1. #1
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    Hi Leutz!
    Bin zum ersten Mal hier, aber ich wollte mal die Meinung anderer zu meinen zwei Gedichten hören bzw. lesen!
    Zum einen geht darum, dass ich dem Jungen, den ich liebe, meine Liebe gestanden hab, dieser aber leider nicht erwiedert wurde. Zu dem Zeitpunkt habe ich die Mauer geschrieben und 4 Wochen später Loslassen, in dem es darum geht, es endlich zu verarbeiten und weiter zu leben.

    Die Mauer

    Die Mauer stürzt ein,
    sie will schreien.
    Sie will so laut schreien.
    Sie kann es nicht.
    Wo ist es hin, das gute Gefühl?
    Der nächste Stein fällt,
    oh mein Gott,
    wer wird ihr helfen?
    Sie zittert, wieder ein Stein...
    Sie will zu ihm,
    doch sie darf nicht.
    Sie darf nicht rein.
    Er lässt sie nicht hinein,
    zu sich.
    Hat die Tür hinter sich zu gemacht.
    Sie hat schon verloren, ihn.
    Verliert sie sich selbst?

    Sie schreit,
    der Boden zerbricht.
    Er zerbricht unter ihren Füßen.
    Wer hält sie, ja wer?
    Ihr Hilfe so weit weg...
    Wo ist ihre Hilfe?
    Eine rauchen?
    Will ihre Hilfe helfen?
    Sie schreit nicht mehr,
    sie flüstert.
    Halt mich fest, oh bitte,
    halt mich fest.
    Wer hält sie fest?

    Von meinen Freunden habe ich die Rückmeldung bekommen, dass jeder, der es gelesen hat, gleich verstanden hat, mich verstanden hat, aber das Gedicht aber auch auf eine andere Beziehung beziehen konnten, die ihnen passiert ist. Hat also nen netten Nebeneffekt, den ich so gar nicht bemerkt hätte...

    Los lassen.
    Fallen lassen.
    Hinter sich lassen.
    Einfach?
    Vergiss es!
    Schmerzen.
    Ganz tief.
    Im Inneren.
    Stumme Schreie.

    Ich kann nicht los lassen.
    Ein Fehler?
    - Menschlich...
    Ändern.
    Wie?
    Zeit lassen.
    Wohl das beste.
    Aus den Augen.
    Aus dem Sinn.
    Leicht gesagt.
    Schwer umzusetzen.

    Frei sein.
    Würd´ ich gern.
    Geht nicht.
    Klappt nicht.
    Was tun?
    Hilfe holen?
    Vielleicht.

    Schluss machen.
    Neue Wege gehen.
    Verarbeiten.
    Wie?
    Reden.
    Nachdenken.
    Nicht zu viel.
    Aber genug.

    Langsam los lassen.
    Fallen lassen.
    Hinter sich lassen.
    Einfach?
    Sagt niemand.
    Unmöglich?
    Sagt niemand.

    Verarbeiten.
    Und doch nicht:
    Vergessen.
    Helfen lassen.
    Stützen.
    Wo?
    Im Leben.
    Freunde haben.
    Danken.

    Los lassen.
    So leicht gesagt.
    Und doch so schwer...

    (6.April)


  2. #2
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    Sehr geehrte Nicycat!
    Ich kann verstehen, dass du traurig und verletzt bist, oder warst, weil dein Angebeteter deine Gefühle nicht erwidert...
    Aber mal ehrlich: Wer will diesen schon tausend Mal wiedergekäuten sch*** denn hören, bzw lesen?
    Außerdem sind deine Gedichte eher wie wirre Gedanken, einfach Stichpunkte..aufgebaut...
    Es sind keine Gedichte. Nur ein präpubertierendes Gefasel von wegen: Er liebt mich nicht!! Was soll ich tun? heeul
    Tut mir echt leid, dir das so sagen zu müssen...

