1. #1
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    Sternenklarenacht

    Hi, Leute!

    Ich weiss jetzt nicht genau, wie es funktionieren soll, aber ich würde gerne versuchen, mit euch ein Gedicht zu verfassen, es muss nicht mal diese Überschrift sein. Wenn euch etwas einfallen sollte, dann sagt mir doch bitte bescheid. Es würde mich einfach mal interessieren, ob es möglich ist ein Gedicht mit vielen Stimmen zu verfassen (smile) Es wäre echt cool! Also wenn jemand Lust hat, kann er oder sie sich melden und ein Vorschlag darlegen. Würde mich echt freunen.

    Also vielleicht bis bald...

    bye -Mc-
    ------------------------------------------------------------

    Sternenklare Nacht


    Nacht der Ewigkeit
    Wieder hälst du dich bereit
    Du bist das Sternenlicht
    Das sich in unseren Augen bricht

    Lichter aus vergangener Zeit
    Die für uns sind, soweit gereist
    Durch ferne, fremde Welten
    Die für uns Menschen, als unerreichbar gelten

    Hüllt uns in seinen Schimmer ein
    Nichts kann uns entzwein
    Im Schein der Ewigkeit
    Versinken wir in Raum und Zeit

    Strecken die Hände Dir entgegen
    Wir dich in unsere Arme nehmen
    Mit voller Macht erspüren
    Die unsere Körper berühren

    Sternenglanz spiegelt unser Verlangen
    Lust und Liebe halten uns gefangen
    Unsere Seelen werden eins
    Sind einzger Mittelpunkt des Seins

    Mit den Augen seh' ich Sterne
    Mit der Seele spür' ich dich
    Liebe reist durch weite Ferne
    Bis zu dir, wie dieses Licht


    --------------------------------------------

    Sternenklare Nacht


    Oh, Nacht der Ewigkeit
    Wieder hälst du dich bereit
    Du bist das Sternenlicht
    Das sich in unseren Augen bricht

    Lichter aus vergangenen Zeiten
    Schimmern tief im Sternenreigen
    Reisen durch ferne fremde Welten
    Die für uns als unerreichbar gelten

    Hüllst uns in deinen Schimmer ein
    Nichts kann uns entzwein
    Im Schein der Nacht und Ewigkeit
    Versinken wir in Raum und Zeit

    Strecken die Hände Dir entgegen
    Wir dich in unsere Arme nehmen
    Deine vollkommene Macht erspüren
    Und diese Kraft, tief in unserem Körper spüren

    Sternenglanz spiegelt unser Verlangen
    Lust und Liebe halten uns gefangen
    Unsere Seelen werden eins
    Sind einzger Mittelpunkt des Seins

    Mit den Augen sehen wir Sterne
    Mit der Seele spüren wir dich
    Liebe reist durch weite Ferne
    Bis zu dir, wie dieses Licht


    ------------------------------------------------------------


    Es wirklich gut, wenn Ihr Verbesserungsvorschläge habt (vorallem die Rechtschreibung) (die Anderen sollen nicht beim lesen schon loslachen *g*)! Ich ändere gerne was, wenn die Anderen auch dafür sind... Aber ich wäre auch sehr, sehr erfreut, wenn Ihr eigene Verse um das Gedicht zu erweiten darlegen könntet. Es sollte nämlich nicht bei 1 oder 2 Absätzen bleiben.
    Und wenn irgendetwas keinen Sinn macht, muss ich das nicht nur wissen, sonder auch die Anderen.
    Ich danke euch "Dete und Sternentraum"! Aber es wäre schön, vorallem, weil Ihr auch schöne Gedichte schreiben könnt, mir da ein bisschen zur Hand gehen könntet. Ich bin nämlich sicher, wenn wir uns alle ein wenig mühe geben, es echt ein gutes Ergebnis geben wird.

    bye -Mc-

    --------------------------------------

    Ok, so könnte es aussehen. Es sei denn, es möchte einer noch estwas geändert oder ergänzt haben?

