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  1. #1
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    Blinde Freunde

    Ich sitze alleine,
    umgeben von Menschen.
    Sie nennen sich Freunde,
    doch sind sie es wirklich?

    Ich fühl mich bei Freunden
    umgeben von Fremden,
    Sie scheinen sehr freundlich,
    doch ist das auch ehrlich?

    Ich fühle mich einsam,
    muss innerlich weinen,
    will einfach nur weg hier,
    doch niemand erkennt dies!



    "Der größte Teil der deutschen Frauen ist weiblich" - Helmut Kohl

    Mein neues Gedicht: Ein kalter Kuss

    Mein Experiment: Baum-Haus

    Echte Gedichte:
    Schmerzen vergeben
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  2. #2
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    Sehr verehrter verdigrism
    Euer "noch unbewertetes Gedicht" wird hiermit offiziel bewertet
    Meiner Meinung nach habt Ihr ein Thema gewählt, das noch nciht allzu oft vertreten ist. Ihr habt es mit Bravur gemeistert.
    Der Titel passt wunderbar zu der Aussage, und einige können sich wahrscheinlich sehr gut mit dem lyr. Ich identifizieren.
    Nun ja, an sich gefällt mir Euer Gedicht, aber eines lässt zu wünschen übrig. Die beiden Fragen am Ende der ersten beiden Strophen. Dies klingt wie die allbekannte "Warum ist die Banane krumm" Frage. Darauf kann ich Euch nur erwidern: "Weil der Frosch keine Haare hat"..
    Ihr könntet daran feilen, Ihr könnt es aber auch sein lassen..

    Hochachtungsvoll
    Morgana
    Gut sein ist edel. Andere lehren, gut zu sein, ist noch edler. Und leichter. (Mark Twain)

    Das, wobei unsere Berechnungen versagen, nennen wir Zufall.(Albert Einstein)

  3. #3
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    Hallöchen!

    Danke, dass du mein "noch unbewertetes Gedicht" nun offiziell bewertet hast! Ich finde es schön, dass dir mein Gedicht im Groben gefällt. Doch der Vergleich meiner Fragen mit einer "Sinnlosfrage" irritiert mich sehr. Das lyrische Ich wandelt durch die Gegend, zwischen "Freunden" und stellt sich dabei die Frage, was es hier soll. Es stellt sich die Frage, ob das hier wahre Freunde sind, denn sie scheinen das lyrische Ich nicht wirklich zu kennen, wissen nicht was es denkt und fühlt. Eigentlich sollten die ersten beiden Strophen wie eine Einleitung zu der letzten Strophe sein und die Fragestelung war beabsichtigt... Wie würdest du es denn schreiben, wenn nicht so?

    Gruß!
    Verdi
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  4. #4
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    ok, das ist peinlich *rotewrd*, denn ich hab gar keinen verbesserungsvorschlag...aber meiner meinung nach, sind die fragen überflüssig,....denn wer sich auch nur einwenig in das gedicht vertieft, wird sehr schnell merken worum es da geht, und deswegen ist die fragestellung überflüssig...die letzte zeile allerdings passt perfekt in das bild und unterstreicht das gedicht.
    wenn man genau überlegt, sind die beiden fragen mit der letzten Z doch schon beantwortet,..oder?

    lg morgana
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  5. #5
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    Mhhh... Ja, ich verstehe was du meinst. Doch kann ich jetzt nicht einfach die letzte Zeile weglassen, damit es keine Frage ist, denn dann würde der Rhythmus Kopf stehen. Da es ja meine Intension war, das so zu schreiben, wüsste ich jetzt auch nicht wie ich es sonst machen sollte... Wenn ich jetzt nämlich von den Fraen ablenke und die Welt heile erscheinen lasse, dann geht die letzte Strophe wieder unter. Das wäre also auch nicht das Wahre. Was soll ich tun?

    Gruß!
    Verdi
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  6. #6
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    hillfeee!
    ich weiß nicht wie ich dir helfen soll!! ^^
    ist das nicht erbärmlich? XD
    ich mache dich auf etwas aufmerksam, und kann dir nicht helfen...vergib mir!!!
    eigentlich kannst du es ja auch so lassen, denn wie du bereits gesagt hast, steht dann alles aufm kopp...und das wollen wir ja nicht, nicht wahr? =)

    tiefverbeugend morgana
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  7. #7
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    Na ja, ich werde es wohl so lassen, aber mir leuchten auch deine Absichten ein und deshalb beginne ich gerade zu verzweifeln. Wenn dir eine Idee kommt, kannst du sie ja schreiben! Ich hoffe dir fällt etwas ein...

