Thema: Lebenszeichen

  1. #1
    Schattenblume ist offline Etwas mit den Scherenhänden
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    zu
    Lebzeiten
    ?


    [Geändert durch dieSchattenblume am 21-04-2005 um 17:02]
    Tipp für mißachtete Analphabeten: auch hinter einen nicht geschriebenen Satz lässt sich ein Punkt setzen.

  2. #2
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    Guten Tag verehrte Poetessen und Poeten!
    Seien Sie gegrüßt geehrtes Schattenblumengewächs!


    Wie es Ihnen schon aufgefallen ist, teile ich auch eine gewisse Vorliebe gegenüber gekreuzigten Schicksalen...
    Insofern wurde ich von Ihrem Werk magisch angezogen.

    Nun möchte ich meine Interpretation Ihres „Lebenszeichens“ vorstellen:

    Beim betrachten des obengenanntes Werkes fällt es auf, daß es sich hier um sauber zentrierten Kreuz handelt. Da es unterschiedliche Variationen von Kreuzen gibt, möchte ich es betonen, daß es der Form nach zu crux immissa, (auch Passionskreuz, bzw. lateinisches Kreuz genannt) einzuordnen ist. Zwei Dimensionen wurden in diesem Werk aufeinander Gelegt: das „Leben“ horizontal; und das „Zeichen“ vertikal.

    Als epischer Moment figuriert die Schlußfrage: „Zu Lebzeiten?“


    Zu einem möchte ich aus der symbolischer Sicht das obengenanntes Werk erläutern:
    Ein Kreuz trägt außer der Zahlensymbolik (4) eine Fusion der zeitlichen und räumlichen Extremen in sich, noch vor Christentum verinnerlicht ein Kreuz die Mitte, bzw. trägt in sich eine Mittlerrolle. Genau dieses kann ich in Ihrem „Lebenszeichen“ nachempfinden- Ihr kreuz geehrte Kraut will dem Leser bestimmte Inhalte Mitteilen. Zwei Mysterien sind in zwei Dimensionen unterteilt: wie oben schon Angemerkt wurde, verinnerlicht das waagerecht stehende „Leben“ (das eine Mysterium) den Zeitfaktor, wie eine Distanz zwischen zwei Punkten: der Geburt und dem Tod (zwei Gegensätze übrigens). Das orthograde Mysterium: „Zeichen“ verkörpert die räumliche Achse, hier sind Indizien, Mahnungen, Omen, Vorboten, etc. von oben nach unten, bzw. umgekehrt einzuordnen, die auch Gegenpole sind (wie das Gute und das Böse; Yin und Yang; das Sakrale und das Teuflische; Libido und Überinstanz; etc.). Diese Reihenfolge, daß das „Leben“ horizontal, und das „Zeichen“ vertikal verläuft ist meiner Meinung von großer Bedeutung, dafür großes Lob! Soweit so gut, es sind zwei Matrizen die aufeinander aufgelegt sind, wodurch verflechten sie miteinander? Die daraus resultierende Synthese findet in Philosophie, und Theologie ihren Ansatz.

    Die theologische Argumentation:
    im Christentum symbolisiert das Kreuz, als Folterwerkzeug, das Sühnetod, und ist das Hintergrund, auf dem man Gott (Jesus) sieht. Das Kreuz verkörpert das Leiden Christi. Das Gesamtbild ist öfter mal mit einem Heiligenschein versehen - dem Kreuznimbus.

    In dem „Lebenszeichen“ sieht man auch eine gewisse Glorie, eine Erleuchtung – ein Zeichen. Oben beschriebene Matrizen aus „Leben“ und „Zeichen“ bilden eine Straße, Spur, bzw. Weg. Das sind die doppelte, vertikale „E“ Anordnung aus 18 Buchstaben. Man kann sich das so vorstellen, daß das „Leben“ und die „Zeichen“ in unterschiedlichen voneinander getrennten Dimensionen sich abspielt. Theoretisch und praktisch kann ein ganzes Menschenleben ohne „Zeichen“ (es kann Erleuchtung für einen Religiösen Menschen sein, oder Persönlichkeitsentwicklung wie Transzendenz, etc. für einen Atheisten, oder auch andersherum), aber bei einer gewissen Konstellation (die man Zufall, Glück, Zeichen, Omen, oder wie auch immer nennt) in diesem gewissen Momentum wird eine Schallmauer durchbrochen, und es kommt zu einer Synthese, dieser zwei getrennt voneinander laufenden Mysterien. Dieses Endprodukt – das „Lebenszeichen“ ist die Erleuchtung (kann sowie im wissenschaftlichen, als auch im religiösen Sinne betrachtet werden). Aus semantischen Sicht verstehe ich das Wort „Lebenszeichen“ nicht nur im wortwörtlichen Sinne, sondern auch Leben und Zeichen als Offenbarung.

