Ein schlichtes Kleid ziert eine Königin
der Felder,im kargsten Hain erblüht
sie märchenhaft,pastellne Krone glüht
auf mattem Stiel,scheinbar ohne Sinn,

ein zarter Rausch stiller Farben.
Verschwiegen regiert sie ihr buntes Reich
des Sommers Fülle,dabei so zart und weich,
verletzlich,doch ohne Narben

lebt sie stolz von Licht und Tau.
Ihre Diener,emsig krabbelndes Getier
umwerben sie wild,doch ohne Gier.
Denn ihr Schatz ist ihre schöne Schau.