1. #1
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    >Schon als Junge war mir klar
    Ich werde Präsident der USA
    wie mein lieber Herr Papa
    der ist ja auch schon da
    ist doch offenbar, ist doch klar

    und ich werde so wie er
    einen Krieg anzetteln mit einem unschlagbaren Heer
    jetzt bin ich groß wie mein Papa
    bin auch Präsident der USA
    genauso ungewählt wie er

    jetzt kommt mein Krieg
    jetzt kommt mein Sieg
    ja, so gefällt mir Arbeit gut
    Urlaub machen, das tut gut
    nebenbei plan ich den Krieg

    So definier ich Arbeit gern
    Mühe liegt mir wirklich fern
    Blut'ge Hände kenn' ich nicht
    jedenfalls sehe ich es an meinen nicht
    ja, so hab ich Arbeit gern<

    "Ach Hallo mein guter Freund
    ich mach dich jetzt zu meinem Feind
    offiziell nur, ist ja klar
    wenn ich Stimmen brauch, bist du doch da?
    mein guter Osama, mein teurer Freund

    So viele Jahre wir verbündet sind
    so viele Waffen hab ich dir gesand
    dass du mir hilfst, mein Volk zu richten
    und unschuldige Seelen zu vernichten
    gut, dass wir sind gleichgesinnt

    Ich ruf dann mein Cousin für die Wahl
    er soll bei Fox verändern die Stimmanzahl
    so, dass es gut aussieht für mich
    springt auch was raus dabei für dich
    wünsch mir Skrupellosigket für meine Wahl!"

    "Hallo mein Fürst, mein Präsident
    Reich dir die Hand als Freundschaftspräsent
    Später tret ich dein Volk dann mal
    alles nur für deine Stimmenanzahl
    mein lieber Fürst, mein Präsident."

    >Offene Wunden, Blutfontäne
    ja, so hab ich's wirklich gerne
    halte mich nichtwissend in der Ferne
    in Schulen ich das Lesen lerne
    preise mich in Jubelfontäne

    von Kindern, die nicht ahnen
    was ich und Bin Laden gerade planen
    ein großer Schritt wird das volk ermahnen
    wird die Amis vor Afganen warnen
    Ach gut, dass sie nichts ahnen

    Ich lächle wie ein Ehrenmann
    stelle mich ganz vorne an
    da ist das, was ich schon lange kann
    immer Erster, immer ran
    ja, eindeutig Ehrenmann

    schon früher war das wundervoll
    gegen jeden Friedensproll
    niemals im Haben, immer im Soll
    Cowboy gegen Indianer: Schon früher toll
    Amis gegen Al-Kaida: wundervoll<

    "Hallo mein Freund, ich danke dir
    für den Anschlag im Lande hier
    hat wirklich sehr geholfen mir
    zu Vertrauen vom Volke und heimlicher Ölländergier
    wie lief's bei dir?"

    "Mein lieber Freund, mein Präsident
    ich danke dir für das Präsent
    wenn du wiedermal nen Video brauchst
    ruf durch, ich biet es dir zum Kauf
    war wirklich gerissen, hast es wirklich drauf
    nun biete mir schnell deine Waffen zum Kauf
    Mein lieb er Freund, mein Präsident."

    >Schon wieder eine neue wahl
    schnell mal schauen auf die Stimmanzahl
    ruf ich mein Cousin schnell an
    Florida muss wieder ran
    zu viele Stimmen gegen mich
    mach' ich einfach durch 'nen Strich
    viele Stimmen ungültig
    Das heißt: Der Punkt, der geht an mich
    Diese Wahl gewinne ich

    Doch was muss ich da sehen?
    viele Stimmen gehen
    Ah, ich hab's: Osama muss her
    mit Videobotschaft im Großbildfernseher
    Juchhu, schon bin ich wieder gern gesehen

    Hab beim letzten Mal ja noch
    erfolgreich verteidigt das Verschwörungsloch
    mit Kindern von meinem treuen Volke
    so, wie es ja sein sollte
    Immernoch!<

    Ja, ein kleiner Junge an der Macht
    ist es, der über euch wacht
    der alles richtig macht
    mit Armeerückschlagskraft
    Kinder an die Macht!

  2. #2
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    Guten Abend

    Erstmals muss ích sagen, dass so lange Gedichte hier selten gesehen werden. Das ist aber keineswegs negativ zu verstehen!

    Das Gedicht glänzt jedoch nicht wirklich.
    Es holpert und poltert dass die Fetzen fliegen, die Metrik ist katastrophal, und das Thema hat irgendwie an Witz verloren. Zudem reimen sich sehr viele Sachen nicht, welche du reimen wolltest. Freund, reimt sich nicht auf Feind. "Sind", nicht auf "gesand" usw... Derlei Mängel gibt es bei deinem Gedicht viele. Zudem änderst du pausenlos die Satzanzahl. Einmal sinds 4, einmal 5, einmal ja sogar 6 Zeilen pro Vers.

    Die Wortwahl ist kläglich, und desöfteren verdrehst du Sätze um des Reimes willen, die dann einfach nur nach Kindergarten klingen.

    Tut mir leid, ist aber meine Meinung dazu.
    Möglicherweise aber auch negativ beeinflusst, dadurch, dass ich Amerika-Sympatisant bin. Natürlich nicht von Bushs Regierung, aber von Amerika generell, und ich dieses ewige "Amerika ist doof" "Amerika wird von Idioten bevölkert" usw... einfach nicht mehr "hören" kann.
    Ich habe versucht, dein Gedicht zu beurteilen, ohne dabei auf das Aufstossen in mir zu achten. Ich hoffe, es gelang.


    Mit freundlichen Grüßen
    Ashitaka
    Ganz neu und
    noch zu kritisieren:

    Am Totenbett
    Die Vogelscheuche

  3. #3
    Registriert seit
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    Hallo Ashitaka
    Danke für deine aufschlussreiche Kritik. Leider muss ich mir die Frage stellen, in welchem Jahrhundert du lebst, dass du meinst, dass Gedichte sich unbedingt reimen müssen.
    Du solltest ein Gedicht vielleicht erst einmal richtig untersuchen, bevor du mit Kritik um dich schmeißt, die nicht wirklich konstruktiv wirkt, denn überlege doch einmal, warum ín dem Gedicht einmal 4 einmal 5 einmal 6 Zeilen zu sehen sind. Warum das Gedicht sich nicht unbedingt reimt.
    Übrigens war ich selbst schon in Amerika und finde das Land sehr faszinierend. Ich bin nur gegen einen Jungen, der mit einfachen Listen versucht, seine Macht zu erweitern.
    Zudem ist dieses Gedicht schon etwas älter.
    Danke noch mal.

  4. #4
    Registriert seit
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    Kein Grund, gleich ausfallend zu werden!

    Ich sage nicht, dass Gedichte sich reimen müssen, keineswegs. Aber entweder man schreibt ein sich reimendes Gedicht, oder nicht. In einem Gedicht mal hip mal hop zu wechseln, geht nunmal leider nicht, und lässt auf die geistige Armseligkeit des Verfassers schließen, um es mal in deiner beleidigenden Art zu sagen.

    Und, NEIN! Tut mir leid, ich komme nicht dahinter, wieso du die Satzanzahl in einem Vers wechselst. Dein Gedicht lässt aber auch nicht darauf schließen.

    Ganz neu und
    noch zu kritisieren:

    Am Totenbett
    Die Vogelscheuche

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