    Die obengenannte Schlußfrage betrachte ich als rhetorisch: Denn ob die Antwort Ja, oder Nein lautet (auch im Anbetracht der unterschiedlichen Konfessionen und Vorstellungen), es entsteht ein Weg...

    Fazit meinerseits: ein fabelhaftes Werk, überaus experimentell, voller Mystizismus. Ein „Lebenszeichen“ das meinen Geist ernsthaft herausfordert!
    Ich wünsche uns mehr von solchen Werken in diesem Forum, der sich ernsthaft mit Kunst und Lyrik beschäftigen will. Schattenblume, ich danke Innen!

    Es grüßt und wünscht angenehme Zeit auf diesen Seiten...
    Das Umstandswort

    P. S. Ich habe mich aus Absicht an Christentum gelehnt, da es sich der Form nach eindeutig um Passionskreuz handelt. Ich habe weitere Überlegungen im Bezug auf Kreuzätiologie aus anderen Kulturen und philosophischen Ansatzpunkten, aber dies würde eindeutig meinen Rahmen sprengen. Der Faktor Zeit...


    "Vielleicht besteht die Gnade Gottes nicht aus einer großen Erleuchtung, sondern aus kleinen Lichtblicken jeden Tag"
    -Christa Spilling-Nöker

    [Geändert durch *pränumerando* am 28-04-2005 um 06:58]

  3. #3
    Schattenblume ist offline Etwas mit den Scherenhänden
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    hallo verehrtes Umstandswort,

    vielen Dank für deine ausführliche und vortreffliche
    Interpretation ! so mag ich das
    Ich müsste mir schon die Finger wundquoten, wollte ich jetzt all deine absolut stimmigen Interpretationen wiedergeben.
    Besonders beeindruckt mich, daß du die graphischen Aspekte und ihr Verhältnis zueinander vornehmlich als Hinweise auf meine Intension erkannt hast. Sie spielen hier tatsächlich die Hauptrolle. Die Abstraktion steht für die gedankliche Loslösung von Ideologien.

    Die Räume "Leben" und "Zeichen" bilden innerhalb des Kreuzes keine Synthese und sollen damit den reinen Symbolcharakter unterstreichen. Die "Spur" weist auf die Richtung der potentiellen (deshalb das "?") Verbindung hin, wobei man die Zahl ´vier´ ebenfalls räumlich - im Sinne von Dualität - verstehen kann. "zu Lebzeiten ?" könnte sowohl für den wissenschaflichen/kulturellen Aspekt als auch für den philosophischen stehen.

    sieh´s mir nach, daß ich mich so kurz fasse. Du darfst gerne davon ausgehen, daß du mir mit deiner Antwort zu neuer Inspiration und neuen Betrachtungsmöglichkeiten für weitere Experimente verholfen hast. grosses Danke dafür!

    deine vom Zeitfaktor verschluckten weiteren Überlegungen interessieren mich sehr...würde mich freuen, wenn du die Zeit dafür finden könntest, sie mir darzulegen.

    es grüsst, gespannt
    das Kraut

    (mein ungefragtes ´du´ ist Ihnen, hoffe ich, genehm?)








    Tipp für mißachtete Analphabeten: auch hinter einen nicht geschriebenen Satz lässt sich ein Punkt setzen.

  4. #4
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    Da hat doch jemand die Zeichen mit einem lebendigen Brett vernagelt und sich bemüht, schon zu Lebzeiten sein eigenes Kreuz zu modellieren. Na so 'was!

    Es grüßt, fleißig hämmernd
    Pully

  5. #5
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    Guten Tag verehrte Poetessen und Poeten,Pully!
    Sei gegrüßt zartes schattiges Geschöpf!

    Als erstes möchte ich mich entschuldigen, dass ich für diese Antwort bis jetzt keine Zeit fand. Es wurde mir regelrecht vergönnt. Ich bitte um Verständnis!

