Thema: Freiheit

  1. #1
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    Freiheit


    Freiheit. Der Inbegriff meiner Seele.
    Mehr als ein Wort.
    Der größte Traum meines Herzens.
    Unerreichbar.
    Das Gefühl der Freiheit in unserer Gesellschaft…
    Nur ein Trugbild der Lügen.
    Doch die Bedeutung für mich geht tiefer.
    Das Wichtigste meines Seins.
    Auch Liebe kann eine Form der Freiheit sein.
    Ebenso wie jedes Gefühl,
    Jeder Gedanke.
    Oh wie sehne ich mich danach.
    Nur ein kleiner Hauch der Erfüllung.
    Ein Vollmond, eine Berührung, ein Traum.
    Doch verdunkelt von der Wirklichkeit
    Bleibt kaum mehr übrig als der Wunsch
    Beim Anblick einer Sternschnuppe

  2. #2
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    ja, ich weiss nicht genau, was ich jetzt schreiben soll.

    im prinzip halte ich nicht von dem text nichts.

    formell würde ich sagen, dass es sich um eine roh-fassung eines gedichtes handelt.
    heisst: die sammlung all der gedanken, die man vielleicht umschreiben will.
    offensichtlich hast du auch keine wert auf äusseres erscheinungsbild, struktur und übersichtlichkeit gelegt.
    das ganze sieht und wirkt einfach unfertig.


    ebenso ist es

    inhaltlich halt einfach nicht der bringer.
    die gedanken empfinde ich als sehr persönlich, also nur für die person des lyr. Ichs zu verstehen.
    als aussenstehender beobachter, wird man ohne hilfe, in eine fertige emotionale momentaufnahme, ohne klare strukturen hineingeworfen.
    die schlüss, die das lyr. ich zieht wirken unausgereift und teils auch halbherzig.
    die kombination der begriffe seele, herz, unerreichbar, gefühl, freiheit, gesellschaft, lügen, sein, liebe, gedanke, hauch, vollmond, traum, wirklichkeit, wunsch und sternschnuppe löst bei mir verbitterung aus.


  3. #3
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    Cool

    Hi
    Deine Kritik kann ich schon nachvollziehen. Erstma danke dass du überhaupt schreibst
    Du hast recht, auf äußere Erscheinungsbilder lege ich manchmal wirklich keinen Wert. Und unfertig würde ich es zwar nicht nennen, aber es kann durchaus so wirken, vor allem weil kein Schema klar zu erkennen ist.
    Insgesamt akzeptiere ich deine Meinung.
    MFG Bee

  4. #4
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    Insgesamt akzeptiere ich deine Meinung.
    MFG Bee
    Was sollst du auch anderes machen?!
    Unterschätze niemals die Kraft der Verdrängnis!
    Lache nie über jemanden, der einen Schritt zurückweicht; er könnte Anlauf nehmen!

    Meine neusten Werke:

    Amor und Psyche

    Verschwommen
    Winternachtstraum



  5. #5
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    Insgesamt akzeptiere ich deine Meinung.
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    Was sollst du auch anderes machen?!
    Sie nicht akzeptieren?
    *kluger Spruch*
    *keine Auflistung meiner Gedichte*

  6. #6
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    Insgesamt akzeptiere ich deine Meinung.
    MFG Bee
    Was sollst du auch anderes machen?!
    Sie nicht akzeptieren?
    wie denn? Sie wurde bereits aufgeschrieben!
    Unterschätze niemals die Kraft der Verdrängnis!
    Lache nie über jemanden, der einen Schritt zurückweicht; er könnte Anlauf nehmen!

    Meine neusten Werke:

    Amor und Psyche

    Verschwommen
    Winternachtstraum



  7. #7
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    Eine Meinung aufzuschreiben heißt, sie zu akzeptieren? Da gewinnt der Spruch "das geschriebene Wort" eine ganz neue Bedeutung...
    *kluger Spruch*
    *keine Auflistung meiner Gedichte*

  8. #8
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    eure dummen kommentare sind bemerkenswert und euer brett vor'm kopf ist definitiv grösser als das vor dem kopf des lyr. ichs.
    ich will keine diskusion über meine meinung vom zaun schlagen, denn sie ist klar strukturiert und definitiv indiskutabel:
    euren saublöden bermerkungen verhindern nur, dass dieses gedicht noch weitere relativ ernsthafte kommentare bekommen kann.

    geht kritsieren, nicht spammen.

    [Geändert durch Chris1 am 06-05-2005 um 00:26]

  9. #9
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    Ja, das ist wohl so...

    Prinzipiell hast Du Recht, ich konnte mir die Kritik an der Kritik nicht verkneifen. Sorry.

