ich schließe meine augenlieder und fang an zu träumen.
was ich sehe ist dein gefieder,hinter den alten,knochigen bäumen.
deine schwarzen haare fliegen sanft im wind,
traurig schaust du nach mir,wie ein kleines kind.
ängstlich läufst du durch das feuchte geäst,deine nackten füsse sind blutig,
dein kleid ist durchnässt.
nachts kriechst du aus den sümpfen hervor,
tagsüber schläfst du im stinkendem moor.
du schaust mich an,ich hab angst,
doch leise trittst du an mich heran.
ich spür deinen atem,ich werde blass.
schaust mir in die augen voller hass.
ruhig sagst du dass es zeit ist zu gehen,ich knie vor dir, will um gnade flehen.
du rammst mir deinen dolch ins herz,
ich schreie und fluche vor stechendem schmerz.
ich öffne die augen und blicke ins licht doch leben tu ich trotzdem nicht.