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  1. #31
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    dann fang mal an. ich helfe gern
    Na ja, also wenn wir Jean-Maries Pseudo-Rap-Texte zur Basis nehmen, sehen wir nicht viel Unterschied zwischen Rap und Anfängergedicht. Von originellen Reimformen oder besonders figurativer Sprache kann hier wirklich nicht die Rede sein. Nach Kurzzeilenversen mit zwischen zwei und vier Hebungen folgt ein schnöder Endreim im gekreuzten Schema. Wenn man dann auch noch die nahezu nicht vorhandene inhaltliche Tiefe der Texte bedenkt, ist das nur noch schwach. Solche Texte sind keine Herausforderung und wer meint, mit sowas auf einer Slambühne mithalten zu können, macht sich allenfalls lächerlich.

    @Jean-Marie:
    Darf ich daran erinnern, dass das Thema des Fadens "Wie schreibt man Rap?" und nicht "Wer findet meine Texte genauso toll wie ich?" lautet? Wenn du für dein Geschreibsel (und dann auch noch im Doppelpost, man!) werben möchtest, wäre es vielleicht sinnvoller, legtest du dir eine private Homepage zu. Auf der könntest du posen so viel du willst, ohne dir meinen Unmut zuzuziehen. Ansonsten, wenn du dich der Kritik stellen möchtest, empfehle ich die Gedichtrubriken. Das hier ist das Sprechzimmer!
    Geändert von levampyre (18.08.2006 um 15:31 Uhr)
    --LeV

    Man sollte keine Dummheit zweimal begehen, schließlich ist die Auswahl groß genug. ~ J.P. Sartre

  2. #32
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    Hallo,
    Raps schreibt man zu am besten zu einem Beat. Die Metrik stellt sich da von allein ein, und sie lässt sich gar nicht (?) oder zumindest selten exakt als Jambus, Trochäus, Daktylus, Anapäst ode Amphybrachis bezeichnen.
    Eine feste Metrik würde den Pepp aus dem Rap nehmen. Man akzentuiert zum Beat. Deshalb klingen Raps gelesen manchmal etwas schnöde, vorgetragen aber schon sehr interessant und musikalisch untermalt teiolweise bombastisch. Um das zu verstehen solltest du dir viele, sehr viele Lieder anhören. Fettes Brot, Blumentopf, Die fantastischen Vier, Samy Deluxe, Seeed, Absolute Beginner, Clueso und einige andere weniger Bekannte machens vor (ich halte auch viel von Spax).
    Das ´wichtigste sind die Reime, die beim Rappen wesentlich freier sind als in der Lyrik. Teilweise macht es bereits die Vokalkongruenz.
    Da ich hier keine fremden texte reinstellen darf, eine kleine Reimspielerei von mir:

    Lebst gelegentlich flehentlich,
    wenn versehentlich dein Degen zischt,
    was eigentlich als Zeichen spricht,
    dass Schreiben nicht das Schweigen bricht.

    Ich hoffe du weißt jetzt was ich meine. Das ist zwar auch kein Rap und vor allem nicht die Krone der Reimerei, aber es genügt, denke ich, womöglich auch in Levs Augen.
    Ansonsten gehört zum Rappen nur ein breiter Wortschatz und üben, üben, üben. Das kannst du gerne in Levampyre's altem Faden, an dem ich einigen Gefallen gefunden habe.
    http://www.gedichte.com/showthread.php?t=26880

    Mit freundlichen Grüßen

    Tomasz

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