    Gerne bin ich bereit den ausgesprochenen Pronomentausch zu vollziehen! Dein ungefragtes Du ist mir natürlich genehm, aber es mag vielleicht altmodisch erscheinen, dass ich im Internet die Forummitglieder, und Gäste per Sie anspreche. Ich vertrete unerbittlich die Meinung, dass Internet weder ein Antagonist des Taktgefühls sei, noch die Regeln der zwischenmenschlichen Kommunikation neu definiert, und letztendlich nur neue Möglichkeiten der Interaktion bietet.
    Ich will damit sagen, das Internet die Welt diesbezüglich nicht verändert hat, und im verbalen Umgang alles beim Alten verbleibt. Unbekannte Menschen, per du anzufahren, finde ich einfach zu profan, und kann es vor allem mir selbst einfach nicht leisten. Dass ich selber hier per du angesprochen werde, stört mich kein Bißchen.
    Geehrte Kraut, jeder auf dieser Heide hat eigene Macken, und sucht die Umgebung nach Sonnen-, bzw. Schattenplätzen ab, sagen wir es ist meine Art mit Meinesgleichen in Kontakt zu treten, ich hoffe es ist Dir genehm ...

    Nun genug Formalitäten, endlich zu Deinem Werk:

    „Wer Jesus nicht kennt, kann mit dem Kreuz nichts anfangen“, oder so ähnlich ist ein häufiger Satz, der mich so richtig auf die Palme treibt! Denn wie ich es schon im ersten Post angedeutet habe, ist vor allem das Kreuz das Uhrfossil unter Symbolen. Die Geschichte macht die oben stehende Maxime absolut schwachsinnig! Genau hier finden meine weiteren Überlegungen bezüglich deines „Lebenszeichens“. Zu einem lehne ich mich an die Bedeutung des Taukreuzes (crux commisa), das bei Assyrern und amerikanischen Uhreinwohner das Mittelpunkt der Welt symbolisiert ((Sonnenkraft  Regen); Interessanterweise wurde der Jesus der Überlieferungen nach auf so einer Konstruktion gekreuzigt). Bzw. das Henkelkreuz (crux ansata), auch Ägyptisches oder Koptisches Kreuz bekannt, das Zeichen des Lebenswassers und der Befruchtung der Erde durch den aufgehenden Sonnenball, der übrigens als Zeichen der lebensspendenden Kraft des Kreuzes Christi von den Kopten (christlichen Ägyptern) übernommen wurde. Was der Mensch mit dem Kreuz so alles treibt ist eine andere Sache, ich denke nicht nur an Hinrichtungen und Foltermethoden, sondern auch an die Tatsache, dass auch so ein mancher Kreuz entehrt wurde (wie crux gammata = Hammer Thors = Swastika beispielsweise). Alles in einem ist ein Kreuz, und bleibt, eine Extreme, die sehr bemerkenswert in Deinem Gedicht zu Geltung kommt. Auch Dein „Lebenszeichen“ ist in der Lage dem einen oder anderem Leser eine entschiedene Richtung zuzuweisen, oder auch den eigenen Standpunkt zu finden, bzw. ihn erneut zu betrachten.

    Man könnte meinen, was die ganze Auflistung von Crux X, etc. soll, wenn es sich beim „Lebenszeichen“ der Form nach eindeutig um Passionskreuz sich handelt, nun hier möchte ich Dich in eine bestimmte Richtung lenken. Mit diesem ganzen Wirrwarr an Kreuzen möchte ich auf Deine Überlegung:
    „Besonders beeindruckt mich, daß du die graphischen Aspekte und ihr Verhältnis zueinander vornehmlich als Hinweise auf meine Intension erkannt hast. Sie spielen hier tatsächlich die Hauptrolle. Die Abstraktion steht für die gedankliche Loslösung von Ideologien“
    explizit eingehen.

    Wo hört Dein Kreuz auf, wo fängt experimentelle Lyrik an? Letztendlich, wo beginnt die Philosophie in Deinem Werk? Hier kann ich mich an ein Zitat von Hermann Hesse lehnen: „Genau dort, wo die Bilder aufhören, fängt die Philosophie an.“ (aus „Narziß und Goldmund“ Hermann Hesse). Philosophisch gesehen finde auch ich meinen eigenen Standpunkt mittels deines Kreuzes. Hier lehne ich mich an die Tatsache, dass ein Mensch nur in seiner Gegenwart etwas verändern kann (diese philosophische Überlegung stamm von Nietzsche), und mein persönliches Lebenszeichen werde ich definitiv zu Lebzeiten erkennen. Ich lerne es immer wieder aufs Neue, was so ein manches Wort in sich verbirgt, welch Kraft und Ausdrucksstärke...

