1. #1
    Registriert seit
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    Gefallen war ich armer mitten unter Hyänen
    zähnefletschend umkreisten sie mich
    lachten in Vorfreude auf das Mahl Freudentränen
    dabei schmecke ich doch fürchterlich

    ungenießbar bin ich , selbst mit Pfeffer und mit Salz
    Kerbel, Estragon und Majoran
    da nutzt auch nichts, die Beigabe von Butter und Schmalz
    Anis, Kümmel, Senf und Löwenzahn

    Doch die gierigen Mäuler schauten in die Röhre
    der Backofen war gut vorgeheizt
    Einer meinte, es hülfe dem Geschmack ne Möhre,
    wenn zuvor damit mein Maul man spreizt

    Die Idee fanden die anderen akzeptabel
    und so schritt man zur Schandbaren Tat
    Ich bekam die Karotte querlings in den Schnabel
    man legte mich unsanft zum Salat

    Da lag ich nun ach ich armer, ängstlicher Hase
    ohne Hoffnung auf einen Retter
    da meldete sich die zum Platzen volle Blase
    Na, es wurde ja immer netter

    so ergoss sich etwas, ungewollt, in deren Mahl
    den Gourmands gar sehr zum Mißbehagen
    wie eine Fontäne spritze er hoch der warme Strahl
    das schlug allzusehr auf ihren Magen

    Ich fragte ob sie keinen Appetit mehr hätten
    sie dankten sehr , sie hätten schon genug
    so tat mein Harndrang mir das arme Leben retten
    viel trinken ist im Leben manchmal klug

    Sprueche 16,16

    Ich wiege und messe meine Verse nicht !
    Ich kriege darum nicht hin, kein gut Gedicht


    Nichts ist so überflüssig an einem Gedicht wie dessen metrische Analyse!!!

  2. #2
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    Hallöchen!

    Ich finde dein Gedicht wie immer großartig und brauche deshalb wohl nicht noch mehr schreiben, doch eine Sache macht mich wie bei jedem Gedicht von dir verrückt: die Metrik. Wirst du es niemals lernen?

    Gruß!
    Verdi
    "Der größte Teil der deutschen Frauen ist weiblich" - Helmut Kohl

    Mein neues Gedicht: Ein kalter Kuss

    Mein Experiment: Baum-Haus

    Echte Gedichte:
    Schmerzen vergeben
    Gesichtsregen
    Blinde Freunde
    Wo steckt der Sinn?
    Bin ich ein Fenster?
    Goethes Lachen

  3. #3
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    Antwort kurz und bündig und voraussehbar : N E I N
    ich bin Erzähler in Versen aber leider kein Dichter !

    Grüße von einem, bei dem es zwecklos ist, ihn die Metrik zu lehren!

    Sprueche 16,16

    Ich wiege und messe meine Verse nicht !
    Ich kriege darum nicht hin, kein gut Gedicht


    Nichts ist so überflüssig an einem Gedicht wie dessen metrische Analyse!!!

  4. #4
    Registriert seit
    Dec 2003
    Beiträge
    478

    Wink

    Sagen wir so.

    Du hast dein Überleben der Unfähigkeit eines Kochs zu verdanken.
    Das kommt davon wenn man immer nur in Fastfoodläden verkehrt!
    ARTOFVOICE says NeveroddoreveN

    ich werde JAPANI(S)CH

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