    LG Morgana
    Gut sein ist edel. Andere lehren, gut zu sein, ist noch edler. Und leichter. (Mark Twain)

    Das, wobei unsere Berechnungen versagen, nennen wir Zufall.(Albert Einstein)

  3. #3
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    hi nicycat,
    ich finde es super was du geschrieben hast.
    ich kann mich sehr mit deinem text identifizieren und ich finde es toll das du ihn hier rein gesetzt hast!
    Mach weiter so.
    liebe grüße
    malory
    >Wo Worte selten sind haben sie Gewicht>William Shakespeare

  4. #4
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    Exclamation

    OK, zwei völlig verschiedene Meinungen. Ich bedank mich für beide, aber ich muss sagen, nur weil sich ein Gedicht nicht reimt, und manchmal einfach Wörter aufeinander folgen, heißt dass noch lange nicht, dass es kein Gedicht ist! Ich seh keinen Sinn darin, um die Sache riesig rum zu labern, wenn´s einzelne Wörter auch tun. Im ersten ist noch eine Botschaft drin, die auch nur jemand raus ließt, der genau schaut. Aber ich denke, ich muss mich nicht dafür rechtfertigen, ob das jetzt präpubertierendes Gefasel ist, denn wer mich kennt, der weiß wie ich bin, und der versteht auch den Text richtig.

  5. #5
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    wie schön, dass du einsiehst, dass es kein gedicht, sonder ein text ist.
    geh mal zum bücherregal und hol dir einen duden heraus, falls du soetwas überhaupt besitzt. dieser wird dir offenbaren, dass deine bisherige stupide definition des begriffes "gedicht" völliger schwachsinn ist!
    in einem gedicht kommt es nicht darauf an, wie sehr sich andere mit dem beschriebenen gefühlsausbruch identifizieren können, sondern um die lyrik. um die form der sprache, die du wählst, um die gefühle des LYRISCHEN ichs bzw. der situation zu beschreiben.
    weißt du eigentlich auf welcher hp du dich hier befindest? steht da etwa: http://www.präpubertierende-tagebuch...n-texten.de???
    Gut sein ist edel. Andere lehren, gut zu sein, ist noch edler. Und leichter. (Mark Twain)

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  6. #6
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    morgana, deine Ausbrüche sind nicht grad sehr angepasst. Klar ist das "Gedicht" nicht gut und sehr viel sehr verbesserungsbedürftig. Doch sage Nicycat lieber, was sie/er falsch gemacht hat, wie sie/es es besser machen kann, damit sie/er dazulernen kann. Denn dafür ist diese Seite da.

    @Nicycat:
    In einem muss ich morgana leider Recht geben, dies ist kein Gedicht. Klar muss ein Gedicht keine Reime besitzen. Doch einen Klang, einen gewissen Rhythmus und eine Form. Dies hat dein Text leider nicht. Wie du schon geschrieben hast, können deine Freunde gleich verstehen, um was es geht, das sie dasselbe auch erlebt haben. Und genau das ist das Problem. Man sollte in einem Gedicht versuchen, etwas besonderes zu kreieren, das einzigartig ist, denn auch für dich war das Durchlebte ja einzigartig. Das muss auch in deinem Werk für den Leser rüberkommen. Hier kann ich das leider nicht sehen. Dieser Text ist für 1000e von Lesern zugeschnitten, der persönliche Aspekt fehlt. Und den erreichst du mit Bildern, Methaphern, Verdichtung der Sprache. Von der Form mal ganz zu schweigen. Schau doch mal hier im Sprechzimmer vorbei, da gibt es sehr viel nützliche Tipps, wie man Gedichte schreibt. Denn darum geht es hier. Auch kennt dich hier niemand. Und mit einem guten Gedicht erreichst du auch "Uneingeweihte". Schließlich muss das lyr. Ich nicht zwingend der Schreiber sein. Es gibt genügend "fiktive" Gedichte, die durchaus sehr ansprechend und aussagekräftig sind. Viel Spass beim probieren!

    Gruß
    chilly
    Ein neues Leben kann man nicht anfangen, aber täglich einen neuen Tag.

    Das Lied meiner Gunst
    Befreite Dämonen
    Der Beginn
    Zukunftsbooterbauer

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