An manchen Tagen sind meine Gedanken flüchtig wie der Wind.
Kaum dass ich sie wahrgenommen, entschwinden sie eiligst in eine andere Sphäre.
Lassen mich verwirrt zurück, mit dieser taumelnden Leere im Kopf, die mich die Verantwortungen des Alltags nur gedämpft erahnen lassen.
Unfähig irgendwelche Entscheidungen zu treffen, stehe ich fassungslos neben mir, bemüht, mir nicht selber auf die Füße zu treten.
Stundenlang kann ich verharren in dieser unwürdigen Marionettenhaftigkeit,
völlig isoliert vom emsigen Treiben meiner Mitmenschen.
Eine Gnade ist es, wenn du mir an diesen Tagen begegnest,
mich wortlos in die Arme nimmst, so dass das Schlagen deines Herzens mich erzittern lässt,
die Berührung deiner Hände meine Haut zum Brennen bringt
und ich unter deinen Küssen dahinschmelze.
Jetzt stehe ich nicht mehr neben mir, sondern ... in dir!