    Die Struktur betrachtend, fällt Eins mir jedoch noch auf, was ich schon bei der initialen Auseinandersetzung mit Deinem „Lebenszeichen“ bemerkt habe, nämlich dass die Schlussfrage: „Zu Lebzeiten“ auch zwei E- Buchstaben aufweist, die den doppelten, vertikalen „E“ Anordnungen aus 18 Buchstaben asymmetrisch gegenüberstehen; - ist es Absicht? Würde es Sinn für Dich machen, wenn diese „E“ Anordnung auch symmetrisch wäre?

    Alles in einem, eins kann ich Dir sagen, Dein „Lebenszeichen“ fordert richtig heraus!


    Es grüßt und wünscht angenehme Zeit auf diesen Seiten...
    Das Umstandswort


    P.S. Es ist mir eine Ehre, geehrte Kraut, dass ich Dich persönlich mit meinen Gedanken, wie Du sagtest:
    „...zu neuer Inspiration und neuen Betrachtungsmöglichkeiten für weitere Experimente...“
    verholfen habe!


    „Genau dort, wo die Bilder aufhören, fängt die Philosophie an“
    - Hermann Hesse (Zitat aus „Narziß und Goldmund“)


    [Geändert durch *pränumerando* am 14-05-2005 um 23:45]

  6. #6
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    mich würde eine akustische umsetzung interessieren.

    so:
    nette idee

    [Geändert durch Chris1 am 15-05-2005 um 14:22]

  7. #7
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    Ursprünglich eingetragen von *pränumerando*
    Die Struktur betrachtend, fällt Eins mir jedoch noch auf, was ich schon bei der initialen Auseinandersetzung mit Deinem „Lebenszeichen“ bemerkt habe, nämlich dass die Schlussfrage: „Zu Lebzeiten“ auch zwei E- Buchstaben aufweist, die den doppelten, vertikalen „E“ Anordnungen aus 18 Buchstaben asymmetrisch gegenüberstehen; - ist es Absicht? Würde es Sinn für Dich machen, wenn diese „E“ Anordnung auch symmetrisch wäre?
    hallo wortes Umstandswert,

    da muss ich nun doch zwischenfragen:
    ich zähle bei ´Lebzeiten´ drei ´E´, und in der Vertikalen sind es für mich dreissig ´E´. zählen wir also unterschiedlich ?

    Kuhkotter,
    ich arbeite gerade an einer Akustischen in vier Stophen -
    in der ersten Zischt´s ziemlich lange...

    gruiten van de bloem
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  8. #8
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    Hallo Blümchen, schattiges,


    ich muss hier dem verehrten Umstandswort (hallo *pränumerando*) widersprechen, es sind fünzehn mal 2 E's. Die zwei mal sechs E's in Leben fallen damit also heraus. Und dann hat Lebzeiten natürlich drei E's.

    Ich habe ürbigens die Rezension angetan mitverfolgt. Ich hatte einen wesentlich pragmatischeren Ansatz, denn ich dachte zu nächst "Aha, ein Lebenszeichen schon zu Lebezeiten?". Wenn ich mich Recht entsinne, so führte mich das auf die einfache Bahn, dass man sich sowohl ein Denkmal setzen kann, als auch in der wortwörtlichen Bedeutung, sich soweit entfernen, dass man ab und zu ein Lebenszeichen geben muss. Entfernung kann hier die örtliche, gesundheitliche oder auch gedankliche sein. Weietr sah ich, wie schön das Leben das Zeichen überlagert. Das brachte mich in die innere Diskussion über das Verhältnis von Leben und Zeichen, Leben ist wichtiger also überlagert es, aber die Zeichen eines Lebens sind sichtbarer als das Leben... somit... und dann habt Ihr mich abgelenkt


    Liebe Grüße vom
    Pinseltherz

    [Geändert durch therzi am 17-05-2005 um 13:35]

  9. #9
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    Guten Tag verehrte Poetessen und Poeten, Pully, Chris1!
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    Sei gegrüßt zartes schattiges Geschöpf!