    Gruß!
    Verdi
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  8. #8
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    honey!! bloß nicht verzweifeln! (besonders nicht wenn ich schuld daran bin )
    ich schreibe dir auf jeden fall, sobald mir etwas sinnvolles (oder gegebenfalls auch sinnloses) einfällt..
    und immer positiv denken ^^
    das leben genießen und sich an den einfachsten freuden der liebe und sorglosigkeit der jugend erfreuen ^^

    mit den allerfreundlichsten grüßen
    morgana
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  9. #9
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    Ich werde das Leben genießen und auf eine Antwort warten!

    Gruß!
    Verdi
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  10. #10
    Schattenblume ist offline Etwas mit den Scherenhänden
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    hallo Verdi,
    vielleicht könntest du ja versuchen,
    die ´Fragen´ in Aussagen umzuschreiben,
    denn solche Aussagen bekommen wir ja zur Genüge
    und sie sind in sich schon fraglich genug...
    so wäre die Frage zwischen den Zeilen zu finden
    und du müsstest die Verse nicht komplett verwerfen

    es grüsst Dich
    dasKraut

    [ein vorgezogenes Geburtstagsgeschenk, falls
    es für dich annehmbar ist]
    Tipp für mißachtete Analphabeten: auch hinter einen nicht geschriebenen Satz lässt sich ein Punkt setzen.

  11. #11
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    Hallöchen!

    Da habe ich doch beinahe übersehen, dass jemand auf mein eigenes Gedicht geantwortet hatte... Also will ich euch nicht denken lassen, dass mich eure Kommentare nicht interessiert haben. Also vielen Dank euch beiden!

    @apple: Das war eine wunderbare Zusammenfassung! Du hast den Sinn eindeutig verstanden und ich sehe, dass dich diese Fragen nicht stören. Um auf deine Frage bezüglich der Reaktion einzugehen: Ich denke mal, es ist Beides und noch mehr. Es ist zwar schon eine gewisse Scheu vorhanden, diesen "Freunden" das wahre Innere preiszugeben, was automomatisch dazu führt, dass das lyrische Ich auch eine Maske trägt, aber es fühlt sich vor allem einsam, weil die anderen es umgeben und trotz der Tränen im Gesicht nicht fragen, was sein könnte.

    @Schattenblume: Danke für das "vorgezogene Geburtstagsgeschenk"! Aber es lässt sich nicht so einfach umwandeln in Aussagesätze. Ich habe es trotzdem gemacht für dich.

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    Somit hätte ich die Fragen in Aussagen abgewandelt. Meiner Meinung nach geht jedoch jetzt die Wirkung verloren, weil es wie 3 gleichberechtigte Beschwerden klingt, die sich durch ihre rezessivlose Gleichwertigkeit abschwächen. Durch die Fragestellung war das versteckter und die letzte Strophe hatte mehr Wirkung. Sehe ich das richtig, oder gibt es Gegenstimmen?

    Gruß!
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  12. #12
    Schattenblume ist offline Etwas mit den Scherenhänden
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    Verdi,
    doch nicht sooo,
    das Niveau sollte schon etwas höher als in der Vorschulzeit sein - öhöm.

    sei mir nicht böse. gib dir halt amool aweng Müh,
    menschmeier!

    Kraut
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  13. #13
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    Na mein liebes Kraut!

    Gefällt es dir etwa nicht? Ich habe doch genau das getan, was du geschrieben hast, nämlich die Fragen in Aussagen verwandelt... Sicher, über die Qualität bin ich nicht gerade stolz, aber lassen wir das. Doch wenn ich es nicht so direkt in Aussagen umwandeln soll, wie denn? Etwa doch wieder in Fragen?

    Gruß!
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  14. #14
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    hehe!
    Meines erachtens spielte bei dieser "veränderung" des gedichtes doch wohl ein bisschen ironie gegenüber der aussage von Schattenblume mit, oder? naja, ich bin jetzt nicht der "gedicht-interpretations Experte", jedoch finde ich persönlich die fragen ansich passend. versetzt man sich in die gedanken des lyrischen ichs, so werden wir doch auch manchmal vor diese frage gestellt, ob die freundlichkeit, die uns einige leute entgegenbringen ehrlich gemeint, oder doch nur gespielt ist. Zwar hat morgana in soweit recht, dass diese fragen natürlich nicht zu beantworten sind. jedoch finde ich eine präziesere fragestellung heikel, da man dort die grundsätzliche aussage des gedichts verändert. Ich würd es so beibelassen.

    MFG Litze

  15. #15
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    Hi Litze!

    Danke für dein Kommentar und schön, dass es dir gefällt! Wie du ja bereits bemerkt hast, habe ich selber wie du nichts gegen diese Fragen. Da es jedoch schon bereits 2 mal kritisiert wurde, bemühe ich mich trotzdem, meinen Kritikern entgegenzukommen und hoffe auf Hinweise, denn mein kleines Köpfen ist gerade nicht so in dichterischer Stimmung, wie man ja an meinem "Verbesserungsvorschlag" gemerkt hat...

    Gruß!
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