1. #1
    Registriert seit
    Jul 2004
    Beiträge
    816
    Die leichte Bewegung deiner Hände
    läßt einen sanften Druck mich spüren
    Wenn unsere Leiber sich berühren.

    Mein Körper , dir vertrautes Gelände,
    genießt mit Wonne deine Gegenwart.
    Einmal bist du wild, einmal bist Du zart

    Entsteht ein Wunsch, daß die Nacht nie Ende
    der Anfang des nächsten Tages sich verschiebe
    daß der Aufenthalt deiner Hände
    dauerhaft am jetzigem Orte bliebe

    Sprueche 16,16

    Ich wiege und messe meine Verse nicht !
    Ich kriege darum nicht hin, kein gut Gedicht


    Nichts ist so überflüssig an einem Gedicht wie dessen metrische Analyse!!!

  2. #2
    Registriert seit
    Jul 2004
    Beiträge
    816
    Hallo Basse

    Schön, wenn es Dir gefallen hat und das Werkchen vor dem Standardsatz :.“ Da Spüre ich nichts“ , zumindest Deinerseits,verschont blieb.


    Die Metrik ! Mein Schwachpunkt . Aber ich bin der Ansicht , daß es auf den Inhalt und weniger auf die Ausgestaltung, die allerdings auch einen hohen Stellenwert besitzt, ankommt


    einen schönen Sonntag wünsche ich !


    talentlos
    Sprueche 16,16

    Ich wiege und messe meine Verse nicht !
    Ich kriege darum nicht hin, kein gut Gedicht


    Nichts ist so überflüssig an einem Gedicht wie dessen metrische Analyse!!!

  3. #3
    Registriert seit
    Jan 2004
    Ort
    Rosslau (fragt nich...)
    Beiträge
    596
    Hallöchen!

    Also, dass deine Metrik nicht das Wahre ist, dass ist ja schon bekannt, aber mit deinem Aufbau hast du etwas schönes geschrieben. Es ähnelt schon sehr einem Sonett, nur dass halt noch eine Strophe fehlt. Aber deine ersten beiden Strophen hast du vom Reimschema her gut verkauft und auch die dritte Strophe gefällt mir vom Reim her. Doch die Metrik zerstört dann wieder die gute Form und sie zerstört auch den Inhalt, aber davon wirst du wohl nie wegkommen... Trotzdem: klasse Gedicht!

    Gruß!
    Verdi
    "Der größte Teil der deutschen Frauen ist weiblich" - Helmut Kohl

    Mein neues Gedicht: Ein kalter Kuss

    Mein Experiment: Baum-Haus

    Echte Gedichte:
    Schmerzen vergeben
    Gesichtsregen
    Blinde Freunde
    Wo steckt der Sinn?
    Bin ich ein Fenster?
    Goethes Lachen

  4. #4
    Registriert seit
    Mar 2005
    Ort
    irgendwo im emsland
    Beiträge
    73
    Wow! Die letzte Strophe rührt mich fast zu Tränen. Genau dasselbe habe ich gestern verspürt!
    Aber die anderen Strophen gefallen mir nicht so recht, weil sie beim Lesen einfach aus dem Rahmen fallen (bzw. die letzte, mein persönlicher Favorit*träum, träum, träum*.).

    Liebste Grüße
    die faint

  5. #5
    Registriert seit
    Nov 2004
    Beiträge
    797
    Eine nette Beschreibung. Mir fehlt die knisternde Spannung, die sich mit dem Wort Erotik verbindet.

    Es grüßt
    Pully

  6. #6
    Registriert seit
    Jul 2004
    Beiträge
    816
    Hätte ich Ordnung in der Bude , dann bräuchte ich mich nicht dem
    Spamverdacht aussetzen! Eine Strophe war verschwunden !

    Knisternder wird’s nicht ! Leider, Pully, leider !
    und auch nicht annehmbarer für das Musikergemüt, was die Metrik betrifft, gelle Verdi?
    alles zusammen sieht das dann so aus:

    ein NettSo !

    Die leichte Bewegung deiner Hände
    läßt einen sanften Druck mich spüren
    Wenn unsere Leiber sich berühren.

    Mein Körper , dir vertrautes Gelände,
    genießt mit Wonne deine Gegenwart.
    Einmal bist du wild, einmal bist Du zart

    Entsteht ein Wunsch, daß die Nacht nie Ende
    der Anfang des nächsten Tages sich verschiebe
    daß der Aufenthalt deiner Hände
    dauerhaft am jetzigem Orte bliebe

    Auf meiner Zunge liegt noch der Geschmack deiner Haut
    im meinen Sinnen die Erinnerung an dein Gesicht
    In meinen Ohren der Klang deiner Stimme, wohl vertraut
    die, voll Liebe und Leidenschaft, auch jetzt noch zu mir spricht.
    Sprueche 16,16

    Ich wiege und messe meine Verse nicht !
    Ich kriege darum nicht hin, kein gut Gedicht


    Nichts ist so überflüssig an einem Gedicht wie dessen metrische Analyse!!!

  7. #7
    Registriert seit
    Jan 2004
    Ort
    Rosslau (fragt nich...)
    Beiträge
    596
    Hallöchen!

    Tja, ich habe doch gewusst, dass es mich sehr an ein Sonett erinnert! Aber ich bleibe trotz der letzten Strophe dabei... Klasse Gedicht, auch mit der "neuen" letzten Strophe, aber die Metrik lässt weiterhin zu wünschen übrig, was dir ja aber schon bekannt ist.

    Gruß!
    Verdi
    "Der größte Teil der deutschen Frauen ist weiblich" - Helmut Kohl

    Mein neues Gedicht: Ein kalter Kuss

    Mein Experiment: Baum-Haus

    Echte Gedichte:
    Schmerzen vergeben
    Gesichtsregen
    Blinde Freunde
    Wo steckt der Sinn?
    Bin ich ein Fenster?
    Goethes Lachen

Was dich vielleicht auch interessieren könnte:

  1. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt
    Von AndereDimension im Forum Nachdenkliches und Philosophisches
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 18.12.2015, 16:26
  2. dabei
    Von minirilke im Forum Liebe und Romantik
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 01.09.2013, 12:24
  3. Novy denkt, dass sie denkt
    Von Novyskorp im Forum Experimentelle Lyrik
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 21.12.2007, 00:24
  4. Ich War Dabei
    Von KleinesMädchen im Forum Trauer und Düsteres
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 08.10.2006, 17:43
  5. Pfui Spinne!
    Von Ashtray im Forum Humor, Satire und Rätselhaftes
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 08.05.2006, 18:53

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •