Tragisch schwingt der
Bach seinen Lauf durch den
vergifteten Boden. Als ob es
ihn
kümmerte. Mich kümmert’ s
kein Quäntchen.

Und belustigt lacht der See
weil ich in ihn pisse,
meine Fresse ja, so muss es sein.

Die Natur ist ein Tresor
unerschöpfter Möglichkeiten
mit Schätzen und Juwelen drin
, sagt man.

Nein, sie ist nichts als ein Haufen
Atome, beschissene organische Materie,
dahinvegetierend oder tot, sagt man, das
oft auch im Stillen.

Langsam löst der
Wind meine Gedanken
aus dem Kontext und bläst
ihre Asche in die unverwüsteten
Grasebenen der Prärie unseres Universums.

Es kommt eine Zeit,
wo alles weg sein wird.
Das All dehnt sich soweit
aus bis nichts mehr in irgendeinem
Zusammenhang steht.

Einzeln und vollkommen isoliert
schwirren die Elementarteilchen
durch den nicht vorstellbaren Nicht-Raum.

Erst in ein paar Billionen Jahren
wird es soweit sein,
aber allein der Gedanke, dass es
das Ende von allem ist, was zählt,
erschreckt und terrorisiert
meine Gedankenwelt
zutiefst.