1. #1
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    Ihr lieben, mal wieder etwas von mir!
    Um meinungen bin ich sehr dankbar,
    lg orange

    Deine Gedanken umkreisen die Zeit,
    Sekunden nimmst du als Stunden wahr.
    Noch verbirgt sich dein Herz in Einsamkeit,
    dein Körper spielt verrückt, nichts ist mehr klar.

    Dein Herz pocht, du kannst es hören,
    deine Vorstellung beginnt dich zu betören.
    Dein Körper er zittert leise,
    jedes Haar dreht sich langsam im kreise.

    Die Spannung in dir ist fast unerträglich,
    verschwommene Sinne machen dich gar zerbrechlich.
    Du weißt nicht mehr ob unten - ob oben,
    die Welt in dir hat sich völlig verschoben.

    Beklemmend fühlt es sich an dein ich,
    doch dann,der Moment in dem die Stille bricht.
    Beflügelt von der Zweisamkeit,
    in dir das große Glücke aufsteigt.

    Was vorher war eisig und kalt,
    es beginnt so rasch zu glühen.
    Der Augenblick er grenzt an Gewalt,
    bevor dein Herz bereit zu blühen.

    Du lässt deine Seele einfach fallen,
    es ist dir egal ob sie könnte zerschellen.
    Wünsche dir, dass sie festgehalten wird
    und im Fall niemals den Boden berührt.

  2. #2
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    soweit, sogut.
    aber sprachlich nicht flüssig,
    weil so einige Worte nich ganz passen.
    da solltest du nochmal dran schrauben,
    vllt. hier und da Wortteile weglassen,
    die der Worte ihrer Sinne nicht berauben ^^

    und:
    die dritte und vierte Zeile der zweiten Strophe sind längentechnisch absolut nicht passend zueinander.

    vllt. so:
    ---------------------------------------------
    Dein Herz pocht, du kannst es hören,
    deine Vorstellung beginnt zu betören
    dich. Dein Körper - er zittert leise,
    und jedes Haar dreht sich im Kreise.
    ---------------------------------------------

    dritte Strophe, erste und zweite Zeile - gleiches Bild.
    das "verschwomene" würde _ich_ durch etwas kürzeres ersetzen, vllt. "wirre"

    vierte Strophe, vierte Zeile: das "e" von "Glücke" stört nur.
    Glücke klingt zwar für sich schön, aber passt weder hier, noch sonst zu der restlichen Sprache im Gedicht.

    das "er" in der dritten Zeile, fünfte Strophe würde ich weglassen - ist eh überflüssig

    und als Abschluß der "Reim" der ersten und zweiten Zeile der letzten Strophe, der keiner ist.
    ich vermute mal, das weißt du selber, aber dir ist einfach nichts passendes eingefallen.

    So, ich hoffe, du misinterpretierst das nich als Nörgelei, sondern siehst es als wahrlichen Versuch konstruktiver Kritik.
    (und imo der deutlichste meinerseits bisher)
    Auf das die Tauben leuchten - weiß und hell, wie der volle Mond!

    (Liebe und Romantik) - Willst du? / Der (formulierte) erste Schritt?!(7) - Geschöpfe(6)
    Danke daß es dich gibt.(5) - Der erste Schritt?!(2) - Trümmerfeld(1)
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  3. #3
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    Lieber Schattenspieler,
    erstmal entschuldige, dass ich so lange nicht geantwortet habe. mein pc war leider kaputt und so konnte ich ein paar tage nicht ins internet...
    vielen lieben dank für deine tips, die ich absolut als konstruktiv erachte...
    auch ich habe mir besonders über die äußere form schon mehrere gedanken gemacht und bin froh, von dir ein paar vorschläge umsetzen zu können. vor allem gefällt mir das ersetzten von "verschwommen" und "wirr" sehr gut. danke dafür.

    du magst recht haben, dass sich die letzte strophe nicht im üblichem sinne reimt, jedoch ist es keinesfalls so, dass mir nichts besseres eingefallen ist. ich finde die aussage der letzten strophe einfach unheimlich wichtig und auch aussagekräftig und wollte dies durch eine abstraktere "reimgestaltung" zum ausdruck bringen.
    wie: fallen - schellen
    wird - berührt
    meiner meinung nach beeinträchtigt das den lesefluss nicht. was die zeilenlänge manch anderer strophen angeht magst du jedoch recht haben
    lieben gruss orange

  4. #4
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    Oh ich helfe wo ich kann.
    (wenn ich mir selbst schon nicht helfen kann..)

    Ich muß aber auch ehrlich gestehen, daß dein Gedicht das erste ist, zu dem mir derart konkrete Ideen eingefallen sind.
    Was die Reime der letzten Strophe angeht:
    Mit dem "wird"->"berührt" komm ichs chon klar, aber das "fallen" und "zerschellen" mag mir immernoch nicht passen. allerdings fällt mir nichts ein, ohne das deutliche Bild vom Zerschellen zu entstellen.
    Davon ab wär's ja noch schöner, wenn sich der Autor ganz nach den Wünschen und Vorlieben der allgemeinen Leserschaft richten müsste. ;)

    Liebe Grüße zurück und mehr davon
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