Hinter Pflasterwüsten und Laternenwäldern,
jenseits öder Betongebirge der Vorstadt,
am Fluss,begradigt,vergiftet und entrechtet,
wo Gefangene des alltags Träume vergessen,

zwischen Stacheldrahtzäunen und Verbotsschildern
verfällt ein altes,leeres Haus,so alt und grau.
Von sauberen Nachbarn gehasst und geächtet
ist es von sterbenden Mächten doch noch besessen.

Es lockt zu sich die Ausgestossenen der Stadt,
verkündet ihnen ihr Schicksal in dunklen Worten.
Ein Suchender des Glücks fand es einst in stiller Nacht
und fragte es in Not nach seinem weisen Rat:

"Der Mensch,im Sturm des Lebens nur ein wehn`des Blatt,
suche in sich selbst und nicht an verborgenen Orten
die Antworten seiner Fragen,denn des Schicksals Macht
endet an des Selbsterkennenden mut`ger Tat."