Ich ertrage diese Schmerzen nicht,
das ganze Blut in meinem Gesicht.
Doch das Blut ist nicht allein von mir,
es ist auch das Blut von ihr.


Ich kann es einfach nicht ertragen,
die vielen Tritte in den Magen.
Die vielen Schläge ins Gesticht,
Zu sehn wie sie zusammen bricht.

Ihm gehört meine Vergangenheit,
mein Schmerz, die Last, mein ganzes Leid.
Doch wenn ich länger daran denk,
gab er mir auch ein Geschenk.

Er gab mir Stärke, gab mir Kraft,
daran hatte er wohl nicht gedacht.
Ich fühle mich zwar manchmal leer,
doch schlagen wird er mich nie mehr.

Ich wollte meinen Vater niemals hassen,
doch mich zu schlagen wollte er nicht lassen.
Nie wieder möchte ich dich sehn,
will meine Wege nun alleine gehn.

Meine Mutter wirst du nie mehr schlagen,
Sie hat dich verlassen, dass musst du nun ertragen.
Doch eines werd ich wohl nie los von dir,
die Angst, sie sitzt zu tief in mir.


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