Das Morgengrauen

Ich warte, dass die Nacht vergeht
Doch die Zeit bleibt und bringt
Kälte mit sich
Ich sitze auf einer Neonbank
Ich friere geborgen in der Dunkelheit
Ich höre Schritte
Ich schrecke auf
Doch sie verhallen
In der phosphozierenden Nebelluft
Plötzlich ist es hell
Kein Sonnenaufgang, ich sehe die Stadt
Viel zu bunt
So verräterisch bunt
Keine Illusionen mehr
Ich möchte weglaufen
Irgendwohin
Wo ich wieder in Ruhe
Frieren kann
Doch der Tag verfolgt mich
Bald hat er mich eingeholt
Und ich muss ihm folgen...