Selbst - Er - Kenntniss

So viele Träume sind vergangen
Und ihre Weisheit flüstert
Stetig die Wahrhaftigkeit
In meine tauben Ohren

Allein auf meinem Gipfel
Schreibe ich mein eigenes Ende
Während Engel und Dämonen
In meiner Seele lachend tanzen

In Blut und Asche fallen Worte
Brennender Erkenntnis in die Welt

Mein Blick hebt sich – Und ich sehe
... Das Gedicht verändert sich ...

Ich schreib’ die Welt in Blut
Bis das Sternenlicht verglüht
Und selbst die Zeit erfriert
Einfach nur weil ich es kann

Blutende Engel landen stumm
Verborgene Gesichter hinter Masken
Und flammende Schwerter
Aus Wahrhaftigkeit geschmiedet

Stumme Blicke prüfen mich
Der ich wortlos immer weiterschreibe

Ich küss’ den Tau von einer Rose
... Und Ein Klagelied erklingt ...

Gesungen von den heiligen Kriegern
Die nun langsam ihre Waffen heben
Und in ewig schöner Reinheit
Die Wahrhaftigkeit in meine Seele treiben

In den Augen der meiner Henker sehe ich
...Traurigkeit
und begreife endlich
WAS hier endet.