1. #1
    Registriert seit
    Jan 2002
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    1.758
    Ich liebe diesen wolkenverhangenen Vormittage.
    Jene Stunden, in denen graue Dunstschleier dem Blick das klare Erkennen verwehren.
    Verwaschene Konturen lassen Realitäten erahnen, die sich im Geheimnissvollen tummeln.
    Zauberreiche, Märchenwelten, gestatten mit wohlwollend Zutritt und mit spielender Leichtigkeit bin ich der Mittelpunkt meiner selbstgeschaffenen, fantastischen Welt.
    Bis ein vorwitziger Sonnenstrahl die Mittagszeit durchbricht und die Illusionen gnadenlos löscht.
    Das Begreifen ist nackt, ungeheuer hart die grelle Wahrheit, welche sich nun scharf umgrenzt dem Auge anbiedert.
    - Ich fühle mich elend. -

  2. #2
    Registriert seit
    Oct 2001
    Beiträge
    1.201
    wie wahr, wirklich gut ausgedrückt!
    Stir of time, the sequence
    returning upon itself, branching a new way. To suffer pain, hope.
    The attention
    lives in it as a poem lives or a song
    going under the skin of memory.

    "Heavy" by Denise Levertov

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