I

Unterm Leben liegt verborgen
Was wir suchen, schon seit Jahren

Wir verwahren es zu gut
Dass wir selbst es nicht mehr finden

Wir verschwinden daher tiefer
In das Innere des Selbst

Wir verschmelzen und vergehen
Unterm Leben – unerkannt

…Und die Blumenwiesen brannten…
…Nur die Bäume blieben stehen…

II

Unterm Leben liegt entspannt
Über Tiefen, die uns schrecken

Eine Brücke, die uns bringt
Auf die Insel, die wir brauchen

Um zu tauchen, in die Wellen
Um zu flüchten, in das Meer

Und wir werden übergleiten
Unterm Leben – unerkannt

…Und die Kiesel gingen unter…
…Nur die Perlen gingen ein…