Füße im warmen Sand, der Blick in die Ferne, wässrig voller Sehnsucht.
Meeresrauschen im Ohr, eine Stimme die uft.
Komm, komm zu mir. Come into the sea.
Ein Schlucken erst, und dann ein Schritt,
ins kalte Wasser, nimm mich mit.
Kälte ums Bein, noch bin ich allein,
Doch weiter gehts voran.
Bis zur Hüfte noch ein Schritt, das Haar ganz Nass von Gischt
und stickige Wärme unsrer Zeit weicht eiskalter Geborgenheit.
Bringt Mut und Wahrheit mit sich mit, als die letzte Angst verlischt.
Der Boden unter den Füßen schwindet, Aus Sand wird Wasser, lass dich treiben.
Das Zittern stoppt die Einsamkeit, wohlige Taubheit macht sich breit,
der Kopf versinkt, nein Kämpfe nicht, ergebe dich.
Eingefügt ins große Meer.
Hör auf zu atmen, nur ein kurzer Stich, im Meer wartet ewiger Friede auf mich.
Der Letzte Gedanke, blau lächelnde Lippen:
Wie sehr ich jetzt danke, bin nicht mehr zerstritten.


Entstandne beim Meditieren am Strand im Griechenland Urlaub.
Bin mir mit dem Ende noch nicht ganz sicher.