig das Aussenloch aufmachen und dann aufbrechen zu seiner letzten grossen Reise. Sein Ziel stand auch schon fest. Speedy, die Feldmaeuse und das Maeuseland hatten ihn sein ganzes Leben nicht mehr ruhen lassen. Seine Augen wollten noch einmal die alten Pfade sehen und den Wald, und den Bauerhof und vielleicht sogar einen Menschen. Und es war an der Zeit Speedy zu besuchen. Er hatte sie damals tief hinein in den Wald getragen und sie dort begraben. Auf einer kleinen Lichtung unter grossen, weit ausladenden Baumwipfeln. Und nachts konnte man dort den Sternen bei ihrer endlosen Arbeit zusehen.

    Ob er aber das alte Maeuseland jemals erreicht hat, haben die anderen Maeuse nie erfahren. Sie haben nie wieder etwas von ihm gehoert. Doch manchmal, wenn die Wolken den Blick freigeben auf die Sterne und die unendliche Weite des Himmels, dann, ja dann denken auch sie manchmal an Oscar und seine Abenteuer und ihr Blick schweift sehnsuechtig in die Ferne. Doch gleich erfasst sie das Gefuehl ganz klein zu sein und hilflos in der grossen Welt und sie klettern wieder zurueck in ihren Bau und kuscheln sich ganz fest aneinander.

    Am naechsten Morgen, wenn die Sonne lockt und das Feld in die schoensten Farben taucht, stehen sie auf und Oscar und das Maeuseland haben sie wieder vergessen.

    Bis zur naechsten sternenklaren Nacht...







    Endlich....die Geschichte ist vollendet....ich Danke für all euer Interesse und hoffe das die Geschichte Spaß gemacht hat zu lesen.

    Eure Biene
    Träume nicht Dein Leben,Lebe Deine Träume !!!!
    - Eure Kristin -

  2. #2
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    Ich habe mir jetzt alle drei Teile ausgedruckt, bin aber leider noch nicht zum Lesen gekommen, werd ich aber noch nachholen=)
    Der Schlüssel zu den Herzen der Menschen wird nie unsere Klugheit, sondern immer unsere Liebe sein.
    gez.:Hexchen

  3. #3
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    So, ich hab mir jetzt alles durchgelesen und ich muss sagen, die Geschichte ist wirklich gut!=)
    Der Schlüssel zu den Herzen der Menschen wird nie unsere Klugheit, sondern immer unsere Liebe sein.
    gez.:Hexchen

  4. #4
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    habs jetzt auch fertig gelesen und ich kann dir nur gratulieren, die geschichte ist super! sie gefällt mir total gut...

    ich hoffe, es gibt bald wieder eine sternenklare nacht...*g*

    alles liebe,
    sternentraum
    Stir of time, the sequence
    returning upon itself, branching a new way. To suffer pain, hope.
    The attention
    lives in it as a poem lives or a song
    going under the skin of memory.

    "Heavy" by Denise Levertov

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