1. #1
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    Weite – zieht mich an
    Mich ins Leben
    In die Ferne
    In den Bann

    Freiheit – mir voran
    Untergeben
    Nur dem Träumen
    Nicht dem Land

    Ausbruch – wild entflammt
    In den Augen
    Aus den Tiefen
    Ungebannt


    Aufbruch eines Morgens
    Der Sonne entgegen
    Der Tau auf den Wegen
    Bricht strahlend entzwei
    "Wie hass ich dagegen alle die Barbaren, die sich einbilden, sie seien weise, weil sie kein Herz mehr haben, alle die rohen Unholde, die tausendfältig die jugendliche Schönheit töten und zerstören, mit ihrer kleinen unvernünftigen Mannszucht!"

    Hölderlin - Hyperion an Bellarmin

  2. #2
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    Guten Abend,

    Also an sich ist Dir das Gedicht
    doch sehr gut gelungen,
    stimmt alles recht gut, von der Metrik-soweit ich
    beurteilen kann.
    Aber ich mag das Gedicht aus irgendeinem
    Grund nicht tut mir leid.
    Ich habs jetzt 5 mal durchgelesen,und weiß
    immernoch nicht warum.
    Ihc werds morgen nochmal lesen, und vielleicht
    kann ich Dir dann ja sagen warum

    Noch einen schönen
    abend euch allen!

    S-L
    ALs meine Liebe gegangen ist,
    Verließ mich die Hoffnung.
    Nie wieder kann ich hoffen wie Zufor.
    Ja,
    Es gibt neue Liebe,
    und Schönheit,
    Aber die Hoffnung
    habe ich begraben mit Dir.


    Safi Nidiaye
    "Zauberworte der Liebe"

  3. #3
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    mmmh ... ich bin's wieder.

    also ich bin jetzt zu dem Entschluss
    gekommen, dass das Gedicht zu kurz ist. Wenn es einfach länger wer,
    mit noch mehr Bilder (die jetzt schon
    sehr gut geglückt sind).
    Einfach ausbauen.

    Wenn es Deine Absicht ist, und davon geh ich aus,
    das Gedicht so kurz zu gestalten,
    muss ich sagen das es meiner Meinung
    nach nicht geglückt ist.

    Liebe Grüße

    Schwarze-Liebe
    ALs meine Liebe gegangen ist,
    Verließ mich die Hoffnung.
    Nie wieder kann ich hoffen wie Zufor.
    Ja,
    Es gibt neue Liebe,
    und Schönheit,
    Aber die Hoffnung
    habe ich begraben mit Dir.


    Safi Nidiaye
    "Zauberworte der Liebe"

  4. #4
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    Hallo Schwarze-Liebe

    Schön, dass du geantwortet hast. Und ich kann nachvollziehen, dass du das Gedicht zu kurz findest.
    Ich finde es derzeit nicht zu kurz, weil ich irgendwie eine befreiende Bewegung darstellen wollte mit - eben - intensiven, aber einfachsten Bildern. Ich glaube, wenn ich noch mehr als vielleicht eine Strophe hinzufügen würde, würde auch ein Stück Leichtigket hops gehen und außerdem würden dann die ersten Stophen irgendwie in ein Übergewicht geraten - die letzte Strophe würde nicht mehr so hervor stechen.
    Aber, wie gesagt, dass ist meine derzeitige Meinung. Es wäre nicht das erste Mal, wenn ich mich in einem Monat oder einem Jahr nochmal dran setzte *g*......
    Auf jeden Fall danke ich dir für deine Zurkenntnisnahme und nette Antwort, zumal ich hier mal nicht allein in Düsterkeit schwelge, was ich derzeit !in meinen Gedichten! durchaus tue. Insofern war es auch ein Stück weit befreiend......
    Ich plaudere wieder zu viel.
    Lars
    "Wie hass ich dagegen alle die Barbaren, die sich einbilden, sie seien weise, weil sie kein Herz mehr haben, alle die rohen Unholde, die tausendfältig die jugendliche Schönheit töten und zerstören, mit ihrer kleinen unvernünftigen Mannszucht!"

    Hölderlin - Hyperion an Bellarmin

  5. #5
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    hallo Lars,

    Ich finde das Gedicht nicht zu kurz, auf mich wirkt es wie ein Aufbruch und Ausbruch, zu dem man sich überwunden hat!
    So wie ein Gefühl, das man nicht anhalten kann, das kurzweilig aber doch gewaltig ist...
    Also ich kann irgendwie gerade nicht in Worte fassen, was ich sagen wollte, auf jeden Fall gefällt mir das Gedicht sehr gut, weil es wie du schon gesagt hast, einfach befreit...

    Liebe Grüße,
    Kathi

  6. #6
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    Hallo Kathi,

    Ich freue mich, dass du mein Gedicht "befreiend" findest! Dann habe ich mein Ziel erreicht.........
    Ich freue mich sehr
    und fühle mich frei
    *g*
    Lars
    "Wie hass ich dagegen alle die Barbaren, die sich einbilden, sie seien weise, weil sie kein Herz mehr haben, alle die rohen Unholde, die tausendfältig die jugendliche Schönheit töten und zerstören, mit ihrer kleinen unvernünftigen Mannszucht!"

    Hölderlin - Hyperion an Bellarmin

  7. #7
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    hallo faces&feelings

    mir gefällt dein Gedicht sehr. Es übermittelt mir den Drang nach Freiheit, Ferne und Neuem.

    Ich finde dein Gedicht nicht zu kurz, ich finde eher, dass du die letzte Strophe weglassen könntest, weil du dort etwas näher beschreibst aber Freiheit ist für jeden etwas anderes.

    Aber wie gesagt dein Gedicht ist gut gelungen und inspiriert!

    lg written
    Bleiben wir realistisch, versuchen wir das Unmögliche.

    Che Guevara

  8. #8
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    Diesen Drang aufbrechen zu müssen, diese Kraft, die einen reißt, hinaus, hinfort....

    wirklich schön beschrieben!

    MFG Willo
    Erkennen selber braucht einen Augenblick, die Erkenntnis auszudrücken ein Leben.

  9. #9
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    hallo willo und written

    Danke für die Kommentare.
    Written:
    Ich liebe diese Endstrophe! Mit dem netten Vierzeiler versuche ich fast jeden Morgen via Autosuggestion meine Stimmung zu heben! *g*
    "Wie hass ich dagegen alle die Barbaren, die sich einbilden, sie seien weise, weil sie kein Herz mehr haben, alle die rohen Unholde, die tausendfältig die jugendliche Schönheit töten und zerstören, mit ihrer kleinen unvernünftigen Mannszucht!"

    Hölderlin - Hyperion an Bellarmin

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