[Aus: Testament der Nacht]

Sie fasst dich an, die Nacht. Ganz nebenbei: Es könnte sein, dass Ich dich ihr belasse. Sie kost und kitzelt dich und ich? … will dich mit ihr alleine lassen. Sie fasst dich an, doch nicht nur sanft: Sie tost und spritzt und wütet. Denn dies ist keine Nacht, die nur romantisch dich behütet. Sie wird sich wie ein Alp auf deine Seele drücken.
…Du wähnst es schon…
…Doch weißt noch nicht…
Wofür du schwärmtest, schwärmst du kaum, und was du liebtest war ein Traum.

Du hast den Tag verflucht
Und nach der Nacht gesucht
Um in ihr zu entkommen
…Loslassen, vergessen…

Du hast den Tag verflucht
Und nach der Nacht gesucht
Du musst dich fallen lassen
…Nichts ist wirklich, nichts, wahrhaftig…

Du hast den Tag verflucht
Und nach der Nacht gesucht
Sie wird dich nun umfassen
…Traum und Täuschung…