    Na da hat aus mir wohl der Legasteniker wieder geschrieben, und wahrhaft für Chaos gesorgt. Ich zähle auch wie die meisten Anderen, und möchte mich für Verwirrung entschuldigen. Worum es mir geht, möchte ich dann visuell und geometrisch darstellen, um weiteren algebraischen Sammelsurium zu vermeiden.
    Also es geht mir um vertikale Achse:

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    **benLeben
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    zu
    Lebzeiten


    Hier betrachte ich die „E“- Straße (Rot markiert) und konstatiere, daß sie Symmetrisch verläuft. Im Schlußwort Lebzeiten waren für mich die zwei markierten „E’s“ von Bedeutung. Wie man es hier sieht bricht die Symmetrie. Meine Frage ist, ob es Absicht ist. Hinter der Aufzählung der Buchstaben, sehe ich keine Zahlensymbolik. Ich dachte einfach, wenn anstatt von „Lebzeiten“ Lebenszeiten beispielsweise stünde (entsprechend zentriert), wäre dann die rote „E“- Straße durchgehend Symmetrisch. Natürlich ist beides auch unterschiedlich interpretierbar.

    Die Idee von Chris1 würde ich ernst nehmen, geehrte Kraut, ich bin aber der Meinung, daß um musikalisch das „Lebenszeichen“ zu begleiten, muß in dieses Kreuz mehr Bewegung rein. Blume, ich möchte dich mit meinen Ideen nicht zu stark beeinflussen, aber falls Dich so was interessiert, so arbeite ich zur Zeit daran Experimentelle Lyrik mit Design bzw. Grafik zu koppeln...

    @ All: wie ich schon sagte, bietet das Lebenszeichen in seiner experimentellen Symbiose, als Figurengedicht vielseitige Interpretationsmöglichkeiten.


    Es grüßt und wünscht angenehme Zeit auf diesen Seiten...
    Das Umstandswort

    P. S. Dein Saponine trunkenen Witz, Du abgehobene Lyrikwinzerin, möchte ich auf diesen Seiten wirklich nicht missen! Ich breche noch irgendwann richtig ab, und platze wie eine Seifenblase



    "Muße ohne geistige Tätigkeit ist Tod und Lebendig- Begrabensein."
    - Lucius Annaeus Seneca (ca. 4 v. Chr - 65 n. Chr.), römischer Politiker, Rhetor, Philosoph und Schriftsteller

  10. #10
    Schattenblume ist offline Etwas mit den Scherenhänden
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    hallo pränumerando,
    erstmal freu ich mich über deine beispielhaften Farben, die
    mir jetzt durchs quoten zugänglicher werden und bei mir für Anregung sorgen. ich meine, es wäre dumm, sich in seinen Ideen nicht beeinflussen zu lassen.

    so dann: Lyrik in Graphik/Design einzubeziehen, ist ein sehr interessanter Aspekt, besonders für mich ...
    auch gefällt mir das Einbeziehen von Farben in die ´Buchstaben-Strassen´

    bin momentan leider per e-mail nicht erreichbar, doch ich melde mich dsbzgl. noch b.Dir !

    der Bruch in der Symetrie* durch das Schlusswort ist nicht bewußt so gestaltet, doch würde ich hier auch eine Symetrie* ablehnen. bin eben intuitiv

    [*um der Riege der Legastheniker ein wenig Rückenwind zu geben: ???Symmetrie??? - keine Ahnung !]

    hallo th-brush
    dank Dir schön - hast mir auch hier wieder neue Blickrichtungen aufgezeigt ! mit dem Pragmatischen hab ich´s halt nicht so

    met demaidig gruiten van de bloem

    (let et flütt !)






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  11. #11
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    Wink

    Guten Tag verehrte Poetessen und Poeten, Pully, Chris1!
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    Du kannst Dich melden, wie es Dir lieber ist. Bin zur Zeit unter Spannung, werde aber sicherlich für Dich Zeit finden! Wo Du mich findest weist Du ja

    Was die Farben angeht, bin ich etwa doch der Lichtbringer?!...

    Es grüßt und wünscht angenehme Zeit auf diesen Seiten...
    Das Umstandswort

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    - Lucius Annaeus Seneca (ca. 4 v. Chr - 65 n. Chr.), römischer Politiker, Rhetor, Philosoph und Schriftsteller

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