    [Geändert durch nichtdichter am 06-05-2005 um 00:27]
    *kluger Spruch*
    *keine Auflistung meiner Gedichte*

  10. #10
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    ich bin der meinung, dass ich keine meinung zum gedicht habe.

    um doch noch was konstruktives beizutragen: freiheit ist nur sehr begrenzt. paradoxerweise hat die kulturelle differenzierung, mit dem übergang von der mechanischen zur organischen solidarität, keine radikale expansion der freiheit mit sich gebracht. obwohl, und das muss ich zugestehen, einem im zuge der technologisierung und globalen vernetzung durchs internet, unzählige möglichkeiten zur lebensgestaltung offenstehen, ist sich ein grosser teil der gesellschaft dessen nicht bewusst und lebt ein von routinen geprägtes leben, in dem freiheit, wenn überhaupt, nur eine untergeornete rolle spielt. oder um es mit den worten von tom yorke ("radiohead") auszudrücken:

    more productive
    comfortable
    not drinking too much
    regular exercise at the gym (3 days a week)
    getting on better with your associate employee contemporaries
    at ease
    eating well (no more microwave dinners and saturated fats)
    a patient better driver
    a safer car (baby smiling in back seat)
    sleeping well (no bad dreams)
    no paranoia
    careful to all animals (never washing spiders down the plughole)
    keep in contact with old friends (enjoy a drink now and then)
    will frequently check credit at (moral) bank (hole in wall)
    favours for favours
    fond but not in love
    charity standing orders
    on sundays ring road supermarket
    (no killing moths or putting boiling water on the ants)
    car wash (also on sundays)
    no longer afraid of the dark
    or midday shadows
    nothing so ridiculously teenage and desperate
    nothing so childish
    at a better pace
    slower and more calculated
    no chance of escape
    now self-employed
    concerned (but powerless)
    an empowered and informed member of society (pragmatism not idealism)
    will not cry in public
    less chance of illness
    tires that grip in the wet (shot of baby strapped in back seat)
    a good memory
    still cries at a good film
    still kisses with saliva
    no longer empty and frantic
    like a cat
    tied to a stick
    that's driven into
    frozen winter shit (the ability to laugh at weakness)
    calm
    fitter, healthier and more productive
    a pig
    in a cage
    on antibiotics

    wo bleibt da bitteschön die freiheit?
    donnerstag - nie wieder
    fernsehzimmer

    Ahora soy un axolotl. Julio Cortazar

    Malgré soi, on est de son siècle. Auguste Comte

  11. #11
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    um mal auf den begriff freiheit einzugehen, der hier offenbar zur dabette steht (lyrisch, wie kritisch)

    wieviel freiheit willst du denn noch?

    du nimmst dir die freiheit absolut blind zu sein.
    viele nehmen sich auch die freiheit absolut zu verblöden, fett zu werden (ja, das kann man mal einfach so machen), menschenrechte absolut und konkret zu geniessen, etc. etc.
    man, du hast sogar die freiheit, dich dafür zu entscheiden, dich unfrei zu fühlen.

    nochmal: wieviel freiheit willst du denn noch?

    es gibt übrigens einen konkreten unterschied zwischen unfreiheit und selbstmitleid.

    [Geändert durch Chris1 am 06-05-2005 um 01:17]

  12. #12
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    na ja, ich beklage mich nicht, dass ich perönlich zu wenig freiheit besitze. im gegenteil: ich lebe in einem land, wo meine persönliche freihet garantiert ist und mein umfeld schränkt mich auch nicht ein, lässt mir recht viel spielraum. also auf persönlicher ebene kann ich mich wirklich nicht beklagen. generell ist es schon so, wie du es sagst: heutzutage stehen einem fast unbegrenzt viele möglichkeiten offen. aber eben auch viel mehr zwänge und pflichten und gesellschaftlicher druck. jetzt kannst du natürlich einwenden: das kümmert mich nicht. gut, aber insgeheim kümmert's dich schon, weil jeder (mit ganz wenigen ausnahmen) ein minimalmass an kompromissbereitschaft zeigen muss um nicht ins abseits zu geraten.
    auf bilogischer ebene gibt es auch keine entscheidungsfreiheit. eine entscheidung ist immer schon ein paar millisekunden vorher (durch elektrische impulse etc.) determiniert.

    wieviel freiheit ich noch will? alle. die freiheit mir absolut alles zu erlauben, worauf ich lust habe. aber letzten ende bin ich rational genug um zu wissen, dass das illusorisch ist. um es mit den worten von tony montana aus dem film "scarface" etwas überspitzt zu sagen:
    i want the world, chico, and everything in it.
    donnerstag - nie wieder
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  13. #13
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    das kann auch nur ein mitteleuropäer bringen:
    "auf bilogischer ebene gibt es auch keine entscheidungsfreiheit. eine entscheidung ist immer schon ein paar millisekunden vorher (durch elektrische impulse etc.) determiniert. "

    "wieviel freiheit ich noch will? alle. die freiheit mir absolut alles zu erlauben, worauf ich lust habe. "

    sorry, das ist es mir nicht wert weiterzudiskutieren.

  14. #14
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    ok, das war sicherlich ein wenig überspitzt formuliert. aber gerade die hirnforschung hat in den letzten paar jahren das konzept der entscheidungsfreiheit in frage gestellt.
    inwiefern die ergebnisse tatsächlich in die praxis übertragbar sind wird sich weisen. aber auf jeden fall ist die freiheit von verschiedenen determinanten abhängig und wird auch oft missbraucht (z. b. von präsident bush der die ganze zeit von "freedom" labbert. es darf bezweifelt werden, dass er persönlich ein freier mensch ist, im sinne wie ich mir das vorstelle).

    wieso ist es dir nicht wert weiterzudiskutieren? kannst du deine meinung konkreter begründen?
    donnerstag - nie wieder
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