1. #1
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    Tut mir leid, Du bist nur ein Banause
    hast keinen Schimmer von großer Kunst
    Doch in deinem Hirn da steckt die Flause
    Du stündest unter Euterpens Gunst

    (Deine Ergüsse die strapazieren nur
    unsere ausgeleierte Gähnmuskulatur
    und führen uns ad oculus
    Deine Werke die sind nur Stuß)

    Geh zurück in deinen alten Stall
    und scharre weiter mit den Füßen
    es mangelt an Geist dir überall
    Einfallslosigkeit läßt schön grüßen

    Du willst ein ganz Großer sein
    alle sollen deine Versuche lesen
    dazu fällt allein der Spruch mir ein
    die Saurier sind es auch gewesen


    warum ein Zweifaches Ärgerniss?
    Erstens es ist Böse, Gemein + Ehrabschneidend (blah, blah,blah) Zweitens* gehört es nicht in diesen Faden
    oder sonst irgendeinen anderen Thread! Aber es mußte doch mal gesagt werden
    Jemand mußte es doch heraus schreiben NEIN, Bitte, NICHT WIEDER DAS ZWANGSJACKENSPIEL!
    über *Drittens habe ich mir noch nicht den Kopf zermartert
    Sprueche 16,16

    Ich wiege und messe meine Verse nicht !
    Ich kriege darum nicht hin, kein gut Gedicht


    Nichts ist so überflüssig an einem Gedicht wie dessen metrische Analyse!!!

  2. #2
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    Würde mich interessieren, ob du dir was dabei gedacht hast, weil ja die erste Strophe doch flutscht. (und wie falsch ich liege)

    Banause
    Kunst
    Flause
    Gunst

    ++

    nur
    muskulatur
    oculus
    Stuß

    mit "nur" und "Stuß" lässt du dir zwei gute Reimmöglichkeiten auf zwei interessante Worte entgehen.

    z.b. populus (ganz blöd einfach mal...) -> warum nicht beim latein bleiben.
    stuß ist wie ein schlag ins gesicht.

    Stall
    Füßen
    überall
    grüßen

    du sagst gähn und machst gähn, das schneidet sich

    sein
    lesen
    ein
    gewesen

    s.o.


    Die Pointe finde ich richtig gut, der Rest (bis auf S1) ist dahingehend einfach schwach.
    Wenn du schon eine zielgerichtete Kritik in lyrischer Form schreiben willst, dann versuch doch bitte nicht auf dem selben Level zu landen, wie deine vermeintlichen Opfer.

  3. #3
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    Hallo Chris 1 schön nach Ewigkeiten mal wieder etwas von Dir zu lesen
    Niemand muß sich den Schuh anziehen und keiner soll sich angesprochen fühlen!
    Betrachte es mal als eine Art Selbstgespräch.
    Du zeichnest mit deiner Analyse der Metrik eine Asymmetrie bei den Strophen 2 und 4 auf
    die 2.ist in Klammern gesetzt. Bewußt auch deswegen. und weil ich vom Kreuzreim zum Paarreim wechselte
    Diese 2 .Strophe ist Ersatzlos streichbar. wurde aber geändert als nun 4, Strophe nochmals eingetragen. Die ursprünglich 3. und 4te wurden umgeschrieben so daß alle in dem Rhythmus 10-9-10-9 Silben abgefaßt sind.

    Tut mir leid, Du bist nur ein Banause
    hast keinen Schimmer von großer Kunst
    Doch in deinem Hirn da steckt die Flause
    Du stündest unter Euterpens Gunst

    Gehe zurück in deinen alten Stall
    und scharre weiter mit den Füßen
    denn es mangelt an Geist dir überall
    Einfallslosigkeit läßt schön grüßen

    Du möchtest einer der ganz Großen sein
    wir sollen deine Verse lesen ?
    Dazu fällt so ad hoc der Spruch mir ein
    die Saurier sind es auch gewesen

    Ernstlich rede ich mal mit Dir Fraktur
    Deine Worte wirken wunderlich
    strapazieren unsere Denkstruktur.
    Langweiligen damit fürchterlich

    Ich lege bei meinen Gedichten das Primat auf die Aussage auf den Sinn den (moralischen ) Wert
    oder eine Folgerung die der, die Lesende daraus ziehen soll(te)

    Ich habe Wert auf die Silbenzahl gelegt, weil mir in 100 Jahren( bin nun einmal so Begriffsstutzig) niemand(in) erklären kann und/ oder beweisen , daß durchgehend jambisch (unbetont-betont) oder mit Trochaen (betont –unbetont) gearbeitet werden muß (meinetwegen auch daktylisch, anapästisch oder ein Amphibrachys so gefordert ist oder was es da sonst noch an mehrsilbigen Versfüßen gibt)

    Ich versuche mich zu bessern

    Mit freundlichen Grüßen

    talentlos Nomen est omen
    Sprueche 16,16

    Ich wiege und messe meine Verse nicht !
    Ich kriege darum nicht hin, kein gut Gedicht


    Nichts ist so überflüssig an einem Gedicht wie dessen metrische Analyse!!!

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