Reier(n)

Es entleert sich mit Holladriho,
Das Mittagessen in den Kübel,
Das Frühstück folgt dem ebenso,
Dem Artisten ist speiübel,

Mal geht etwas leicht daneben,
In hohem Bogen übers Ziel,
Bleibt dann an den Wänden kleben,
Doch im Magen ist noch viel,

Zumeist bestaunt von vielen Leuten,
Die das Spektakel kommentieren,
Wenn sie dann mit Fingern deuten,
Will man in den Boden sich genieren,

Mancher sagt, die Jugend sei schuld,
Ich sag, schuld ist das Establishment,
Das man sich vor lauter Ungeduld,
Ein, vielleicht zwei Bierchen klemmt,

Dem folgt der Spruch: Eins ist keins,
Und ehe man sichs versieht,
Fällt man um wie eine Eins,
Und sieht den Mageninhalt, welcher flieht,

Denn ohne Speiben könnt das Leben,
Auch im Rausch noch schön sein,
Der Magen würde nicht mehr beben,
Reier JA, Reiern NEIN!