    Ich finde das von Dete können wir wirklich als Schlusssatz nehmen, oder?

    bye -Mc-

    [Geändert durch McBeath am 01-03-2002 um 13:26]

  2. #2
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    Sternenklare Nacht

    Sternenklare Nacht

    Sternenklare Nacht,
    Nacht der Ewigkeit.
    Siehst du das Sternenlicht,
    Licht aus vergangener Zeit?
    Es ist so weit gereist,
    Durch entfernteste Galaxien,
    Durch ferne, fremde Welten,
    Für eine lange, lange Zeit


    ---
    Gefällts?

    [Geändert durch faces&feelings am 31-01-2002 um 20:15]
    "Wie hass ich dagegen alle die Barbaren, die sich einbilden, sie seien weise, weil sie kein Herz mehr haben, alle die rohen Unholde, die tausendfältig die jugendliche Schönheit töten und zerstören, mit ihrer kleinen unvernünftigen Mannszucht!"

    Hölderlin - Hyperion an Bellarmin

  3. #3
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    Na, was hälst Du davon? Wenn Dir etwas nicht gefällt, dann sag es!

    Bye -Mc-


  4. #4
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    Sternenklare Nacht
    Nacht der Ewigkeit.
    Ferne, fremde Welten
    reisen durch die Zeit.
    Sie sind Sternenlicht,
    das sich in deinen Augen bricht.

    Wie wäre es darmit? Übrigens, fällt euch auf, das bisher alle schön sind, nur anders?
    Dieser Vorschlag ist natürlich einfach, weil man deine Reime und Bilder übernehmen und einfach neu gruppieren kann. Die Arbeit war bei dir McBeath
    Cavete-Late-Night-Lesen, die Lesebühne in Marburg an der Lahn, immer am ersten Mitwoch des Monats.
    Wer bei uns auftreten möchte melde sich mit Textprobe per e-mail bei mir.

    Gesammelte Werke

  5. #5
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    hm....mal sehen:

    sternenklare nacht
    mantel der ewigkeit
    für uns nicht begreifbar
    hältst dich bereit
    um uns zu bringen
    den schein fremder welten
    für uns menschen unerreichbar
    reist durch die zeiten
    kommt zu uns als sternenlicht
    letzter zeuge der vergangenheit
    dass sich in deinen augen bricht

    wäre mein vorschlag....ist aber, das muss ich zugeben, noch verbesserungswürdig.....ich arbeite daran.....

    kann mich aber nur anschliessen: alle eure variationen und vorschläge sind sehr schön.....


    Stir of time, the sequence
    returning upon itself, branching a new way. To suffer pain, hope.
    The attention
    lives in it as a poem lives or a song
    going under the skin of memory.

    "Heavy" by Denise Levertov

  6. #6
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    Thumbs up

    Ihr habt echt alle gute Ideen. Wollt ich nur noch mal loswerden.
    Ich denke z.Zt. über die McBeath-Version (die echt ziemlich gut ist) nach, v.a. über die 3. Strophe. Vielleicht hab ich bald mal eine konkrete Idee! Mir schweben inzwischen eher 4- oder 5-hebige Zeilen vor.
    Naja, ich schlaf noch ein oder zwei mal drüber. Dann schick ich mal eine neue Idee rüber.
    "Wie hass ich dagegen alle die Barbaren, die sich einbilden, sie seien weise, weil sie kein Herz mehr haben, alle die rohen Unholde, die tausendfältig die jugendliche Schönheit töten und zerstören, mit ihrer kleinen unvernünftigen Mannszucht!"

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  7. #7
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    ich finde das auch sehr gut.....nur ein einziger fehler (?bin mir nicht sicher) ist mir aufgefallen...und zwar:

    Die volle Macht erspüren -->ich denke voller Macht klingt besser

    mir wäre da noch zwei strophen eingefallen.....allerdings sind sie noch nicht ganz so, wie ich sie haben möchte.....ich poste sie aber bald...





    Stir of time, the sequence
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  8. #8
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    Ich muß mir auch erst mal Gedanken machen. Es ist schon so spät und ich kriege jetzt so schnell nichts zusammen. Nur vage Vorstellungen. Macht übrigens Spaß mit euch
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  9. #9
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    hm....hier wären nun meine zwei strophen, obwohl sie mir noch immer nicht hundertprozentig zusagen:

    hüllt uns in seinen Schimmer ein
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    im Schein der Ewigkeit
    versinken wir in Raum und Zeit

    Sternenglanz spiegelt unser Verlangen
    Lust und Liebe halten uns gefangen
    unsere Seelen werden eins
    sind einzger Mittelpunkt des Seins

    vielleicht kannst du ja damit etwas anfangen mcbeath.....und ich habs genauso gemeint, wie du es geändert hast, ja.....

    ich hoffe, ich kann mit diesem post deine ungeduld vertreiben...*g* und hoffe auch, das sich das warten für dich gelohnt hat....
    Stir of time, the sequence
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  10. #10
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    Mir fiel auf einmal ein Vers ein, der mir jedoch irgendwie noch etwas flach vorkommt. Wie "reim mit oder ich fress dich"
    Hier kommt er dennoch um sich der Diskussion zu stellen.

    Mit den Augen seh' ich Sterne,
    mit der Seele spür' ich dich;
    Liebe reist durch weite Ferne
    bis zu dir, wie dieses Licht.
    Cavete-Late-Night-Lesen, die Lesebühne in Marburg an der Lahn, immer am ersten Mitwoch des Monats.
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  11. #11
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    Sorry, hat ein bißchen länger gedauert.
    Ich hab nur die einzelnen Strophen bearbeitet, hab noch keine weiteren eigenständigen Ideen. Die folgende Version ist nur eine Idee.


    Sternenklare Nacht


    Oh, Nacht der Ewigkeit
    Wieder hälst du dich bereit
    Und schickst dein Sternenlicht
    Das sich in unseren Augen bricht

    Deine Lichter aus vergangenen Zeiten
    Tanzten lang im Sternenreigen
    Durch entfernte, fremde Welten
    Die für uns als unerreichbar gelten

    Du hüllt uns in deinen Schimmer ein
    Du entzückt uns, du vereinst
    Im Schein von Nacht und Ewigkeit
    Versinken wir in Raum und Zeit

    Dir strecken wir die Hände entgegen
    Würden dich so gern in die Arme nehmen
    Und deine Macht vollkommen berühren
    Deine Kraft in unserem Körper spüren
    "Wie hass ich dagegen alle die Barbaren, die sich einbilden, sie seien weise, weil sie kein Herz mehr haben, alle die rohen Unholde, die tausendfältig die jugendliche Schönheit töten und zerstören, mit ihrer kleinen unvernünftigen Mannszucht!"

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  12. #12
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    ja, jetzt liest es sich schon super, mcbeath.....es harmoniert, gefällt mir.....macht spass, so in gemeinschaftsarbeit zu schreiben....freut mich, dass dir meine idee gefallen hat...

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  13. #13
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    Du hast Recht mit dem Reim McBeath. Komisch, daß ich nicht darauf geachtet habe. Mir fällt jedoch keine Lösung dazu ein. Außer der, die du schon angwendet hast, nämlich den "nicht passenden" Reim ans Ende des Gedichtes zu setzen und so durch die Reimenderung sozusagen einen "Schlußpunkt" zu setzen. Wenn ihr es jedoch nicht passend findet, können wir es auch einfach rauswerfen.
    Hatt auf jeden Fall richtig viel Spaß gemacht mit euch und ich finde das Ergebnis kann sich sehen lassen.

    Also Applaus für dieses schöne Gedicht und für euch alle

    Liebe Grüße Dete
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